Kampf um den dritten Platz unter Flutlicht

Top-Spiel der Woche: Holtwick empfängt bereits am Donnerstag die SG Coesfeld

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Holtwick empfängt bereits am Donnerstag die SG Coesfeld.

Holtwick/Coesfeld. „Das ist der Kampf um Platz drei“, lautet die Kampfansage von Patrick Steinberg, Trainer der SG Coesfeld, vor der Partie gegen Holtwick. Genau da stehen die Schwarz-Weißen nämlich mit drei Punkten Vorsprung auf Coesfeld. Und den dritten Platz möchte Holtwicks Trainer Johannes Dönnebrink mit aller Macht verteidigen: „Wir haben noch sechs Spiele und wollen unseren Platz festigen. Das wäre der Traum.“

Die Meisterschaft hat Holtwick ohnehin abgehakt: „Nachdem wir gegen Osterwick verloren haben, war das Thema vorbei. Und als wir dann noch den späten Gegentreffer gegen Olfen gekriegt haben, war auch Platz Zwei futsch.“ Grund zum Feiern gibt es für die Rosendahler aber trotzdem. „Mein Trainerkollege Mario Beeke heiratet, deshalb haben wir das Spiel auch vorgezogen. Danach machen wir uns ein schöne Partywochenende“, freut sich Dönnebrink, ohne den Fokus auf das Spiel zu verlieren. „Coesfeld schnuppert wieder an Platz Drei und wir wollen nichts anderes als gewinnen.“ Auch bei Coesfeld geht es nur um die drei Punkte. „Es wird ein schönes, aber auch schweres Flutlichtspiel, bei dem wir alles reinhauen wollen. Holtwick ist sehr präsent und spielt einen guten Ball“, sagt Patrick Steinberg. „Wir haben Respekt, aber keine Angst. Wir wollen die drei Punkte und am Ende wäre auch der dritte Platz am schönsten.“ Für den Trainer der SG wäre diese Platzierung auch ein persönlich schöner Abschluss. Wie sein Trainerkollege Dönnebrink hört er nach der Saison auf. „Ja das ist meine Abschiedstour“, scherzt Steinberg, der vier Jahre an der Steinlinie stand. „Eigentlich denke ich nicht dran, am letzten Spieltag gegen Osterwick kommt das dann vielleicht. Ich will das jetzt genießen und Gas geben.“ 

Die Ausgangslage 

„Das war absolut ärgerlich“, schaut Johannes Dönnebrink auf den Ausgleichstreffer gegen Darup. „Es war ein schwieriges Spiel auf Asche, bei dem Darup natürlich Vorteile hat. Aber wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, Zweikämpfe gewonnen und Laufbereitschaft gezeigt. Und dann kriegt man einen Volley in den Winkel rein.“ Am Ende holte Holtwick nur einen Punkt beim 1:1-Unentschieden gegen Borussia Darup. Zu wenig für die Ansprüche von Dönnebrink, aber dennoch steht Holtwick weiter auf Platz Drei, jetzt nur noch mit einem Zähler Vorsprung. Coesfeld konnte die liegengelassenen Punkte der Schwarz-Weißen nicht ausnutzen, musste im Gegenteil eine 2:1-Niederlage gegen den SuS Legden einstecken. „Wir haben riesige Probleme mit unserem Personal. Nach dem Lucky Punch von Legden in der 80. Minute ging dann nichts mehr. Da fehlen dann die Körner und auch die Qualität“, so Steinberg. „Aber alle haben alles gegeben und dann kann ich eine Niederlage auch akzeptieren. Auch wenn wir einen Punkt verdient gehabt hätten.“ 

Das Personal 

„Absolute Katastrophe!“ –seit mehreren Wochen geht die Mannschaft von Patrick Steinberg auf Zahnfleisch, gegen Legden mussten mit Cedric Schürmann und Jan-Frederik Tendiek wieder zwei Spieler verletzt raus und sind für Donnerstag fraglich. „Uns werden zwei, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft unterstützen. Da habe ich keine Bedenken“, so Steinberg. „Wir werden elf Spieler zusammenkriegen und eine schlagfertige Truppe aufstellen.“ Bei Holtwick fallen Oliver Abel mit einem Faserriss und Johannes Dönnebrink gelb-rot gesperrt aus. Henning und Lennart Barenbrügge sind wieder im Training.

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