Oliver Glasers drittes Duell mit dem Ex-Verein 

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Oliver Glaser, Trainer des Fußball-Landesligisten DJK GW Nottuln.

Nottuln/Coesfeld. Am  Sonntag trifft GW Nottuln-Coach Oliver Glaser bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit auf seine alten Kollegen von der DJK Eintracht Coesfeld um Sebastian Scheinig. Die beiden Aufeinandertreffen in Liga und Pokal konnten die Coesfelder jeweils knapp für sich entscheiden. 

Glaser verdeutlicht: „In beiden Spielen waren Kleinigkeiten ausschlaggebend. Sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal haben wir uns in entscheidenden Situationen zu naiv angestellt.“ Kleinigkeiten könnten auch am Sonntag wieder den Ausschlag geben, ist sich auch DJK-VBRS-Trainer Scheinig sicher: „In dieser Liga ist oft die Tagesform ein ganz entscheidender Faktor. Wenn es meiner Mannschaft gelingt, die Konzentration über 90 Minuten zu halten und die einfachen Fehler zu vermeiden, dann rechne ich uns gute Chancen auf drei Punkte aus.“

Die Fieberkurven beider Teams sind in dieser Saison fast deckungsgleich. Nach starkem Saisonstart fielen die Punkteausbeuten beider Mannschaften vorerst eher mager aus. Schließlich pendelten sich beide Vereine im unteren Mittelfeld der Tabelle ein. Die Coesfelder wähnten sich nach dem Dreier bei der TSG Dülmen zunächst in Sicherheit, haben nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge aber wieder einen leichten Kontakt mit den Abstiegsrängen aufgenommen. Scheinig betont: „Solange rechnerisch noch der Abstieg möglich ist, sind wir gefährdet. Ich glaube trotzdem, dass wir die Klasse halten werden.“ Auf Nottulner Seite übernahm Oliver Glaser im vergangenen Sommer das Traineramt von Dirk Altkrüger. Mit seiner Debütsaison ist Glaser durchaus zufrieden: „Die Mannschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Wir spielen einen ordentlichen Ball, haben eine gute Balance ins Team bekommen und man merkt, dass die Jungs sich immer weiter entwickeln möchten.“

Die Ausgangslage: Zwischen GW Nottuln und der DJK-VBRS stehen nur zwei Punkte. Mit einem Dreier könnten die Coesfelder am Gegner vorbeiziehen. „Es sind noch neun Punkte zu vergeben und wir haben fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Diese drei Punkte haben wir also bitter nötig“, erklärt Scheinig, der sich mit einem unentschieden nicht zufrieden geben will: „ Mit einem Sieg würden wir ein weiteres Team in der Tabelle vorerst hinter uns lassen. Das muss unser Ziel für Sonntag sein.“ Aber auch auf der Gegenseite steht mit Oliver Glaser einer, der am Ende am liebsten die drei Punkte in den Händen halten würde. Dafür hat er folgende Vorgaben: „Wir müssen unseren taktischen Plan befolgen und versuchen, klare Situationen zu erspielen. Besonders achten müssen wir auf das Coesfelder Umschaltspiel.“ 

Das Personal: Bei den Grün-Weißen bleibt im Vergleich zur Vorwoche alles beim Alten, auf die beiden Torjäger Clemens Donner und Tim Ahmer muss Glaser weiterhin verzichten. Bei den Coesfeldern wird Mikhail Fedorov aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Die Personalie Matthias Küster wird laut Trainer Scheinig noch ungefähr zwei Wochen ausfallen. „Wir haben leider eine Seuchensaison, in der mir in der Rückrunde nur noch 14 Feldspieler zur Verfügung stehen“, so Scheinig.

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