Schalkes-Ex-Manager

Hilferuf von Rudi Assauer auf Facebook

Rudi Assauer

GELSENKIRCHEN - Der an Alzheimer erkrankte ehemalige Schalker Fußball-Manager Rudi Assauer kommt nicht zur Ruhe. Am Pfingstwochenende bat die Familie des 69-Jährigen via Facebook dessen Freunde und Fans bei der Suche nach persönlichen Erinnerungsstücken um Hilfe.

Als er Mitte Mai wieder in seine Villa nach Gelsenkirchen, die er vor der Trennung mit seiner ehemaligen Frau bewohnt hatte, zurückgekehrt sei, habe er ein leeres Haus vorgefunden, ließ Assauer wissen. "Nichts von dem, was einmal mein Leben bestimmt hat, war noch in irgendeiner Form vorzufinden. Wenn ich sage nichts, dann meine ich auch nichts. Alle Zimmer waren leer. Kann mir jemand sachdienliche Hinweise zu meinem Eigentum geben?", hieß es bei Facebook. Möbel, Medaillen, Pokale, Fotos, sogar der Humidor des Zigarren-Liebhabers seien verschwunden, meldete die Bild-Zeitung.

Die Polizei Gelsenkirchen bestätigte dem Sport-Informations-Dienst (SID), dass Assauers Tochter Bettina Michel Anzeige gegen die Ex-Frau ihres

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Assauers Scheidungstermin geplatzt

Vaters wegen des Verdachts der Unterschlagung erstattet habe. Mit Hilfe der Facebook-Kampagne wolle man zumindest einen Teil der Erinnerungsstücke wiederfinden. "Wir haben Fans und Freunde gebeten, uns zu kontaktieren, wenn sie Hinweise zu dem Verbleib des Eigentums meines Vaters haben", sagte Michel der Bild. Mittlerweile seien unter anderem Hinweise darauf eingegangen, dass Assauers Medaillen vom UEFA-Cup-Sieg der Schalker 1997 und sein Zigarrenbefeuchter im Internet versteigert wurden. Der Verkaufspreis der Medaillen soll bei 4500 Euro gelegen haben.

Am Sonntag durchsuchten Polizeibeamte ein Objekt in Gelsenkirchen. Nach Angaben der Bild-Zeitung fanden die Beamten in dem Haus Pokale, Bilder, Möbel und persönliche Unterlagen. Die Polizei sagte dazu: "Wir gehen einem anonymen Hinweis zu Gegenständen nach, die aus einem Einbruch stammen sollen." - sid

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