Top-Spiel der Woche: SF Merfeld empfangen die DJK Coesfeld-VBRS

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Am Sonntag treffen die Merfelder auf die DJK Coesfeld-VBRS.

Coesfeld/Merfeld. Ein echter Leckerbissen erwartet die heimischen Fußball-Fans am Sonntag in Merfeld. Die Grün-Gelben, die sich am letzten Wochenende bei Vorwärts Epe drei wichtige Zähler geholt haben und nun auf dem siebten Tabellenplatz rangieren, empfangen den Deuten-Jäger Nummer eins und Tabellenzweiten DJK Coesfeld, der am letzten Sonntag im Heimspiel gegen die akut absturzgefährdeten Adler aus Buldern am Ende deutlich mit 4:0 gewann.

„Das war zwar in der Höhe auch verdient, aber Buldern hat sich sehr teuer verkauft und lange versucht, das Spiel offen zu halten. Zwischenzeitlich haben sie uns sogar vorne angelaufen. Das haben wir so nicht erwartet“, zollte Coesfeld-Spielertrainer Engin Yavuzaslan den Bulderanern Respekt für ihren furchtlosen Auftritt.

Etwa 45 Kilometer weiter nördlich kämpften zeitgleich die Merfelder um den Dreier und konnten diesen nach einer packenden Partie dank des Last-Minute-3:2 durch Max Ernst auch mit nach Hause nehmen. „Das war ein aufopferungsvoller Kampf. Die Mannschaft hat sich diesen natürlich glücklichen Sieg hart erkämpft“, betonte Spielertrainer Alexander Möllers, der durch einen direkt verwandelten Freistoß selbst maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Die Ausgangslage 

Wenigen Mannschaften ist es bisher gelungen, die Coesfelder auf ihrem Weg an die Tabellenspitze in der Bezirksliga aufzuhalten. Fast hätten sich auch die SF Merfeld zu diesem kleinen Kreis zählen können - denn in der Hinrunde verloren sie die Partie in Coesfeld denkbar knapp mit 1:2. „Das war brutal schwer. Merfeld hat das sensationell gemacht“, erinnert sich Yavuzaslan, der auch in der kommenden Partie einiges an grün-gelber Gegenwehr erwartet: „Von Minute eins an wird das eine Mammutaufgabe. Merfeld ist ein unheimlich effektives Team. Da kann sich meine Mannschaft mal richtig beweisen.“ Merfelds Alexander Möllers sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle aber keineswegs chancenlos: „Dass individuelle Klasse nicht zwangsläufig mannschaftliche Geschlossenheit schlägt, hat man gegen Epe wieder einmal gesehen. Das wird auch gegen Coesfeld wieder unser Ansatz sein. Wir brauchen maximalen Einsatz und maximale Laufbereitschaft, um das Spiel eng zu gestalten.“

Das Personal

„Wir können für Sonntag fast aus dem Vollen schöpfen. Unter der Woche haben wir noch ein Testspiel gegen Seppenrade. Da kann der ein oder andere noch etwas Spielpraxis sammeln“, freut sich Yavuzaslan über einige Alternativen. Die Merfelder pfeifen personell auf dem letzten Loch und gehen am Sonntag ohne Jan Kersen, Manuel Becker, Matze Küster, Linus Waltering, Leon Tüns und Fabian Autermann an den Start.

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