"Laufmaschen und Krachende Knochen" 

Interview mit Karl Breitkopf, Trainer bei der TSG Dülmen

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Karl Breitkopf ist „Doppeltrainer“ bei der TSG.

Dülmen. Seit 27 Jahren ist er TSG-Dülmen-Mitglied und trainiert ehrenamtlich sowohl die Männergruppe „Krachende Knochen“ als auch die Frauengruppe „Die Laufmaschen“. Bis 2011 war er auch Trainer der TSG-A-Jugend. Die Rede ist von Karl Breitkopf. Im Interview mit Streiflichter-Mitarbeiter Reinhold Kübber spricht Breitkopf über sein Engagement.

Seit wann gibt es die „Krachenden Knochen“, wie kam es dazu und wie wurden sie dort Trainer? 

Breitkopf: Gründer der „Krachenden Knochen“ war im Jahr 1993 Helmut Püttmann. Ihm kam die Idee dazu bei einem Straßenfest, nachdem er gedacht hatte: ,Wir könnten uns mal bewegen.‘ Als Herr Püttmann sich als Trainer allmählich zurückziehen wollte hat er Franz-Josef Bayer-Eynck und mich gefragt, ob wir das übernehmen könnten. Über ein halbes Jahr haben wir dafür den Übungsleiterschein C gemacht und seit gut elf Jahren leiten wir nun die „Krachenden Knochen“.

Wann und wo wird bei den „Krachenden Knochen“ trainiert und wie sieht ein Trainingsabend aus? 

Breitkopf: Unser Donnerstagstraining ist von 20.15 bis 21.45 Uhr in der Turnhalle der Anna-Katharina-Emmerick-Schule. Es beginnt mit dem „Warmmachen“, dann wird mit Gymnastik oder Zirkeltraining fortgeführt und endet mit verschiedenen Ballspielen, meistens mit Fußball. Zurzeit nehmen 25 Männer am Training teil.

Wie alt sind die Teilnehmer und können noch weitere hinzukommen?

Breitkopf: Ich bin mit 54 Jahren der Jüngste und war das auch schon vor 20 Jahren. Unser ältestes Mitglied ist mit 80 Jahren Wolfram Wiedemann, der bis vor zwei Jahren noch aktiv dabei war. Momentan können wir aus Kapazitätsgründen keine neuen Mitglieder aufnehmen.

Gibt es zusätzliche weitere Aktivitäten in der Gruppe? 

Breitkopf: Wir machen regelmäßig Werksbesichtigungen, Weihnachtsfeiern, Fahrradtouren und gehen zum Schwimmen. Dann findet noch eine Jahresparty mit den Ehepartnern zumeist im November statt.

Dann trainieren Sie noch die „Laufmaschen“. Berichten Sie bitte doch mal von der Gruppe. 

Breitkopf: 2014 habe ich sechs Frauen aus meinem Freundeskreis das Deutsche Sportabzeichen abgenommen. Dann kam der Wunsch von den Frauen, sich regelmäßig zu treffen, um Sport zu machen. Der Name „Die Laufmaschen“ wurde auf einer Weihnachtsfeier vor rund drei Jahren gemeinschaftlich beschlossen. Training ist immer donnerstags von 19 bis 20.15 Uhr direkt vor den „Krachenden Knochen“. Seit 2019 trainiere ich die Damen nicht mehr alleine, sondern Jasmin Büße und meine Tochter Lisa unterstützen mich dabei und wir wechseln uns mit den Trainerstunden ab.

Wer sind die Aktiven der „Laufmaschen“ und was für Aktivitäten stehen in der Gruppe an? 

Breitkopf: Zurzeit sind bei den „Laufmaschen“ 20 Frauen von 20 bis Mitte 50. Einige könnten auch noch hinzukommen. Seit drei Jahren nimmt ein Teil an der Streiflichter-Laufserie über die 5-Kilometer-Strecke teil, sowie am „Lake Run“ Hindernislauf am Möhnesee. Etwa 75 Prozent erwerben – ebenso wie bei den „Krachenden Knochen“ – das Sportabzeichen. In den Sommerferien haben wir den Sport für beide Gruppen zusammengelegt. Im TSG-Stadion probieren wir dann viele Leichtathletik-Disziplinen aus. In der gemischten Gruppe macht es allen viel Spaß.

Nähere Infos auf der TSG-Hompage

www.tsg-duelmen.de

oder bei Karl Breitkopf unter Telefon (02594) 949234.

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