Stadt Dülmen stellt aktuellen Zwischenstand beim Umbau des Sportzentrums Süd vor

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Kathleen Wagner (von links), Peter Kemming, Klaus Ricker und Ralf Frerick freuen sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten und das schon fertige Basketballfeld.

Dülmen. Wo einst die Tribüne um die Kampfbahn immer mehr von der Natur zurückgewonnen wurde, erstreckt sich mittlerweile eine gepflegte Grünanlage. Die verwilderte Situation rund um die Ränge war der Auslöser für die derzeitige Umstrukturierung des Dülmener Sportzentrums Süd. Am Donnerstag stellte die Stadt den Zwischenstand der Renovierungsarbeiten vor. Auch wenn der Umbau der sportlichen Stätte, der sich noch über fünf Jahre erstrecken soll, lange nicht abgeschlossen ist, sind einige Bereiche schon für die Dülmener Bürger nutzbar.

Fleißig genutzt wird beispielsweise bereits das neue Basketballfeld als ein echter Hingucker. In Richtung des angrenzenden Wohngebietes sorgt eine Lärmschutzwand dafür, dass die Geräusche, die durch das Spiel entstehen, abgefangen werden. Die Mauer hat zudem einen weiteren Nutzen: Kletterbegeisterte haben hier die Möglichkeit, sich an zwei verschiedenen Parcours zu versuchen.

Eine neue Kletterwand mit zwei verschiedenen Parcours ist schon jetzt fertiggestellt. Es folgt eine Kletteranlage.

Ein weiterer Bereich, der sich vor der Kletterwand befindet, wird noch in diesem Jahr fertiggestellt. „Die Lieferung für die Kletteranlage, die hier aufgebaut wird, soll voraussichtlich Mitte November ankommen“, erklärt Ralf Frerick, Abteilungsleiter für Schule und Sport bei der Stadt Dülmen. „Der Boden hat eine extra Fallschutzvorrichtung, der vom TÜV zugelassen ist und durch seine dicke Gummischicht optimal abfedert“, ergänzt er.

Die Tartanbahn wurde vor allem für die Schüler, die diese im Sommer oft nutzen, sicherer gemacht.

Ein weiteres Highlight ist die neue Joggingstrecke, die genau auf 400 Meter abgesteckt ist, sodass Läufer ihre Zeiten überprüfen können. „Die Joggingstrecke wurde im Rahmen der sozialen Kontrolle gebaut. Es handelt sich um eine offene Fläche, mit wenig Büschen und vielen Laternen für eine optimale Beleuchtung“, erklärt Klaus Ricker, Leiter im Fachbereich Bildung der Stadt Dülmen und erklärt weiter: „Zugegeben gibt es noch ein paar Probleme mit der Beleuchtung, das soll aber schnellsten behoben werden, sodass Bürger in der kommenden dunklen Jahreszeit, die Strecke optimal nutzen können.“

Fünf anstatt drei Bahnen besitzt nun die schon erweiterte Weitsprunganlage im Sportzentrum Süd.

Zu kurz kommen sollen im neuen Sportzentrum Süd auf keinen Fall die Schüler, die die Anlage vor allem im Sommer oft nutzen. „Für die Schüler haben wir unter anderem die Tartanbahn sicherer gemacht und die Weitsprunganlage von drei auf fünf Bahnen erweitert“, freut sich Frerick.

Doch noch nicht alle Geräte, die das Sportzentrum zukünftig beherbenen soll, sind schon jetzt aufgebaut. Aufgestellt werden sollen beispielsweise noch Fitnessgeräte für Senioren. Platziert werden diese entlang des Walls. Auch Sitzmöglichkeiten und eine Wetterschutzvorrichtung folgen noch. „Wir müssen auch noch Rücksprache mit der DJK Dülmen halten, bezüglich der Pläne für einen Kunstrasenplatz, erst dann kann in bestimmten Bereichen weitergeplant werden“, informiert Ricker über die weitere Vorgehensweise.

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