„Die Vorfreude auf das Derby ist sehr groß“

Merfeld/Buldern. Die „Derbyzeit“ geht weiter. Nachdem am letzten Sonntag die TSG Dülmen erfolgreich bei Adler Buldern gastierte, reisen die Bulderaner nun zum nächsten Dülmener Derby und treffen auf die SF Merfeld um Spielertrainer Alexander Möllers. „Die Vorfreude ist bei der gesamten Mannschaft, aber vor allem bei mir und Robin sehr groß“, so Möllers, der vor zwei Jahren gemeinsam mit Robin Wihan vom Adlerhorst an die Rekener Straße in Merfeld wechselte. Anders sieht es bei den Bulderanern aus: Für Adler-Coach Goran Mikic ist der Gegner ein unbeschriebenes Blatt: „Ich kenne den Gegner nicht und habe weder als Spieler, noch als Trainer gegen dieses Team gespielt. Daher kreisen meine Gedanken aktuell weniger um Merfeld und ihre Spieler, sondern viel mehr darum, wie wir unsere Stärken erneut auf den Platz bringen können.“

Das hat zuletzt gegen die TSG Dülmen nicht über die vollen 90 Minuten geklappt, denn am Ende waren die Adler deutlich mit 1:4 unterlegen. Die Heimniederlage sorgte nach zwei Siegen zum Start für den ersten Dämpfer in der noch jungen Spielzeit. Unzufrieden ist Mikic trotzdem nicht: „Der Start verlief ganz ordentlich, es bleibt allerdings auch nur ein Start. Es muss noch eine ganze Saison gespielt werden. Zwei Siege aus den ersten beiden Spielen tun jeder Mannschaft gut. Leider konnten wir die Siegesserie gegen die TSG nicht fortsetzen, aber gleich in Merfeld haben wir die Gelegenheit, unsere Derbyqualitäten unter Beweis zu stellen.“ Die Merfelder waren am letzten Spieltag beim FC Epe gefordert. Nach einer starken Partie ohne Tore traten die Grün-Gelben mit einem 0:0 wieder die Heimreise an. „Wichtig war, zu null zu spielen und hinten sicher zu stehen, das hat perfekt funktioniert. Vorne hatten wir mit Sicherheit sechs bis sieben hundertprozentige Chancen. Da müssen wir natürlich einen von machen“, haderte Möllers mit dem Ergebnis.

Die Ausgangslage 

Adler Buldern bleibt trotz der Niederlage gegen die TSG mit sechs Punkten das aktuell beste Dülmener Team. Das würde sich mit einem Merfelder Heimsieg jedoch ändern. „Dass Buldern die aktuell beste Dülmener Mannschaft ist, überrascht mich nur, weil TSG Dülmen so einen bescheidenen Start hatte. Als Aufsteiger hast du nun mal noch die Euphorie und nimmst sie mit in die ersten Spiele. Ich hoffe, dass diese jetzt nach drei Spielen und der ersten Niederlage verflogen ist“, erklärt Möllers. Sein Gegenüber bleibt gelassen: „Meine junge Mannschaft hat mittlerweile einige kuriose Ergebnisse und Spielverläufe erlebt und immer wieder durchgestanden. Eine Niederlage gegen TSG wird uns nicht aus dem Konzept bringen, gleichzeitig jedoch behandeln wir das auch nicht als kleine Randnotiz und werden das aufarbeiten“, so Mikic.

Das Personal 

Bei den Merfeldern hat sich auch nach dem Epe-Spiel kein weiterer Akteur zu den Langzeitverletzten gesellt: „Es gibt keine Veränderungen zu letztem Sonntag“, bestätigt Möllers. Mikic will noch die Spuren des letzten Derbys abwarten: „Nach so einem körperlich betonten Derby müssen wir erst ein paar Tage im Training schauen, wer wie in Form ist und ob überhaupt Probleme bei dem einen oder anderen bestehen. Aktuell sind wir voll besetzt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare