Trainer Ralf Rangnick gibt sich vor Duell mit Vorgänger Magath gelassen

GELSENKIRCHEN ▪ Für den neuen Schalke-Trainer Ralf Rangnick hat die Rückkehr seines Vorgängers Felix Magath nach Gelsenkirchen eine untergeordnete Bedeutung.

„Das ist für mich völlig unerheblich und nicht das erste Mal, dass ich mit meiner Mannschaft auf eine von Felix Magath treffe und umgekehrt“, sagte der Fußball-Lehrer. Champions-League-Viertelfinalist Schalke trifft bei Rangnicks Heimdebüt morgen (15.30 Uhr) auf den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg, der seinen ehemaligen Meistermacher Magath am 18. März verpflichtet hatte – nur zwei Tage nach dessen Entlassung „auf Schalke“. Mit einem Erfolg gegen den VfL will Rangnick „das Thema Klassenverbleib endgültig zu den Akten legen“.

Nach den erfolgreich gelösten Auswärtsaufgaben in der Bundesliga beim FC St. Pauli (2:0) und im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger Inter Mailand (5:2) muss Rangnick erneut auf drei Spieler verzichten. Peer Kluge (Bauchmuskelzerrung), Anthony Annan (Verletzung am Sprunggelenk) und Klaas-Jan Huntelaar (Knieverletzung) fallen aus. Dagegen rechnet der Schalker Coach mit der Rückkehr von Innenverteidiger Christoph Metzelder.

Derweil hat Ex-Manager Andreas Müller seine Klage gegen Schalke zurückgezogen und sich mit den Königsblauen offenbar gütlich geeinigt. Beide Parteien verständigten sich auf eine rückwirkende Vertragsauflösung zum 31. März. Müller hatte Schalke nach der vorzeitigen Auflösung seines bis Juni 2011 laufenden Vertrages auf eine sechsstellige Summe verklagt. ▪ dpa/sid

Quelle: wa.de

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