Dramatischer Zwischenfall

Stuntman stirbt vor laufender Kamera - Abschuss in selbst gebauter Rakete endet in Katastrophe

Ein dramatischer Zwischenfall hat sich bei Dreharbeiten in Kalifornien ereignet: Vor laufenden Kameras verunglückte Stuntman Mike Hughes in einer selbst gebauten Rakete.

  • Ein Stuntman verunglückte bei einem waghalsigen Manöver.
  • Der tödliche Unfall ereignete sich vor laufenden Kameras.
  • Der 64-Jährige startete mit einer selbst gebauten Rakete.

Los Angeles - Er bezeichnete sich selbst als „Daredevil“ (zu deutsch etwa Draufgänger), wagte als Stuntman immer wieder riskante Manöver - doch nun ist Mike Hughes gestorben. Der 64-Jährige verunglückte bei einem Flug mit einer selbst gebauten Rakete in der Nähe von Barstow in der kalifornischen Wüste. Ein Sprecher von Hughes bestätigte der Los Angeles Times den dramatischen Todesfall des Stuntmans.

Dramatische Szenen vor laufender Kamera: Stuntman schießt sich mit selbstgebauter Rakete in die Luft

Hughes hatte einen waghalsigen Plan: Der 64-Jährige wollte mit der Rakete eine Flughöhe von 5000 Fuß erreichen, also umgerechnet rund 1500 Meter. Doch das Vorhaben nahm ein dramatisches Ende - und das auch noch vor laufenden Kameras. Der TV-Sender „Science Channel“ wollte den Flug des 64-Jährigen für eine neue Serie mit dem Titel „Homemade Astronauts“ filmen. Dieser Start sei immer sein Traum gewesen, hieß es in einer Mitteilung des Senders

In einem Video des Senders CBS ist zu sehen, wie die Rakete in die Luft geschossen wird - und der tragische Unfall während der Dreharbeiten seinen Lauf nimmt. Die Raketen schießt dabei steil in den Himmel über Kalifornien. Zudem ist zu erkennen, wie das Fluggefährt daraufhin den Fallschirm verliert - mit diesem hätte es später wieder landen sollen. Daraufhin stürzte der Stuntman in den Tod

Stuntmen stirbt vor laufender Kameras als er sich mit selbst gebauter Rakete in die Luft schießt

Den dramatischen Absturz während der Dreharbeiten sahen Dutzende Menschen mit an, wie die Los Angeles Times weiter berichtet. Jeder sei schockiert gewesen, keiner hätte gewusst, was zu tun ist. Ein Autor, der vor Ort war, berichtete zudem, dass Hughes etwa eine halbe Meile entfernt vom Abschussort aufgekommen sei. Der Todesfall wird nun untersucht. Es gebe aktuell noch keine Fakten, wird ein Ermittler zitiert. 

Mike Hughes ist tot - der Stuntman wagte halsbrecherische Aktionen

Hughes erregte mit seinen halsbrecherischen Stunts jahrzehntelang viel Aufmerksamkeit in den USA. Im Herbst 2002 gelang ihm ein Sprung über mehr als 30 Meter in einer drei Tonnen schweren Stretch-Limousine. Die Aktion bescherte Hughes einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Zuletzt unternahm er mehrere Flugversuche mit Raketen, wie auch tz.de* berichtet. Im Frühling 2018 erreichte er eine Flughöhe von 1900 Fuß (rund 580 Meter) und landete anschließend in der Mojave-Wüste.

mlu mit dpa

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / James Quigg

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