Top-Spiel der Woche: DJK Coesfeld-VBRS muss zum Gipfeltreffen nach Deuten

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Bestreitet an diesem Sonntag sein vorletztes Spiel für die DJK Coesfeld-VBRS, bevor er zu GW Nottuln wechselt: Lars Ivanusic.

Coesfeld. Obwohl die DJK Coesfeld in den letzten beiden Partien Punkte liegen ließ, ist die Meisterschaft weiterhin in greifbarer Nähe. Da Ligakonkurrent RW Deuten den BigPoint nicht ausnutzte, gibt es am Sonntag das große Finale um den Meistertitel in der Bezirksliga.

Coesfelds Trainer Engin Yavuzaslan ist sich sicher: „Wer das Spiel gewinnt, wird Meister!“ Nach zwei sieglosen Spielen möchte Coesfeld die letzte Chance auf den Titel sichern, denn sollten sie verlieren, kann Deuten zuhause die Meisterschaft feiern. „Das wollen wir mit aller Macht verhindern und hoffen auf eine riesen Unterstützung der Fans“, appelliert Yavuzaslan an die Coesfelder Bevölkerung. „Wir werden den Tag zu unserem Tag machen und eine blau-weiße Fete feiern!“ Auch für den neutralen Zuschauer lohnt es sich die Reise nach Deuten anzutreten, da zwei ebenbürtige Mannschaften aufeinandertreffen werden, für die es um alles geht.

Die letzten Wochen waren für die Coesfelder alles andere als erfolgreich. Erst der Patzer in Gescher, als die Mannschaft nicht über ein Unentschieden hinauskam, dann die Heimniederlage gegen Lippramsdorf. „Nachdem Abpfiff habe ich kurz überlegt und dachte mir, dass das doch gar nicht sein kann“, war Coesfelds Trainer ratlos. „Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, da die Einstellung zu einhundert Prozent gestimmt hatte.“ Die Antwort für die jüngste Niederlage hatte für ihn dennoch einen Namen: Marvin Niehaus. Der Torwart des SV Lippramsdorf hielt den Kasten sauber. „Der Gegner hat nicht gut, aber ordentlich verteidigt. Man muss einfach sagen, dass sie einen verdammt geilen Torwart gehabt haben“, so Yavuzaslan. „Wenn wir aber denselben Aufwand gegen Deuten betreiben können, dann werden wir definitiv gewinnen. Denn so einen geilen Torwart haben nur Lippramsdorf und wir“, sieht sich der Coach gegen Deuten nicht im Nachteil.

Die Ausgangslage

Im Hinspiel unterlag die DJK zuhause mit 0:2. „Da waren wir sehr überrascht, dass sie so defensiv gespielt haben. Dazu bewiesen sie sowohl vorne als auch hinten wahnsinnige Qualitäten, die sie optimal ausnutzten“, analysiert der Spielertrainer. „Die bemerkenswerteste Eigenschaft der Deutener ist aber ihre Mentalität. Ich habe sie im Spiel gegen TSG Dülmen gesehen, als sie aus einem 5:2-Rückstand noch einen Sieg rausholten. Das sind richtige Mentalitätsbestien!“

Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Superlative der Bezirksliga entscheidet am vorletzten Spieltag die Meisterfrage, da ist sich Yavuzaslan sicher. Den Unterschied dabei werden laut seiner Auffassung nur Nuancen machen: „Das wird ein richtiges Schachspiel am Sonntag. Ein Muss für jeden der den Fußball liebt!“ Und auch nachdem Spiel weiß der Coesfelder Coach was passieren wird, egal wer die Partie für sich entscheidet: „Wer das Spiel gewinnt ist zu recht Meister. Da kann der Verlierer nur noch die Hand geben und zur hochverdienten Meisterschaft gratulieren.“

Die Personallage

„Am Sonntag lassen wir unseren Büffel aus dem Stall. Der schart schon mit den Hufen und ist heiß auf das Spiel“, lautet die Kampfansage des Trainers. Die Rede ist von Marius Borgert, der nach seiner Rotsperre im Pokalspiel gegen TSG Dülmen wieder spielen darf. Zum wohl wichtigsten Spiel der Saison ist er passend wieder an Bord. Ein einziges Fragezeichen gibt es in der Mannschaft: Dominic Steiner ist in dieser Woche erst wieder ins Training eingestiegen.Yavuzaslan selbst konnte nach seinem Muskelfaserriss am vergangenen Sonntag bereits wieder spielen. „Ich weiß, dass mein Einsatz vielleicht etwas zu früh kam, aber ich werde auch gegen Deuten wieder spielen“, garantiert er. „Selbst, wenn ich den Kopf unterm Arm trage, werde ich auf dem Platz stehen!“

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