Nationalspieler über die Revierrivalen

Goretzka: Schalke kann sich Transferpolitik des BVB als Vorbild nehmen

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Leon Goretzka wechselte im Sommer 2018 ablösefrei von Schalke 04 zum FC Bayern.

Leon Goretzka zieht ein Jahr nach dem Wechsel von Schalke zum FC Bayern ein Fazit. Dazu adelt er den BVB - den sich Königsblau in einer Hinsicht zum Vorbild nehmen könnte.

Hamm - Leon Goretzka kann durchaus zufrieden sein. 30 Einsätze in der Bundesliga, sechs in der Champions League, fünf im DFB-Pokal. Es hätte fast kaum besser laufen können im ersten Jahr nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern.

"Es war auf jeden Fall die goldrichtige Entscheidung", sagte der 24-Jährige nun im Interview mit der Bild. Auch wenn der Mittelfeldspieler gesteht, dass es nicht einfach gewesen sei, denn: "Wenn du ablösefrei zum FC Bayern wechselst, ist es sicher erst mal schwieriger, als wenn du für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag gekommen bist. Weil das Verständnis, der öffentliche Druck ein anderer ist."

Doch trotz dieser Umstände habe Goretzka nach eigener Meinung "eine super erste Saison hingelegt, sehr viele Spiele gemacht, konnte mich eigentlich zu den Stammspielern zählen", erklärte er: "Ich habe viele Tore und Vorlagen gemacht, habe mich super eingelebt in der Stadt und im Verein. Deswegen bin ich zufrieden."

Doch nun das Aber: "Das einzige Manko war, dass ich das Pokalfinale verpasst habe und bei beiden Liverpool-Spielen nicht in bester Verfassung war. Das sind Spiele, wo du auf dem Platz stehen willst. Das ist mein Ziel, in der nächsten Saison in solchen Spielen topfit zu sein."

Goretzka lobt Transferpolitik des BVB

Apropos nächste Saison: Da ist wohl wieder mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Münchnern und Borussia Dortmund zu rechnen. Der BVB hat selbstbewusst den Titel als Ziel ausgegeben.

"Ich finde es absolut gut, dass sie es so machen. Man sollte sich hohe Ziele stecken. Die haben einen Kader, der das hergibt", sagte Goretzka: "Dass die Transferpolitik von Dortmund in den letzten Jahren sehr gut war, liegt auf der Hand. Man sieht es an den Käufen und Verkäufen, die sie tätigen. So hart das klingt: Das kann man in Schalke schon als Vorbild nehmen."

Worte, die die königsblauen Anhänger wohl nicht sehr gerne hören werden.

Goretzka würde sich über Sané freuen

Doch auch der FC Bayern will aufrüsten. Im Gespräch ist unter anderem Leroy Sané (23) von Manchester City, den Goretzka noch sehr gut aus Schalke kennt. "Wir würden uns alle brutal drüber freuen, wenn er kommt", sagte der Bayern-Profi. "Aber ich werde einen Teufel tun, ihn da unter Druck zu setzen oder in seiner Meinung zu beeinflussen."

Schalkes Sommer-Fahrplan: Testspiele, Trainingslager und mehr

Er meinte nur: "Leroy weiß, dass München eine sehr schöne Stadt ist, da braucht man ihm nicht viel schmackhaft machen. Er weiß, dass er sich immer bei mir melden kann, wenn er Ratschläge braucht oder meine Meinung hören will."

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Quelle: wa.de

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