Freies Spielen und Workshops

Vielfältiges Programm beim Feriensport der SG Coesfeld in den Hallen des Schulzentrums

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Lange Schlange beim Kinderschminken: Die Station bietet auch die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause vom Toben.

Coesfeld. „Natürlich sind wir nächstes Jahr noch einmal dabei“, sind sich Manuel und Oskar einig. Denn wer einmal am SG-Feriensport teilgenommen hat – so wie die beiden – der kommt in der Regel gerne wieder.

120 Kinder können sich noch bis diesen Freitag in den beiden Sporthallen des Schulzentrums im Rahmen dieses Angebots so richtig austoben. „In der vergangenen Woche waren rund 50 bis 60 Kinder dabei und in dieser sind es sogar 80“, sagt Isabel Heuermann, die Leiterin der zweiwöchigen Feriensport-Aktion. Die große Bewegungslandschaft hat bis dato für jeden etwas zu bieten: Das Trampolin, der Maltisch oder die Schaukelringe sind nur einige Beispiele. „Wir mögen die Mattenschaukel am liebsten“, sagen Manuel und Oskar. Die Neunjährigen können kaum noch zählen, wie oft sie schon dabei waren: „Fünf oder sechs Mal bestimmt“, schätzt Oskar.

Während die Teilnehmer von 9 bis 10 Uhr Zeit für freies Spielen in den beiden Dreifachsporthallen haben, beginnen danach die Workshops – einer von 10 bis 11 Uhr und einer von 11 bis 12 Uhr. „Die Kinder können immer am Workshop ihrer Wahl teilnehmen“, erklärt Heuermann. „Wir bieten zum Beispiel Hockey, Völkerball, Tanzen, Turnen, Entspannungsreisen oder Ball- und Fangspiele an.“

Einige, wie Mila, machen die gesamten zwei Wochen beim Feriensport mit. Der Achtjährigen hat unter anderem jede Menge Spaß beim Inlinerfahren gehabt. „Und die Betreuer mag ich sehr gerne“, betont Mila. „Wir haben wirklich ein super Betreuerteam“, so Isabel Heuermann. Täglich gestalten zehn bis zwölf Betreuer das Programm. Die meisten davon sind selbst bei der SG Coesfeld sportlich aktiv. „Es sind einige Studenten aus Münster und Dortmund dabei, aber auch Schüler, die für diese Aktion extra ihre Ferien opfern“, freut sich Isabel Heuermann über das Engagement des Teams.

Als weiteren Grund nennt sie den recht großen Altersunterschied der Teilnehmer zwischen sechs und 15 Jahren: „Das sind die Kinder zum Beispiel aus der Schule oder ihrer Sportmannschaft nicht gewohnt.“ Die Kinder können sich zudem ohne Leistungsdruck vormittags auspowern und haben nachmittags Zeit für andere Aktivitäten. Sie können andere Kinder kennenlernen und mit Freunden spielen. „Dass unser Programm mit den Geräten, Workshops und Aktionen so facettenreich ist, sorgt meiner Meinung nach dafür, dass der SG-Feriensport seit Jahren besteht und wir viele Gesichter immer wieder sehen“, so Isabel Heuermann.

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