Kreisliga A2: Derbyzeit: Osterwick empfängt Darfeld

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GW Nottuln II um Thorsten Scholz (vorne) ist an diesem Sonntag bei der SuS Legden gefordert.

Kreis Coesfeld. Bereits am Freitag empfängt Holtwick die SG Coesfeld. DJK Billerbeck gastiert bei der DJK Dülmen.

Westfalia Osterwick: Das knappe 3:2 von Aufstiegsaspirant Osterwick gegen den Letzten aus Hochmoor spiegelte den Spielverlauf nicht wieder. „Der Anschlusstreffer fiel durch einen Standard aus dem Nichts. Wir haben einfach den Deckel nicht früh genug drauf gemacht. Mund abputzen, wir haben drei Punkte geholt, dies war das Ziel“, so Coach Engin Yavuzaslan. Jetzt kommt es zum Heimderby gegen Darfeld. „Über den Derbycharakter brauchen wir nicht sprechen. Wir sind zuhause ungeschlagen und wollen dies auch bleiben. Darfeld hat aber eine gute Qualität, die Mannschaft ist jung und hungrig. Unser Ziel sind aber wieder drei Punkte.“ Der Kader ist voll.

SW Holtwick: „Zwei, drei Spieler hatten Probleme und konnten nicht ihr eigentliches Potential abrufen. Aber mit guter Einstellung hat es dann ein bisschen glücklich zum Sieg gereicht“, zeigt SW Holtwicks Spielertrainer Ahmed Ibrahim auf. „In Nottuln musst du erst einmal gewinnen.“ Bei dem nächsten Gegner SG Coesfeld sieht Ibrahim Parallelen zu seinem eigenen Team: „Die haben auch einen großen Kader mit vielen jungen Spielern, die Bock auf Fußball haben.“ Der Schlagabtausch findet bereits am Freitagabend vor heimischer Kulisse statt (Anstoß 19.30 Uhr). „Bei Flutlichtspielen ist immer die Hölle los. Das ist besonders. Danke an alle Fans.“

DJK VfL Billerbeck: Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen GW Hausdülmen sind die Billerbecker gefordert. Steffen Szymiczek musste sich mit seiner Mannschaft jedoch noch in Geduld üben. Die Billerbecker hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. „Wir haben über das Wochenende frei gemacht. Es konnten fünf Spieler Spielpraxis in der zweiten und dritten Mannschaft sammeln. Wir bereiten uns nun auf das nächste wichtige Spiel vor.“ Am kommenden Wochenende geht es für die Szymiczek-Elf gegen die DJK Dülmen ran. „Es wird sicher ein sehr kampfbetontes Spiel werden und auf der Asche nicht angenehm. Wir sind jedoch auf alles eingestellt.“

SG Coesfeld: Mit dem 2:0 in Darfeld konnte die SG Coesfeld den zweiten Auswärtssieg einfahren. „Wir haben in der Abwehr umgestellt und konnten viel Druck machen. Es war kein schönes Fußballspiel, nach dem zweiten Tor in der 57. Minute war der Sack aber zu. Ich bin zufrieden“, so SG-Trainer Patrick Steinberg. Bereits am Freitag (Anstoß 19.30 Uhr) geht es für seine Jungs nach Holtwick. „Es macht wieder Bock: Freitagabend mit Fluchtlicht und vor vielen Zuschauern zu spielen. Wir haben gegen Holtwick nichts zu verlieren.“ Personell zwickt es weiter: Simon Lovermann und Johannes Richter fallen aus, ein Einsatz David Hertling ist fraglich.

Turo Darfeld: “Es war eine unnötige Niederlage gegen die SG Coesfeld.“ Markus Lindner, Trainer von Turo Darfeld, musste eine 0:2-Niederlage gegen die SG Coesfeld einstecken. „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel und von vielen Fehlern geprägt. Wir haben leider zwei dumme Fehler gemacht und dadurch zwei Gegentore kassiert. Leider haben wir keine unserer Chancen genutzt, was sehr ärgerlich war.“ Als nächsten Gegner steht die Westfalia Osterwick auf dem Plan der Darfelder. „Nun ist Derbytime angesagt und diese Spiele haben ihre eigenen Gesetze. Wir haben keine Angst vor dem Gegner. Unser Ziel ist es einen Punkt mitzunehmen“, so Lindner.

SG Coesfeld II: Die SG Coesfeld II konnte ihr Spiel gegen Heek am vergangenen Sonntag nicht bestreiten. Das Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. „Es ist sehr ärgerlich, wir wären gerne im Rhythmus geblieben und hatten nun leider zwei Wochen Pause“, bedauerte Trainer Carsten Schlamann. Wir müssen uns jetzt gut auf den nächsten Gegner vorbereiten.“ Dieser wird bereits am kommenden Samstag die SpVgg Vreden II sein. „Wir sind sehr dankbar, dass Vreden unseren Verlegungswunsch nachgekommen sind. Sie haben mehr Potential als sie zurzeit zeigen. Wir müssen schnell und diszipliniert arbeiten um Vreden in Verlegenheit zu bringen.“

Adler Buldern: Einen ungefährdeten Sieg konnte die Mannschaft der Adler Buldern um Goran Mikic einfahren. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und auch für die Zuschauer ein ansehnliches Spiel gezeigt. Wir haben mit dem 3:0 in der ersten Halbzeit schon sofort den Deckel drauf gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir ein paar Gänge rausgenommen aber die Abwehr stand sicher und wir haben uns auf das hohe und weite Spiel des Gegners gut eingestellt.“ Die Bulderaner haben am nächsten Wochenende spielfrei und werden die Spiele vom Sofa aus verfolgen. „Wir werden normal trainieren und auch am Wochenende eine kleine Einheit einschieben.“

GW Hausdülmen: Nichts zu holen gab es für die Elf von Güven Sivgin beim Gastspiel in Buldern: Mit 0:3 ging das Spiel gegen den Spitzenreiter verloren. „Es war keine gute Vorstellung von uns, wir sind besonders in der ersten Halbzeit nicht in die Zweikämpfe gekommen.“ Durch drei Standardsituationen fielen alle Tore der Adler-Kicker. „Buldern hat einfach zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, so mussten wir mit leeren Händen zurückfahren.“ Jetzt empfangen die Grün-Weißen Borussia Darup. „Wir wollen jetzt die Köpfe weiter hochhalten. Unser Ziel ist es, den Abstand auf Darup weiter zu halten, es wird eine schwere Aufgabe.“ Felix Frey kehrt zurück.

GW Nottuln II: Oliver Gerson, Trainer der GW Nottuln II, musste eine 2:4-Niederlage gegen SW Holtwick einstecken. „Es hat diesmal nicht das bessere Team gewonnen. Holtwick war einfach abgezockter vorm Tor und machte aus fünf, sechs Chancen die Tore. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten die wir jedoch nicht genutzt haben. Wir haben schwere Wochen im Moment und unser Ziel war der Klassenerhalt, bei welchem man auch drei Spiele mal am Stück verlieren kann. Wir sind jedoch noch gut aufgestellt.“ Der nächste Gegner der Nottulner ist SuS Legden. „Wir können befreit als Außenseiter aufspielen und hoffen gegen diese junge Truppe was zu holen.“

Borussia Darup: Das 0:0 von Borussia Darup gegen den SuS Legden sorgte bei Darup-Coach Simon Artmann für Zufriedenheit: „Wir zeigten uns absolut formverbessert. Dass das auf dem Platz kein Spiel für Feinschmecker wird, war klar, aber Kampf und Einsatz haben gestimmt.“ Am Sonntag geht es bei GW Hausdülmen um Punkte. „Die sind Zuhause natürlich eine Macht, das wissen wir“, wertschätzt Artmann. Aber: „Wir wissen auch, wie sie spielen und haben mit ‘Michi’ Gerdes auch einen sehr kopfballstarken Spieler hinten drin.“ Der Kader der Borussia füllt sich wieder: Jan Ahlers und Marcel Bunge stehen wieder zur Verfügung.“

Brukteria Rorup: Eine bittere 0:1-Auswärtspleite musste Brukteria Rorup beim SV Gescher II hinnehmen. „Wir hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Das Glück war einfach nicht auf unserer Seite“, seufzte Brukteria-Spielertrainer Tim Weber. Besonders ärgerlich: „Dem Gegentor ist ein klares Foul vorausgegangen.“ Um nicht auch noch in den Keller zu gelangen hat das Spiel am Sonntag gegen die TSG Dülmen II eine besondere Bedeutsamkeit. Zwar beträgt die Maximalausbeute bei einem Fußballspiel nur drei Punkte, Weber betont im Hinblick auf die Partie aber: „Das ist für uns ein 6-Punkte-Spiel.“

TSG Dülmen II: Das Derby zwischen der TSG Dülmen II und der DJK Dülmen blieb zwar torlos, langweilig war die Flutlicht-Partie aber keineswegs. „Wir hatten durch Kevin Engbers die Chance des Spiels. Ich bin trotz des verpassten Sieges zufrieden und die Punkteteilung geht auch in Ordnung“, fasste TSG-Coach Tobias Brauner zusammen und blickt nun auf das wichtige Spiel gegen Brukteria Rorup: „Die nächste Derby-Woche hat mit dem Abpfiff schon begonnen. Wie zuletzt werden wir uns voll fokussiert auf das Spiel vorbereiten.“ Brauner hat einen Plan: „Wir wollen mit einem Auswärts-Dreier Rorup unten mit reinziehen.“

DJK Dülmen: Zwar hilft das 0:0 der DJK Dülmen bei der Reserve der TSG Dülmen tabellarisch nicht weiter, aber die Nee-Elf bleibt 2017 weiter ungeschlagen und dieses Mal auch ohne Gegentor. „Diese Kompaktheit haben wir in der zweiten Hälfte etwas verloren. Insgesamt war das aber ein gerechtes Unentschieden“, analysierte DJK-Coach Roland Nee. Die Rot-Weißen spielen am Sonntag auf heimischer Asche gegen den VfL Billerbeck. In der Tabelle können sich die beiden Teams nur durch das Fernglas sehen. Im Hinspiel gab es eine deutliche 1:4-Packung. Aber jetzt sollen die Karten neu gemischt werden: „Am Sonntag ist absolut was drin“, betont Nee.

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