Schalke-Trainer Stevens: "Hinter Bayern ist sehr viel möglich"

Huub Stevens denkt, er sei der "zweite Rudi Carrell".

GELSENKIRCHEN - Trainer Huub Stevens rechnet sich mit Schalke 04 in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga noch einiges aus. „Hinter Bayern ist sehr viel möglich. Dabei bleibe ich“, sagte der 57-Jährige im kicker-Interview.

Stevens, der in der vergangenen Woche nach neun Jahren zu den Königsblauen zurückgekehrt war, ärgert sich auch nicht über die ständige Assoziation mit seinem 1997 auf Schalke gepriesenen Dogma „Die Null muss stehen“ – im Gegenteil: „Dass ich als Niederländer über die Grenze komme und hier ständig mit einer auf Deutsch getätigten Aussage konfrontiert werde, das macht mich stolz. Das haben nicht viele meiner Landsleute geschafft. Ich denke, ich bin der zweite nach Rudi Carrell.“

Er wisse schließlich, in welchem Zusammenhang er damals diesen Satz gesagt hatte. 1997 mussten die damaligen Eurofighter im Uefa-Cup-Halbfinale ohne Stürmer nach Teneriffa fahren. Das Spiel endete 1:0 für Schalke. „Für mich als Trainer hatte das eine noch größere Bedeutung als der dann folgende Titelgewinn“, äußerte der Erfolgstrainer. 

Unterdessen haben die Gelsenkirchener Torwarttalent Lars Unnerstall mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2013 ausgestattet. „Wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden“, sagte Schalke-Manager Horst Heldt über den 21-Jährigen. Unnerstall, der 2008 als A-Jugendlicher von Preußen Münster zu den Königsblauen gewechselt war, hatte in der ersten Runde des DFB-Pokals beim FC Teningen (11:1) sein Pflichtspieldebüt für Schalke gegeben. - sid

Quelle: wa.de

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