Herausragende Ergebnisse: Meistergrade für Coesfelder Kickboxer 

+
Kerstin Kremer, Jochen Vormann und Frank Kremer präsentieren stolz ihre Urkunden der bestandenen Prüfungen.

Coesfeld. Gleich drei bestandene Prüfungen im Bereich Kickboxen für die Kampfkunstschule Coesfeld: Kerstin und Frank Kremer freuen sich nach dem zweiten Meistergrad, den das Paar 2015 erreichte, nun über den dritten Meistergrad. Jochen Vormann erlangte den ersten Meistergrad und ist somit auch Träger des Schwarzgurts. „Wir drei haben sehr konzentriert darauf hingearbeitet“, sagt Frank Kremer. Er und seine Frau Kerstin Kremer sind sogenannte „Senseis“, was so viel wie „Lehrer“ bedeutet. Vor fünf Jahren eröffnete das Paar die Kampfkunstschule in Coesfeld.

Der dritte Meistergrad ist die höchste Auszeichnung, die man durch das Training erreichen kann. „Alles, was darüber hinausgeht, hat mit besonderen Leistungen, Verbandsarbeit und Engagement zu tun“, erklärt Frank Kremer. Auch Jochen Vormanns Leistung ist beachtenswert: Er ist der erste „Sempai“ („Schüler“) der Kampfkunstschule Coesfeld, der den Schwarzgurt erlangt. „Das liegt auch daran, dass ich von Anfang an mit dabei war und in den letzten fünf Jahren darauf hingearbeitet habe“, merkt Vormann an. Das Erreichen des Schwarzgurts ist ein großer Schritt: „Wer den Schwarzgurt erreicht, ist dann in der Regel auch ein Lehrer“, sagt Frank Kremer.

Die Prüfung fand für die drei Kampfsportler am 22. Dezember in Köln statt – im Trainingszentrum der Nationalmannschaft im Kickboxen. „Das Ganze umfasst drei bis vier Stunden und es gibt weder Publikum noch Kameras“, erzählt Frank Kremer. Alles wird sehr streng in den eigenen Reihen gehalten und es gibt ein weltweites Prüfungsregelwerk. „Auch unsere Schüler haben alle einen Pass, durch den der jeweilige Gurt weltweit gültig ist“, ergänzt er. Auf diese Weise gilt das Erreichte auch, wenn man beispielweise zum Studieren umzieht. Die Kampfkunstschule entstand zwar „erst“ vor fünf Jahren, doch das Kickboxen entdeckten Kerstin und Frank Kremer schon vor zehn Jahren für sich, damals noch in Hamburg. „Seit dem Anfang hier ist die Kampfkunstschule schon stark gewachsen“, sagt Kerstin Kremer. Mittlerweile zählt die Schule, auch nach einem Zusammenschluss mit den Baumberger Taekwondo Freunden e. V. im April des vergangenen Jahres, um die 300 Mitglieder, 90 davon im Bereich Kickboxen. „Weitere Kampfsportarten, die wir anbieten, sind Hapkido, Krav Maga und Taekwondo“, zählt Kremer auf. Und jeder ist willkommen: „Wir haben Gruppen für Kinder ab zehn Jahren. Bei den Erwachsenen ist das Ende offen, die Ältesten sind um die Mitte 50“, so Frank Kremer.

Weitere Infos auf der Facebook-Seite der Kampfkunstschule Coesfeld.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare