Wechselperiode angepasst

Transfer-Sommer wird verlängert: Mehr Zeit für BVB, Schalke und Co.

Der Transfer-Sommer wird ausgeweitet. Der DFB hat die Wechselperiode 2020 angepasst. BVB, Schalke und Co. haben nun mehr Zeit für Verpflichtungen.

  • In diesem Sommer gibt es angepasste Wechselperioden.
  • Die Klubs in der Bundesliga um Borussia Dortmund und Schalke 04 haben somit mehr Zeit für Transfers.
  • Grund sind die Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Hamm - Die Zeit der Gerüchte um Transfers wird in diesem Sommer länger dauern als sonst - und die Klubs haben mehr Zeit, um ihren jeweiligen Kader zu verstärken und sich für die Saison 2020/21 zu rüsten. Denn: Wegen der Folgen der Corona-Pandemie hat der DFB eine Anpassung der anstehenden Wechselperiode beschlossen.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mitteilte, wird es eine zweigeteilte und verlängerte Wechselperiode für Lizenz- und Vertragsspieler geben. Das Transferfenster wird dementsprechend sowohl am 1. Juli für einen einzelnen Tag als auch vom 15. Juli bis zum 5. Oktober geöffnet sein. Die erste, eintägige Wechselperiode ist laut DFB-Mitteilung vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Lizenz- und Vertragsspielern mit Beginn zum 1. Juli vorgesehen.

Transfer-Sommer 2020: BVB, Schalke und Co. können bis 5. Oktober Spieler verpflichten

Eine Spielerlaubnis werde nur für die Saison 2020/2021 erteilt. Die zweite Phase werde aufgrund des späteren Endes der aktuellen Spielzeit in mehreren Ligen und Verbänden und des späteren Beginns der Pflichtspiele im Bereich von DFB und DFL in der Saison 2020/2021 verlängert. Damit sollen die Klubs wie der FC Schalke 04, bei dem unter anderem Malang Sarr im Gespräch ist, oder der BVBmöglichst lange und flexibel Transfers tätigen können.

"Wegen der Corona-Krise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, so dass der bisherige Zeitraum (1. Juli bis 31. August 2020; Anm. d. Red.) aktualisiert werden musste", wird Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, zitiert: "Diese Anpassung haben wir nun gemeinsam mit der DFL und in Abstimmung mit der FIFA vorgenommen."

Damit folgt der DFB-Vorstand einer Empfehlung des UEFA-Exekutivkomitees. Es hatte alle Mitgliedsverbände dazu aufgerufen, den 5. Oktober als gemeinsames Enddatum für das bevorstehende Sommer-Transferfenster zu bestimmen, weil die Frist für die Registrierung von Spielern für die Gruppenphase der Europacup-Wettbewerbe 2020/2021 auf den 6. Oktober festgelegt wurde. dpa/mg

Quelle: wa.de

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