„Der Stachel sitzt bei uns immer noch sehr tief“ – Die Stimmen zum Spieltag

+
Die Partie gegen RW Deuten werden die Bezirksliga-Fußballer der TSG Dülmen so schnell nicht vergessen. Hier lupft Alex Kock noch zur zwischenzeitlichen 4:2-Führung die Kugel ins Tor. Nur vier Minuten später erhöhte Tobias Korte noch auf 5:2. Den komfortablen Vorsprung ließ sich die TSG tatsächlich noch nehmen und gab das Heimspiel mit 5:6 aus der Hand.

Kreis Coesfeld. Der Ball rollt wieder im Kreis Coesfeld. Am Wochenende fanden die ersten Spiele in der Landesliga 4, der Bezirksliga 11 und in der Kreisliga A Münster statt. GW Nottuln konnte mit 3:1 gewinnen und kann den Abstand an der Spitze der Landesliga auf Kinderhaus halten. In der Bezirksliga konnten DJK Coesfeld und Merfeld erfolgreich starten, im Abstiegskampf ließen Buldern und Billerbeck Federn. TSG Dülmen unterlag im Torfestival Spitzenreiter Deuten mit 5:6. Schapdetten siegte 3:2. Die Stimmen des Spieltags.

Oliver Glaser (GW Nottuln): „Ein verdienter Arbeitssieg. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen.“

Engin Yavuzaslan (DJK Coesfeld-VBRS): „Ein Spiel auf einem wahnsinnigen Niveau mit extrem hohem Tempo. Nach dem 2:0 haben wir den Sack nicht zugemacht und schlafende Hunde geweckt. Wichtig war uns aber, dass wir direkt mit einem Erfolgserlebnis gestartet sind. Ein Lob aber auch an den Gegner, der uns nichts geschenkt hat.“

Marcus Fischer (TSG Dülmen): „Der Stachel sitzt immer noch sehr tief. So etwas habe in dem Maße auch noch nicht erlebt. Innerhalb von 28 Minuten 4 Gegentore zu bekommen und das Spiel 5:6 zu verlieren ist schon sehr, sehr bitter. Es ist schon ein Faustschlag ins Gesicht, der sehr weh tut.“ 

Alex Möllers (SF Merfeld): „Es war ein hochverdienter Sieg, den wir aber auch schnell abhaken – nächste Woche wird es deutlich schwerer.“

Steffen Szymiczek (VfL Billerbeck): „Meine Jungs haben einen leidenschaftlichen Fight gezeigt und defensiv sehr gut verschoben. Bis zum Gegentreffer haben wir alles sehr gut gemacht. Nach dem Platzverweis konnten wir Epe kein Paroli mehr bieten.“

Goran Mikic (Adler Buldern): „Es hat unterm Strich heute nicht gereicht. Zum einen haben wir viel zu einfach Tore kassiert und zum anderen haben wir exzellente Chancen liegengelassen. Das hohe Ergebnis am Ende resultiert sicherlich daraus, dass wir mit zu vielen angeschlagenen oder noch nicht ganz fitten Spielern in die Partie gegangen sind.“

Johannes Aldenhövel (Fortuna Schapdetten):

„Wir haben verdient gewonnen und hätten auch deutlich höher gewinnen können – eigentlich sogar müssen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare