Mit dem Siegerpokal im Handgepäck

Indiaca-Damen von GW Hausdülmen werden Worldcupsieger

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Ausgelassene Stimmung nach dem Sieg: Ines Böinghoff (von links), Lina Nosthoff, Mareen Klotz, Judith Kock, Dorina Pastor, Katharina Kock, Ellen Terhorst, Lisa Hennemann, Fabian Kock, Joy Willmer und Trainer Dominic Schmauck bei der Siegerehrung.

Hausdülmen/Tartu. Mit der Goldmedaille um den Hals und den Siegerpokal im Arm kehrten die Indiaca-Damen von GW Hausdülmen zurück vom Worldcup in Tartu (Estland). Vom 27. bis zum 31. Juli fand das Turnier mit 47 Mannschaften statt. Nach dem Erfolg sind die Indiaca-Damen aktuell die beste Indiaca-Mannschaft der Welt

Bei den Spielerinnen dauerte es einige Zeit, bis der Erfolg verarbeitet wurde. „Bei mir hat es Stunden gedauert, bis ich wirklich realisiert habe, dass wir gewonnen haben. Aber das wir auch tatsächlich die beste Mannschaft der Welt sind, kann ich immer noch nicht so ganz begreifen“, blickt GWH-Kapitän Ines Böinghoff mit etwas Abstand auf den Erfolg zurück.

Rund 15 Hausdülmener sind mit nach Estland geflogen, um die Damenmannschaft und das Damenteam 40+ beim Worldcup zu unterstützen. „Es war eine tolle Tour. Wir hatten das Glück, dass sich beide Mannschaften auch gegenseitig anfeuern konnten. Und auch die mitgereisten Fans haben uns tatkräftig unterstützt“, so Böinghoff. 

Auch Trainer Dominic Schmauck war begeistert. „Es war ein toller Abschluss der Saison, ich bin wahnsinnig glücklich und stolz auf das Team. Es war besonders im Halbfinale eine überragende Leistung der Damen.“ Nach dem souveränen Sieg im Halbfinale gegen den estnischen Indiaca-Meister ging im Finale wieder gegen eine estnische Mannschaft, gegen die in der Vorrunde die einzige Niederlage des Turniers hingenommen werden musste. „Die Spielerinnen wussten, dass sie bei dem Vorrundenspiel noch nicht 100 Prozent gegeben haben, deshalb konnten wir auch optimistisch auf das Finale blicken“, so Schmauck.

Ellen Terhorst (von links), Florian Kübber, Dominic Schmauck, Jens Beckmann, Lisa Hennemann und Madeleine Schmauck besuchten das Fußballspiel Flora Tallin gegen Eintracht Frankfurt.


Auch wenn der Worldcup für die Hausdülmener natürlich der Mittelpunkt der Estlandreise war, fuhren auch Abordnungen und Spieler schon einige Tage vor dem Turnier nach Tallinn oder Riga, um das Baltikum zu erkunden und die Länder kennenzulernen. Unter anderem ging es vor dem Turnier für sechs Dülmener noch zum Qualifikationsspiel um die Euroleague von Flora Tallinn gegen Eintracht Frankfurt.

Eine besondere Rolle hatte übrigens Streiflichter-Mitarbeiter Florian Kübber, der die Hausdülmen-Delegation nach Estland begleitete. Er fungierte beim Worldcup als Pressesprecher der deutschen Delegation und berichtete vor Ort vom Worldcup für den DTB.

Viel Spaß hatten auch die Mitarbeiter am Flughafen beim Check-In mit dem Pokal.


Bei der Rückreise ging es dann mit dem großen Gewinnerpokal im Handgepäck ins Flugzeug. „Es gab schon sehr verdutzte Blicke bei der Kontrolle des Handgepäcks, am Ende hatten die Sicherheitskräfte aber auch viel Spaß, der Pokal durfte mit ins Flugzeug“, schmunzelt Ines Böinghoff. Am Flughafen in Münster wartete bei der Rückkehr auch schon Familien und Freunde der Spielerinnen, die die Sieger in Empfang nahmen.

Einen kleinen Empfang gab es für die Mannschaft am Flughafen in Münster.


Auch wenn der Titelgewinn einige Tage her ist, gibt es noch positive Auswirkungen. „Wir sind vom WDR in die Lokalzeit eingeladen worden, wo eine Spielerin im Studio ein Interview gibt“, freut sich Dominic Schmauck. Am Montag, 12. August, wird eine Abordnung von GW Hausdülmen nach Münster fahren, um dort den Erfolg Revue passieren lassen. Bereits an diesem Donnerstag werden Aufnahmen vom Training gemacht, die dann in den Filmbeitrag einfließen. Gesendet wird der Beitrag voraussichtlich am Montag ab 19.30 Uhr.

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