„Die Verletzungen aus dem Kopf schlagen...“: Hausdülmen empfängt TSG Dülmen II

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Güven Sivgin ist mit seinem Team bereits vor zwei Wochen in die Rückrunde gestartet. Im Derby gegen TSG Dülmen soll der positive Trend fortgesetzt werden.

Dülmen. Am Sonntag rollt der Ball wieder offiziell in der Kreisliga A und es geht endlich wieder in den normalen Ligabetrieb. Das denkt sich auch Ahmed Ibrahim, Trainer der zweiten Mannschaft der TSG Dülmen: „Natürlich wäre ich schon gerne im Wettkampfmodus, sowie die Jungs aus Hausdülmen.“ Für das Team um Trainer Güven Sivgin ist es nämlich schon das dritte Pflichtspiel in diesem Jahr. Einen Vorteil dadurch sieht aber keiner der Beiden. „Wir sind halt nur Kreisliga, da ist das völlig normal“, fasst Ibrahim zusammen. .

Auch wenn Hausdülmen vier von sechs möglichen Punkten aus den Nachholspielen einfahren konnte, kommt für die Grün-Weißen der Rückrundenstart zu früh. „Ich habe sehr viele Baustellen. Wir sind noch nicht bei 100 Prozent“, so der GW-Coach. „Dennoch sehe ich uns im Vorteil, da wir mehr Punkte haben, das Hinspiel deutlich gewannen und es zudem ein Heimspiel ist.“ Heimspiel in Hausdülmen bedeutet wahrscheinlich auch, dass es auf den roten Rasen gehen wird. „Da bin ich ganz ehrlich: Da habe ich keinen Bock drauf“, ärgert sich Ibrahim

Die Ausgangslage

TSG Dülmen kommt aus einer soliden Vorbereitung, in der die Ergebnisse gestimmt haben. „Zwar war es spielerisch noch nicht über 90 Minuten überzeugend, aber die meiste Zeit sah es schon sehr gut aus“, bewertet Ibrahim die Testspiele. Generell war es eine „schwierige“ Vorbereitung, bei der die Beteiligung „durchwachsen aber in Ordnung“ gewesen ist. Ibrahim erwartet gegen Hausdülmen ein offenes Spiel, bei dem es darauf ankommt, wer den besseren Tag erwischt. „Wir müssen Hausdülmen ganz klar den Schneid abkaufen. Wenn wir nicht über den Kampf kommen wird es ganz schwer für uns“, weiß der TSG-Coach. Auf der anderen Seite kann Sivgin schon auf vier Punkte in diesem Jahr zurückschauen. Gegen SuS Legden konnte seine Mannschaft zuletzt, trotz personeller Probleme, einen Auswärtspunkt mitnehmen. „Es war ein gutes Remis für uns. Zunächst haben wir Legden kommen lassen und in der zweiten Halbzeit haben wir auf Attacke umgestellt. Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar gewinnen können“, fasst Sivgin das Spiel zusammen. Über den nächsten Gegner mag er aber keine Prognose abgeben: „Ahmed hat die Jungs voll im Griff. Mal sehen wie seine Mannschaft auftreten wird.“ Für den Trainer der Grün-Weißen gibt es am Sonntag nur eine Mission: „Die Verletzungen aus dem Kopf schlagen.“

Das Personal

Bei Hausdülmen wird sich wenig verändern. Bis auf Jan Moritz Frey, der nach seiner Testspielsperre endlich wieder auf dem Platz stehen darf, bleibt der Kader klein. Hinzu kommt, dass neben der langen Liste an Verletzten oder berufsbedingten Ausfällen auch noch Urlaube dazu kommen. „Mal sehen wie viel Mann aus der Zweiten aushelfen müssen“, so Sivgin. Auf der anderen Seite gibt es die Sorgen nicht. „Klar fallen hier und da mal Spieler beruflich oder urlaubsbedingt mit, aber ich habe eigentlich immer 17 Leute im Kader, die auf einem Niveau sind“, freut sich Ibrahim. „Ich habe 35 Mann in der Mannschafts-Whatsapp-Gruppe, daraus wird sich eine gute Elf zusammenstellen, mit ebenso guten Ergänzungsspielern.“ Wer aber letztendlich im Kader steht oder vielleicht auch nicht, dass weiß Ibrahim meist er am Donnerstag beim Abschlusstraining. „Ich lass mich da überraschen, wer am Ende da ist und wer nicht“, sieht der Trainer die Kaderplanung gelassen.

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