Transfers deuten sich an

Schalke wohl schon mit Neuverpflichtungen ins Trainingslager

Schalkes Manager Christian Heidel wird in der Weihnachtspause wohl viel telefonieren.
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Schalkes Manager Christian Heidel wird in der Weihnachtspause wohl viel telefonieren.

Hamburg - Die Niederlage beim Hamburger SV deckt einmal mehr auf, wo bei Schalke 04 aktuell der Schuh drückt. Trainer Markus Weinzierl fordert Verstärkungen - und die könnte es schon bald geben.

Drei Tore in den vergangenen fünf Pflichtspielen. Die Tatsache, dass bei Schalke 04 alle etatmäßigen Stürmer ausfallen, macht sich anhand dieser Zahlen deutlich bemerkbar. Doch den Königsblauen fehlt nicht nur ein Knipser, sondern auch Körpergröße.

Das 1:2 in Hamburg verdeutliche, wie wichtig das mitunter für das Spiel ist. Gegen stark pressende Hanseaten versuchten es die Gelsenkirchener zu oft mit langen Bällen. Doch Max Meyer oder Yevhen Konoplyanka sind nicht gerade als Hünen bekannt. Da sich die personelle Lage im Angriff bis zum Wiederbeginn Mitte Januar nur unwesentlich verbessert, weil vor allem bei Klaas-Jan Huntelaar und auch Franco Di Santo noch große Fragezeichen stehen, sind Winter-Transfers eigentlich unumgänglich. Zumal in Nabil Bentaleb, Abdul Rahman Baba und Eric Maxim Choupo-Moting drei Spieler noch im für Schalke schlimmsten Fall bis Ende Februar wegen der Africa-Cup-Teilnahme fehlen.  

„Fakt ist, dass wir Probleme haben“, betont Trainer Markus Weinzierl und kündigt an, gemeinsam mit Manager Christian Heidel den Kader zu analysieren. Schauen, wann welcher Spieler zurückkommt. Und „schauen, was im Winter möglich ist, weil wir Ziele haben und hier etwas aufbauen wollen“, sagt er: „Wir brauchen Verstärkung und müssen Augen und Ohren offen halten.“

HSV-Spiel fließt mit in Analyse ein

Ein klarer Appell an den Sportvorstand. Der hält sich zwar gewohnt zurück, deutet aber an, dass wohl etwas passieren wird. Das Spiel in Hamburg – inklusive der sichtbaren Defizite - „fließt in unsere Überlegungen mit ein“, erklärt Heidel. Und wenn neue Spieler dazukommen, dann möglichst schnell. „Wir werden es in der Winterpause so regeln, dass wir am 4. Januar hoffentlich eine Mannschaft ins Trainingslager schicken können, die sich auf eine wesentlich bessere Rückrunde vorbereiten wird“, sagt der Manager.

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Erst am Ende des Transfer-Fenster tätig zu werden, habe keinen großen Sinn. Schließlich sind Ende Januar bereits zwei Spieltage wieder vorbei. Wenn, dann muss also Anfang Januar etwas passieren. Doch Heidel merkt an, dass es keinen Aktionismus geben werde: „Das muss sportlich und wirtschaftlich ins Konzept passen.“

Möglich sei eine sechsmonatige Leihe – mit Blick auf die Tatsache, dass einige Verletzte schließlich wieder zurückkommen. Oder aber Schalke handelt als Vorgriff auf den Sommer. „Aber das muss wirtschaftlich machbar sein“, betont Heidel. Zwei Wochen bleiben ihm, bis die Königsblauen ins Trainingslager nach Benidorm aufbrechen. Die Weihnachtstage könnten beim Manager also durchaus etwas unruhiger werden.

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Quelle: wa.de

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