Prüfung der Handbremsen

Riesiger Rückruf bei Volkswagen - hunderttausende Autos sollen in Werkstätten zurück

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Volkswagen.

Der Autohersteller Volkswagen ruft hunderttausende Autos in die Werkstätten zurück. Es gibt weitere schlechte Nachrichten.

VW Pkw liefert im Januar weniger Autos aus

12.26 Uhr: Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw hat nach dem starken Jahr 2018 im Januar deutlich weniger Autos ausgeliefert. Weltweit gingen in dem Monat 515 500 Fahrzeuge an die Kunden - 3,4 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In Westeuropa gab es einen Rückgang um 4,8 Prozent auf 112 200 Fahrzeuge, in Nordamerika wurden 38 100 und damit 8,6 Prozent weniger Autos ausgeliefert. Auf dem wichtigsten Einzelmarkt China lieferte VW 287 900 Autos aus - ein Rückgang um 3,1 Prozent. Auf dem deutschen Heimatmarkt lag das Minus mit 39 300 Autos bei 9,2 Prozent.

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Deutlich höhere Auslieferungszahlen in Russland (plus 10,9 Prozent) und Brasilien (plus 10,8 Prozent) hätten die Rückgänge nicht ausgleichen können, teilte VW mit. Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann erklärte: „Das Rekordniveau des Januar 2018 haben wir dieses Jahr erwartungsgemäß nicht ganz erreicht. In China hat Volkswagen in einem anhaltend verunsicherten Gesamtmarkt trotz rückläufiger Auslieferungen Marktanteile hinzu gewonnen.“ Der Auftragsbestand sei hoch, betonte er. Neue Modelle wie der T-Cross und der aufgefrischte Passat sollten in den kommenden Monaten „für Rückenwind sorgen“.

VW-Rückruf: Volkswagen ruft 350.000 Polos zurück

9.41 Uhr: Wolfsburg - Der Autohersteller Volkswagen ruft weltweit rund 350.000 Autos in die Werkstätten zurück - aus einem wichtigen Grund. Bei den Fahrzeugen von Typ Polo der Modelljahre 2018 und 2019 sollen die Handbremsen überprüft werden, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte.

Er bestätigte damit einen Bericht der Fachzeitschrift "Kfz-Betrieb". Demnach sind in Deutschland etwa 65.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.

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Auch interessant: Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstöße droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Das Dax-Unternehmen war bis zum Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Unter den Anwaltsfirmen, die Wirecard ins Visier nehmen, ist auch die bekannte US-Kanzlei Hagens Berman, die schon etlichen anderen Konzernen wie etwa Volkswagen im „Dieselgate“-Skandal zu schaffen machte. „Wir konzentrieren uns auf Verluste von Investoren, das Ausmaß, in dem die Unternehmensführung an Luftbuchungen beteiligt gewesen sein könnte, und die Frage, ob Anleger womöglich in die Irre geführt wurden“, teilte Hagens-Berman-Partner Reed Kathrein mit.

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afp, dpa

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