Streit vor Gericht

Designer Philipp Plein soll Ferrari 300.000 Euro zahlen – wegen „geschmackloser“ Fotos

Der Designer Philipp Plein sitzt in seinem Ferrari.
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Der Münchner Designer Philipp Plein hat Ärger mit Ferrari.

Der Designer Philipp Plein (42) liegt im Clinch mit Ferrari – wegen „geschmackloser“ Werbefotos fordern die Italiener Schadenersatz. Der Münchner würde auch zahlen, aber nicht an Ferrari.

München/Maranello – Die eher protzige Mode des Münchner Designers Philipp Plein ist nicht jedermanns Geschmack. Vor allem aber offensichtlich nicht der des italienischen Sportwagenbauers Ferrari*. Schon seit Längerem streitet der Autohersteller bereits mit dem 42-Jährigen vor Gericht. Der Grund: Auf Fotos hatte er mit seinem privaten metallicgrünen Ferrari 812 Superfast für seine Produkte – in diesem Fall Sneaker – geworben. Das passte den Italienern allerdings gar nicht. Sie leiteten rechtliche Schritte ein. Ferrari-Anwälte fanden die Bilder „geschmacklos“. Ein italienisches Gericht hat den Designer nun zu einer Schadenersatz-Zahlung verdonnert – 300.000 Euro soll er an Ferrari überweisen. Doch Philipp Plein denkt gar nicht daran, klein beizugeben. In einem Instagram-Post poltert er nun heftig in Richtung des italienischen Sportwagenbauers.

Sein Vorschlag in Richtung des italienischen Sportwagenbauers: Er möchte die geforderte Summe einer Wohltätigkeitsorganisation spenden. „Es gibt so viele Menschen in Not ... Ich bin bereit, die neueste Entscheidung zu akzeptieren und werde keinen Einspruch dagegen einlegen, wenn beide Parteien zustimmen würden, den Betrag für einen guten Zweck zu spenden!“, schreibt Philipp Plein. „Ich habe Ferrari bereits vor ein paar Monaten angeboten, das Geld an den George Floyd Trust zu spenden, aber sie haben nicht zugestimmt (ich habe auf jeden Fall ohne Ferraris Zustimmung gespendet und ich werde auch weiterhin Geld an Menschen in Not spenden!).“ Den kompletten Artikel zum Prozess zwischen Philipp Plein und Ferrari lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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