Sieben Neuzugänge

„Weiter, immer weiter“: Fußballfrauen des DJK VfL Billerbeck wollen angreifen

Junges Blut im Billerbecker Team: Trainer Walter Okon (links) und Vorstand Matthias Heuermann (rechts) mit den Neuzugängen Jona Kisters, Renée Erfkemper, Joelle Ragusa und Vanessa Möllering (von links).

Billerbeck. Seit 2008 in der Frauen-Westfalenliga heimisch, 2015 sowie 2018 Westfalenpokalsieger – und DFB-Pokalteilnehmer dürfen sie sich auch nennen: Die erste Frauenmannschaft des DJK VfL Billerbeck. Die Zukunft? Sieht auch in der kommenden Saison vielversprechend aus – sportlich, wie auch menschlich.

„Am wichtigsten für die neue Saison ist, dass wir den Blick in die Vergangenheit nicht vergessen. Wo sind unsere Stärken? Wo ist noch Potenzial?“, so Trainer Walter Okon. Trotz eines herausragenden fünften Platzes in der Westfalenliga vergangenen Saison. „Verletzungen und berufliche Veränderungen sorgten für Abgänge und Kader-Engpässe. Da kann auch die Mannschaftsleistung mal drunter leiden.“

In der kommenden Saison soll das der Mannschaft erspart bleiben. Gleich sieben Neuzugänge werden den Kader verstärken. Eine Mischung aus jung und „alt“, wissbegierig und erfahren. Neben dem „frischen Blut“ im Team mit Jona Kisters, Joelle Ragusa, Renée Erfkemper (allesamt 17) und Vanessa Möllering (20) kehren darüber hinaus drei „alte Hasen“ zurück zum Helker Berg: Kira Artmann, Nadine Tiggers und Lea van den Berg bestätigten ihre Rückkehr in den festen Kader der Blau-Weißen, nachdem sie aufgrund von beruflichen Veränderungen dem Verein in der vergangenen Saison nicht mehr zur Verfügung standen.

Trainer Okon, wie auch Frauenfußball-Vorstand Matthias Heuermann, freuen sich über die Neuzugänge und Comebacks: „Unser Ziel ist es, junge Spielerinnen an die Westfalenliga heranzuführen. Da sind starke und sehr erfahrene Spielerinnen von großer Bedeutung. Die Jungen können viel von ihnen lernen – im Training und in den Spielen.“

Die Ziele für die neue Saison sind eindeutig. Fußballerisch die nächsten Schritte machen, einen attraktiveren Fußball spielen. Neben dem Erfolg. Doch: Auch die Gemeinschaft und der Teamgeist spielen für Okon eine entscheidende Rolle. „Es ist wichtig, dass wir die Spielerinnen auf einen Nenner bringen. Nur so sind wir erfolgreich: als Team.“

Die sechswöchige Vorbereitung beginnt am 13. Juli – genügend Zeit für jede Spielerin, sich präsentieren und einen Platz unter den ersten Elf erkämpfen zu können. Geplant sind Leistungsvergleiche mit Topmannschaften. Testspiele gegen Regionalligisten, wie den 1. FFC Recklinghausen oder GSV Moers, zeigen die Ambitionen des Teams: Die Fußballdamen streben nach Weiterentwicklung, möchten von der Qualität höherklassiger Vereine profitieren. „Wir müssen an den Punkt kommen, wo wir die dominante Kraft auf dem Platz sind. Egal, wer der Gegner ist“, so Okon. Am 25. August geht es los: Der erste Spieltag wartet.

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