Wir nehmen Abschied: Idole, die unvergessen bleiben

Diese Prominenten sind 2020 verstorben

Sean Connery
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Viele halten Sean Connery für den besten Bond aller Zeiten.

Der Tod ihres Idols bewegt Fans weltweit: Auch 2020 mussten viele Prominente die große Bühne des Lebens auf ewig verlassen - und bleiben dennoch unvergessen. Um diese Stars trauert Deutschland und die Welt.

2020 mussten wir bereits von vielen Prominenten Abschied nehmen: Ob im Bereich der Kultur, der Politik oder des Sports, über die Jahre hinweg lieferten sie uns spektakuläre Momente, exzellente Unterhaltung und inspirierende Augenblicke.

Diana Rigg

Mit der Rolle der Emma Peel in der Agentenserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ wurde die US-Schauspielerin Diana Rigg in den 1960er-Jahren weltberühmt - und gleichzeitig zur Stilikone. Im Kinofilm „James Bond 007: Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ bleibt sie bis dato das einzige „Bondgirl“, das James Bond im Film auch heiraten durfte.

Diana Rigg brillierte zuletzt noch in „Game of Thrones“

Vergangenen März wurde Rigg im Alter von 82 Jahren Krebs diagnostiziert, woraufhin sie am 10. September 2020 verstarb. Zuletzt hatte sie noch als Olenna Tyrell in der Hitserie „Game of Thrones“ durch ihre schauspielerische Leistung brilliert.

Hans Tilkowski

Der einstige Torhüter der deutschen Nationalmannschaft Hans Tilkowski starb am 5. Januar 2020 im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit. Der Keeper stand im legendären WM-Finale von 1966 im „Wembley Tor“ der deutschen Nationalmannschaft und wurde Vizeweltmeister.

Terry Jones

Mit ihm geht eine Ära zu Ende: Im Alter von 77 Jahren verstarb der beliebte Komiker, Filmregisseur und Schriftsteller Terry Jones am 21. Januar 2020 in seinem Haus im Norden Londons. Über die Grenzen Großbritanniens hinweg wurde Jones als Mitglied der legendären Comedy-Gruppe „Monty Python“ bekannt, die mit ihrem schrägen Humor zahlreiche Kino-Hits landete.

Terry Jones war ein Teil der Comedy-Gruppe „Monty Python“

Filme wie „Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft“ (1971), „Die Ritter der Kokosnuß“ (1975) oder „Der Sinn des Lebens“ (1983) parodierten bekannte Geschichten und machten die Briten Terry Jones, Terry Giliam, John Cleese und Michael Palin berühmt. Kultstatus hat bis heute die Bibel-Satire „Das Leben des Brian“ - der Film über einen falschen Messias brachte allerdings gläubige Christen auf die Barrikaden. 

Herbert Feuerstein

Am 7. Oktober 2020 verstarb mit Herbert Feuerstein eine Kultfigur des deutschen Comedy-Fernsehens. Der geborene Österreicher war unter anderem als Korrespondent in New York tätig, bevor er ab 1986 die beliebte WDR-Show „Wild am Sonntag“ moderierte. Seinen Durchbruch feierte der Entertainer gemeinsam mit Harald Schmidt in der Sendung „Schmidteinander“. Feuerstein wurde 83 Jahre alt.

Sophie Kratzer

Die ehemalige Eishockey-Nationalspielerin Sophie Kratzer erlag am 13. Januar 2020 ihrem Krebsleiden - viel zu jung verstarb sie mit nur 30 Jahren. Unter anderem wurde sie siebenmal Deutscher Meister und gewann 2010 die „Elite Women‘s Hockey League“ sowie 2012 den „Elite Women‘s Hockey League Super Cup“. In der deutschen Nationalmannschaft stieg Kratzer 2011 und 2016 in die Top-Division bei den Weltmeisterschaften auf. 2014 nahm sie an den Olympischen Spielen teil.

Wolfgang Clement

Deutschland trauerte Ende September um einen großen Politiker: Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement verstarb nach einer Lungenkrebs-Diagnose im Sommer mit 80 Jahren am 27. September 2020 in Bonn. Der Sozialdemokrat setzte sich unermüdlich für die soziale Marktwirtschaft ein und wird den Deutschen als „Superminister“ in Erinnerung bleiben.

Naya Rivera

Am 14. Juli 2020 berichteten die Ermittler von der traurigen Gewissheit: Nach tagelanger Suche wurde die Leiche der „Glee“-Schauspielerin Naya Rivera gefunden. Mit ihrem Sohn hatte sie ein Boot auf dem Piru-See im Los Padres National Forest in Kalifornien gemietet. Als die 33-Jährige und ihr Kind nicht zur Rückgabe erschienen, begann der Vermieter die Suche nach dem Wasserfahrzeug. Während Riveras Sohn schlafend auf dem Boot gefunden wurde, fehlte von ihr jede Spur.

Werner Böhm

Sein Party-Hit „Polonäse Blankenese“ darf auf keinem Karnevalsfest fehlen: Mit einem Karo-Jacket und einem Gummi-Huhn als Markenzeichen schaffte Werner Böhm es 1981 auf Platz 1 der Charts. Als „Gottlieb Wendehals“ wurde der Schlagersänger in Deutschland zur Kultfigur. Kurz vor seinem 79. Geburtstag verstarb Böhm am 2. Juni 2020 an Herzversagen auf Gran Canaria, wo er bis zuletzt lebte.

Eddie Van Halen

Weltweit versetzte die Nachricht des Todes Eddie Van Halens Musikfans in tiefe Trauer, gilt er doch als einer der prägendsten Gitarristen der Rockgeschichte. Mit der - 1972 nach ihm und seinem Bruder benannten - Hardrock-Band „Van Halen“ und dem Song „Jump“ wurde er weltberühmt. Im Alter von 65 Jahren verstarb die Ikone am 6. Oktober 2020 nach einem langen Krebsleiden im Kreise seiner Familie in Santa Monica.

Eddie Van Halen stand auch mit Michael Jackson auf der Bühne

Eddie Van Halen gehörte unumstritten zu den Musikgrößen seiner Zeit: Am 17. Juli 1984 trat er etwa gemeinsam mit Michael Jackson auf dessen „VictoryTour“-Konzert in Irving auf und spielte „Beat it“ als Gitarrensolo.

Rüdiger Nehberg

Immer wieder sorgte er für Aufsehen und Schlagzeilen: Rüdiger Nehberg wurde als Überlebenskünstler bekannt, machte er doch mit spektakulären Aktionen auf dem Atlantik, im Dschungel und in der Wüste von sich reden. Als „Sir Vival“ galt der Survival-Experte und Aktivist, der mit 84 Jahren am 1. April 2020 verstarb. Annette Nehberg-Weber, die Ehefrau des Abenteurers, will mit ihren Kindern Sophie und Roman nach dem Tod ihres Ehemanns nun die Menschenrechtsorganisation „Target“ fortführen.

Juliette Gréco

Die französische Sängerin und Schauspielerin Juliette Gréco kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken: In den 1950er- und 1960er Jahren wird sie mit Chansons wie „Déshabillez-moi“ weltberühmt. Als „Muse der Existenzialisten“ prägte sie nicht nur mit ihrer dunklen Stimme, sondern auch mit ihrem Stil eine ganze Generation. Im Alter von 93 Jahren verstarb die „Grande Dame“ der französischen Chanson-Szene am 23. September 2020 in Südfrankreich.

Joseph Hannesschläger

Erst Anfang Oktober 2019 wurde bekannt, dass der beliebte „Rosenheim Cops“-Darsteller Joseph Hannesschläger an Krebs erkrankt ist. Weniger wurden seine Auftritte in der Serie, zunehmend von der schweren Krankheit gezeichnet wirkte er dann auch bei den letzten Aufnahmen. Dann ging alles sehr schnell: Am 14. Januar 2020 ließ Hannesschläger sich in ein Hospiz einweisen, wo er nur wenige Tage später am 20. Januar 2020 verstarb.

Ruth Bader Ginsburg

Ruth Bader Ginsburgs Tod bewegt die USA im September 2020 wie kein anderer: Die Juristin und dienstälteste Richterin am Obersten Gerichtshof, dem „Supreme Court“, verstarb im Alter von 87 Jahren am 18. September 2020 an Krebs. Sie galt als Ikone des liberalen Amerikas, kämpfte sie doch bis zuletzt unerbittlich für die Gleichberechtigung von Frauen und Schwarzen.

Ruth Bader Ginsburg war in den USA eine Justiz-Ikone

Ginsburgs Tod ist ein herber Schlag für US-Bürgerrechtler und die demokratische Partei. Ein Bild des US-Supreme Court zeigt die Justiz-Ikone am 1. Januar 1948 in Washington.

Thomas Oppermann

Thomas Oppermann, SPD-Politiker und Bundestagsvizepräsident, wurde nur 66 Jahre alt: Am 25. Oktober 2020 brach er bei Dreharbeiten für die ZDF-Sendung „Berlin direkt“ kurz vor einer Live-Schalte zusammen. Er wurde in die Uniklinik Göttingen gebracht, wo er kurz darauf verstarb. Erst Ende August hatte er angekündigt, bei der kommenden Bundestagswahl nicht mehr antreten zu wollen. Nach 30 Jahren als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag und im Deutschen Bundestag war für ihn der Zeitpunkt gekommen, um sich neuen Projekten zu widmen.

Conchata Ferrell

Mit 77 Jahren erlitt die beliebte Schauspielerin Conchata Ferrell einen Herzstillstand und verstarb daraufhin am 12. Oktober 2020. International war sie vor allem als schlagfertige Haushälterin „Berta“ bekannt, die in der US-Sitcom „Two and a Half Men“ die Männer-WG rund um Charlie, Alan und Jake auf Trapp hält.

Bill Withers

Mit ihm verließ eine wahre Soul-Legende die Bühne dieser Welt: Bill Withers verstarb am 30. März 2020 mit 81 Jahren an einem Herzinfarkt und hinterließ Millionen von Musikfans in Trauer. Zu seinem Lebenswerk zählen die unzählige Male gecoverten Welthits „Ain‘t no Sunshine“ und „Lean On Me“, die ihn in der Musikbranche unvergessen machen.

Kobe Bryant

Anfang des Jahres ereignete sich eine Tragödie: Der frühere NBA-Star Kobe Bryant verunglückte am 26. Januar 2020 bei einem Hubschrauber-Absturz in Kalifornien tödlich - auch seine 13-jährige Tochter kam dabei ums Leben. Ein Schock für Basketballfans, sollte der 41-Jährige dieses Jahr doch in die „Basketball Hall of Fame“ eingeführt werden. Bryant spielte von 1996 bis 2016 für die bekannten „Los Angeles Lakers“ und gewann zudem 2018 einen Oscar für den Kurzfilm „Dear Basketball“.

Sir Sean Connery

Diese Nachricht versetzte Film-Fans weltwelt am 31. Oktober in Trauer: Sir Sean Connery, der erste - und für viele auch beste - James-Bond-Darsteller ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Connery, der einen Oscar als bester Nebendarsteller in „The Untouchables“ gewann, wurde 1999 zum „Sexies Man of the Centaury“ gewählt. Erst nach seinem Tod wurde allgemein bekannt, dass er zuletzt an Demenz erkrankt war.

David Stein

David Stein, der ehemalige NBA-Chef, verstarb am 1. Januar 2020. Im Alter von 77 Jahren erlitt er eine Hirnblutung und starb an ihren Folgen. Als Commissioner übernahm der Jurist 1984 die NBA von Larry O’Brien. 30 Jahre lang leitete Stein die NBA und machte sie zu einer der größten und populärsten Profi-Ligen der Welt.

Kirk Douglas

Mit ihm schloss eine der letzten Ikonen des alten Hollywood für immer ihre Augen: Der US-Schauspieler Kirk Douglas, Vater des Schauspielers Michael Douglas, starb Anfang des Jahres am 5. Februar 2020 im stolzen Alter von 103 Jahren.

Kirk Douglas wurde mit dem Monumentalfilm „Spartacus“ weltberühmt

Kirk Douglas blickt auf eine über 70-jährige Filmkarriere zurück: Er und Schauspielkollegin Jean Simmons wurden 1960 durch den Monumentalfilm „Spartacus“ weltberühmt.

Barbara Rütting

Schon zu Beginn ihrer Schauspielkarriere deutete sich an, dass sich Barbara Rütting nicht vor politischen Themen scheut. Sie spielte insgesamt 45 Hauptrollen, unter anderem in Antikriegsfilmen und gesellschaftskritischen Werken wie „Die letzte Brücke“, „Canaris“ und „Stadt ohne Mitleid“. Preisgekrönt war ihr Debüt-Stück „Geierwally“. Im Alter von 92 Jahren verstarb Rütting am 28. März 2020.

Ferdinand Schmidt-Modrow

Viel zu jung und völlig unerwartet verstarb der beliebte deutsche Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow im Alter von nur 34. Jahren Anfang des Jahres am 17. Januar 2020. Als Todesursache gab die Familie eine nicht erkannte, aber schließlich tödliche Vorerkrankung an. Während Schmidt-Modrow seine Fans in der Rolle als Pfarrer Simon Brandl in der Serie „Dahoam is Dahoam“ (BR) begeisterte, war er auch in anderen Erfolgsserien wie „Sturm der Liebe“ oder „Rosenheim Cops“ zu sehen.

Roy Horn

Als Magier-Duo wurden sie in den 1980er-Jahren weltberühmt: Siegfried und Roy traten mit ihren Shows in Las Vegas und auf der ganzen Welt auf. Ihre Darbietungen mit weißen Löwen und Königstigern waren einzigartig, was sie zu Legenden machte.

Die Karriere von Siegfried und Roy endete mit einem schweren Unfall

2003 kam es jedoch zu einem schweren Unfall mit den Tieren, was ihre Karriere schlagartig beendete. Im Alter von 75 Jahren starb Roy Horn am 8. Mai 2020 nun an den Folgen einer Infektion mit Covid-19.

Ennio Morricone

Seine Lieder und Melodien sind weltberühmt: Ob „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Cinema Paradiso“ oder zuletzt auch diverse Themes der Quentin Tarantino Blockbuster, die Film- und Musikbranche lebte von Ennio Morricones Meisterwerken. Am 6. Juli 2020 verstarb der italienische Filmkomponist und Oscar-Preisträger mit 91 Jahren in Rom.

Albert Uderzo

Um den „Vater“ von Asterix und Obelix trauert am 24. März 2020 die ganze Welt, erfand der französische Zeichner Albert Uderzo doch gemeinsam mit René Goscinny die kultige Comic-Serie. Uderzo begeisterte mit seinem Werk Generationen weit über die Grenzen Frankreichs hinaus. Mit 92 Jahren starb er am 24. März 2020 in Paris an einem Herzinfarkt.

Uli Stein

Sein Tod traf vor allem die deutsche Cartoon-Szene hart: Im Alter von 73 Jahren verstarb Uli Stein am 28. August 2020 nahe seiner Geburtsstadt Hannover. Ulrich Steinfurth, wie er gebürtig hieß, litt an der unheilbaren Krankheit Parkinson. Seine Cartoon-Figuren, ob menschlich oder tierisch anmutend, haben absoluten Kultstatus erreicht. Sie wurden nicht nur weltweit in Zeitschriften abgedruckt, sondern auch auf humorigen Postkarten, Büchern und etwa Kaffeetassen.

Zindzi Mandela

Im Juli trauerte ganz Südafrika um sie: Zindziswa „Zindzi“ Mandela verstarb am 12. Juli 2020 mit 59 Jahren in einem Krankenhaus in Johannesburg. Als Tochter des Freiheitskämpfers Nelson Mandela galt als „First Lady“ Südafrikas, war Botschafterin in Dänemark und setzte sich für eine radikale Landreform ein.

Olivia de Havilland

Als Melanie wurde Olivia de Havilland an der Seite von Vivien Leigh und Clark Gable im US-Bürgerkriegsepos „Vom Winde verweht“ als Schauspielerin weltweit berühmt. Im stolzen Alter von 104 Jahren verstarb die Oscar-Gewinnerin am 26. Juli 2020 in ihrer Wahlheimat Paris - mit ihr verlässt eine der letzten großen Schauspielerinnern des goldenen Hollywood-Zeitalters die Bühne dieser Welt.

Christo

Die Kunstwelt trauert: Christo verstarb am 31. Mai 2020 mit 84 Jahren in seinem Haus in New York. So folgt der „Verpackungskünstler“ seiner bereits 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude in den ewigen Frieden nach. Christo machte als Künstler international mit spektakulären Großprojekten und Installationen auf sich aufmerksam, so verhüllte er 1995 etwa den Berliner Reichstag mit riesigen, schneeweißen Stoffbahnen.

Kelly Preston

Für den US-Megastar John Travolta war es erneut ein heftiger Schicksalsschlag: Seine Ehefrau Kelly Preston starb nach zwei langen Jahren voller Leid und mit erst 57 Jahren am 12. Juli 2020 an Brustkrebs. Bereits 2009 hatten Travolta und Preston, die ebenfalls als Schauspielerin tätig war, mit einem unerträglichen Verlust zu kämpfen, verstarb doch ihr gemeinsamer Sohn Jett mit nur 16 Jahren eines sehr plötzlichen Todes.

Georg Ratzinger

Georg Ratzinger war ein deutscher, römisch-katholischer Priester und Kirchenmusiker - und zudem Bruder von Papst Benedikt XVI. Als wichtiger Berater des Papstes reiste er zahlreiche Male nach Rom und engagierte sich weltweit für christliche Organisationen. Am 1. Juli 2020 verstarb Ratzinger mit 96 Jahren.

Jerry Stiller

„Ich habe die traurige Nachricht zu überbringen, dass mein Vater gestorben ist“, twittert Ben Stiller am 11. Mai 2020 in tiefster Trauer. Mit 92 Jahren verstarb sein Vater und der bekannte US-Schauspieler Jerry Stiller. In Kinofilmen wie „Zoolander“, „Airport 2“ und „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ und in der 1990er-Jahre-Serie „Seinfeld“ war Stiller zu sehen.

Jerry Stiller war besonders als kauziger Schwiegervater Arthur Spooner beliebt

Doch besonders für die Rolle des kauzigen Schwiegervaters Arthur Spooner in der beliebten US-Sitcom „King of Queens“ war Jerry Stiller bekannt, sorgten seine Darbietungen mit Schwiegersohn Doug alias Kevin James doch immer wieder für große Lacher.

Joseph Vilsmaier

Die deutsche Filmbranche trauert um einen begnadeten Kameramann und Regisseur: Am 11. Februar 2020 verstarb Joseph Vilsmaier im Alter von 81 Jahren. Über Jahrzehnte produzierte Vilsmaier erfolgreich Kino-Filme und TV-Produktionen, sowie zu einer Zeit als Kameramann auch sechs Folgen der „Tatort“-Reihe. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Herbstmilch“, „Stalingrad“ sowie „Die Geschichte des Brandner Kasper“. Im Jahr 1995 wurde Vilsmaier für seinen Film „Schlafes Bruder“ sogar für einen Oscar nominiert.

Michel Piccoli

Mit ihm verstarb eine Filmlegende: Der französische Schauspieler Michel Piccoli erlitt am 12. Mai 2020 einen Schlaganfall und starb mit 94 Jahren an dessen Folgen im Kreise seiner Familie. Über 70 Jahre lang und in über 2020 Filmen stand er vor der laufenden Kamera und brillierte mit seinen Charakterdarstellungen in Klassikern wie „Das große Fressen“, „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ und „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“. Dabei arbeitete er auch mit namenhaften Schauspielerinnen wie Romy Schneider, Brigitte Bardot, Catherine Deneuve und Sophia Loren zusammen.

Norbert Blüm

Norbert Blüm, beliebter CDU-Politiker und ehemaliger Arbeits- und Sozialminister, verstarb am 23. April 2020 im Alter von 84 Jahren. Er war nicht nur maßgeblich an der Einführung der Pflegeversicherung beteiligt, sondern engagierte sich auch über seine Ämter hin aus politisch, veröffentlichte Bücher und besuchte Talkshows.

(cos)

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