Drei Tipps für schnelleres Bezahlen

Aldi klärt auf: Diesen Fehler an der Supermarkt-Kasse macht fast jeder

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Lange Wartezeiten an der Kasse gehören mit diesen Tricks bald der Vergangenheit an.

Jeder macht es, fast jeden Tag: einkaufen. Und trotzdem gibt es einige Stolpersteine, die uns dabei das Leben schwer machen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei maximal viel Zeit sparen können.

München - Nach Feierabend noch schnell in den Supermarkt - was sich so einfach anhört, kann schnell zu einer zeitraubenden Aktivität werden. Denn die Dame an der Kasse vor einem hat es passend - in Ein-Cent-Münzen. Oder der Herr drei Plätze weiter vorn in der Schlange hat zwar das ganze Band vollgelegt mit seinen Einkäufen und wäre jetzt an der Reihe - ist aber nirgendwo zu sehen, weil er noch auf der Jagd nach einem vergessenen Artikel ist. 

All das kostet Nerven und vor allem wertvolle Zeit nach einem anstrengenden Arbeitstag. Einige Unternehmen versuchen, den Kunden ein regelrechtes Einkaufserlebnis zu bieten und sie so lange wie möglich durch das von Psychologen geplante Regal-Labyrinth zu schleusen. Aber mal ehrlich: Eigentlich möchte doch niemand seinen Feierabend in einem Lebensmittelgeschäft verbringen, oder?

Tipp Nummer eins: Weniger und mehr spart Zeit - Diesen Fehler macht fast jeder

Das hat auch die Discounter-Kette Aldi erkannt und plaudert nach einem Praxistest mit einem Fernsehteam im unternehmenseigenen Blog ein paar Tipps und Tricks aus, wie man an der Kasse richtig viel Zeit sparen kann. Und räumt dabei mit einem weitverbreiteten Mythos auf. Denn viele Kunden stellen sich nicht hinter einen anderen Kunden mit vollem Einkaufswagen, sondern lieber an eine Kasse, an der viele Menschen mit wenigen Artikeln stehen. Das ist laut Aldi Süd ein großer Fehler. Denn die Begrüßung und das Bezahlen sind bei dem ganzen Vorgang die wahren Zeitfresser. Ein Kunde mit vielen Waren ist also weniger zeitaufwändig als mehrere Kunden mit wenigen Artikeln.

Tipp Nummer zwei: Auf der linken Seite blind?

Einen weiteren Trick, der Ihnen dabei helfen soll, schneller an der Kasse durchzukommen, haben die Angestellten von Aldi und das Fernsehteam einem Praxistest unterzogen: Zwei Kassen waren geöffnet - und die meisten Menschen stellten sich trotzdem präferiert an der rechten der beiden an. Aldi mutmaßt in dem Unternehmensblog, ob es damit zusammenhängen könnte, dass der Großteil der Bevölkerung rechtshändig veranlagt ist. Nur circa zehn bis 15 Prozent der Deutschen sind Linkshänder. Kunden sollten also entgegen der eigenen Gewohnheit die Schlange an der linken Kasse checken. 

Tipp Nummer drei: Mit dem Rennwagen durch den Kassen-Stop

Tipp Nummer drei wirkt im ersten Moment wenig zeitsparend: Benutzen Sie einen Einkaufswagen. Natürlich muss die Zeit, in der der Wagen geholt und wieder weggebracht wird, eingerechnet werden. Doch insgesamt scheint der Wagen eine echte Zeitersparnis einzubringen. Statt in einer Tüte kramend an der Kasse zu stehen, lassen sich die Teile leichter aus dem Einkaufswagen nehmen und auf das Band legen.

Auch nachdem sie über den Scanner gezogen wurden, geht alles leichter und schneller: Einfach den mitgebrachten Korb oder Beutel in den Wagen stellen und die Waren hineinpacken - so bleiben nach dem Einpacken die Hände die Hände frei zum Bezahlen. Vor allem nachdem die meisten Supermärkte und Discounter die langen Abstellflächen hinter der Kasse fast flächendeckend abgeschafft haben. Da heißt es für die Kunden: kreativ werden und umdenken. 

Extra-Tipp für Einkaufsprofis: den Geldbeutel schon in der Warteschlange herauskramen. Immer wieder verzögert sich der Bezahlvorgang durch Kunden, die erst nachdem der Kassierer den Preis nennt, auf die Idee kommen, ihren Geldbeutel zu suchen.

Dass Aldi all diese Tricks verrät, ist wohl nicht ganz uneigennützig: Wenn sie sich verbreiten, sparen schließlich auch die Kassierer Zeit - und die ist für ein Unternehmen Geld.

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