Schalker Offensivspieler

Konoplyanka betreibt mächtig Eigenwerbung

Yevhen Konoplyanka erzielte beim Schalker Sieg in Nürnberg einen Doppelpack.
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Yevhen Konoplyanka erzielte beim Schalker Sieg in Nürnberg einen Doppelpack.

Nürnberg/Hamm - Yevhen Konoplyanka hat großen Anteil am Sieg von Schalke 04 beim 1. FC Nürnberg. Ohnehin empfiehlt sich der Ukrainer zuletzt für mehrere Aufgaben.

Große Töne sind nicht die Sache von Yevhen Konoplyanka. Selbst dann nicht, wenn er aus Sicht des FC Schalke 04 der Mann des Abends war. Beim 3:2-Sieg in der 2. Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Nürnberg hatte die Leihgabe des FC Sevilla den größten Anteil daran, dass die Königsblauen früh die Weichen für das Achtelfinale stellten.

Immerhin erzielte der 27-Jährige einen Doppelpack. Den wollte er aber selbst nicht zu hoch hängen. „Es geht darum“, sagte der Ukrainer in aller Bescheidenheit, „dass die Mannschaft gemeinsam gewinnt und den Sieg feiert.“

Fakt ist: Konoplyanka trug in Nürnberg eine Menge dazu bei und kommt immer mehr auf Schalke an. Für einen Platz in der Startelf hatte es bislang selten gereicht. Mit Ausnahme des 0:2 am 2. Spieltag gegen den FC Bayern kam Konoplyanka nie über die Joker-Rolle hinaus.

Raus aus der Joker-Rolle

Doch so langsam zeigt sich, dass der Ukrainer das System von Trainer Markus Weinzierl verinnerlicht hat. Schon beim 1:0 in der Europa League bei FK Krasnodar gehörte Konoplyanka zu den Besten – nicht nur aufgrund der Tatsache, dass er den entscheidenden Treffer erzielt hatte. Beim 3:0 gegen Mainz wieder auf der Bank, knüpfte er in Nürnberg da an, wo er in Krasnodar aufgehört hatte.

Schalker Gruppenkuscheln - Bilder vom Sieg in Nürnberg

Beim Zweitligisten wirbelte der 27-Jähirge allerdings nicht auf dem Flügel, sondern neben Klaas-Jan Huntelaar in der Doppelspitze des neu praktizierten 3-5-2-Systems der Schalker. Und dort wirbelte der Ukrainer munter weiter: Neun der insgesamt 17 Torschüsse der Königsblauen gingen auf sein Konto. Es hätte durchaus der eine oder andere Treffer mehr sein können.

Mit dieser Form macht es Konoplyanka seinem Coach noch schwieriger wenn es um die Frage nach der ersten Elf geht. Besser kann er sich Weinzierl jedenfalls nicht für das Derby am Samstag bei Borussia Dortmund (18.30 Uhr bei uns im Live-Ticker) aufdrängen als mit solchen Auftritten wie in Krasnodar oder Nürnberg. Seine Flexibilität in der Offensive kommt ihm da nur gelegen.

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Quelle: wa.de

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