Für den Umweltschutz

Auf dieses Gratis-Produkt möchte Rewe jetzt verzichten

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Nachhaltigkeit ist für viele Unternehmen eine der obersten Prioritäten - so auf für die Supermarkt-Kette Rewe. 

Nach dem Abschaffen der Plastiktüten an den Kassen, möchte Rewe jetzt etwas Neues ausprobieren: Wie gut lässt es sich ohne Plastiktütchen für Obst- und Gemüse einkaufen?

Berlin - Rewe zeigt Initiative und setzt auf Plastikvermeidung - und zwar nicht mehr nur an der Kasse. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, will Rewe auch den Verbrauch der dünnen Plastiktüten im Obst- und Gemüsesortiment reduzieren. 

Um herauszufinden, wie gut oder schlecht Verbraucher diese Maßnahme finden, soll es zunächst einen siebenwöchigen Testdurchlauf geben. In rund 120 Märkten werden zwei alternative Systeme ausprobiert:

1. Die Mehrweg-Frischenetze

In 100 REWE-Filialen werden spezielle Mehrweg-Frischenetze angeboten. Diese Netze sollen im Zweierpack für 1,49€ zu kaufen sein. Bei jedem Einkauf in einem Rewe-Markt kann man das Obst dann in die eigenen Netze legen und wie gewohnt zur Kasse gehen - nur eben umweltfreundlicher. Beim Abwiegen an der Kasse wird das Gewicht des Netztes automatisch vom gesamten Warengewicht abgezogen. 

2. Einkäufer zum Umdenken anregen

In 19 Filialen, also in deutlich wenigeren, wird eine eher interaktive Maßnahme getestet. Über verschiedene „Kommunikationswege“ sollen die Verbraucher zweimal darüber nachdenken, ob sie wirklich zu den dünnen Plastiktütchen greifen. Ein Großteil an Obst und Gemüse hat schon von Natur aus eine „robuste Schutzhülle“. Die Ware kann also einfach in den Einkaufswagen gelegt oder in von Zuhause mitgebrachten Behältern verstaut werden. 

Bis zum 27. November werden die beiden Methoden getestet und analysiert. Aber egal welche der beiden Test-Varianten: Plastik soll auf Dauer immer mehr vermieden werden. 

Weitere Initiativen von Rewe

Auch wenn die Verbannung von Plastik an der Kasse und im Obstregal schon ein mächtiger Fortschritt sind, möchte Rewe noch weitere Initiativen ergreifen, um in Punkto Nachhaltigkeit anderen Supermarkt-Ketten einen Schritt voraus zu sein: Ab November gibt es Bananen nur noch ohne Folienverpackung - egal von welcher Marke oder aus welcher Preisklasse sie stammen. Auch die Verpackung der Rewe Bio-Äpfel soll revolutioniert werden, durch ein Material, das zu 40 Prozent aus sonnengetrocknetem Gras und nur zu 60 Prozent aus Holz besteht. 

Jetzt kann man nur noch abwarten und selbst testen. Wie ein Vertreter von Rewe gegenüber Utopia berichtet, sind die Plastiktüten beim Obst- und Gemüsekauf für viele Kunden unverzichtbar - meist aus Hygienegründen. Es kann also noch ein längerer Prozess werden, bis die Tütchen komplett aus dem Sortiment verschwinden. 

nb

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