Halterner Thomas Sentis macht mit zwei seiner Söhne beim Sportabzeichen-Tourstopp mit

+
Thomas und Stefanie Sentis und ihre drei Söhne im Alter von zwei, vier und fünf Jahren sind schon gespannt auf den Tourstopp am 8. September.

Coesfeld/Haltern am See. Fast allen ist das Deutsche Sportabzeichen noch aus Schulzeiten ein Begriff. Thomas Sentis möchte sich beim Tourstopp der Sportabzeichentour am Samstag, 8. September, in Coesfeld nun auch zum ersten Mal nach der Schule an den verschiedenen Disziplinen versuchen. Mit an den Start gehen dabei auch seine beiden älteren Söhne, die das Kibaz Abzeichen – für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren – machen wollen. Der Jüngste hingegen feuert mit seinen zwei Jahren seine Familie vorerst zusammen mit Stefanie Sentis von der Seitenlinie aus an.

„Man kann beim Sportabzeichen einfach gut seine Fitness testen. Natürlich ist auch mein sportlicher Ehrgeiz geweckt und ich möchte möglichst gute Werte erzielen“, beschreibt Sentis seine Motivation hinter der Teilnahme. Seine Frau Stefanie Sentis ergänzt: „Mit drei Jungen im Haus ist außerdem immer viel Action angesagt. Der Sportabzeichen Tourstopp ist also eine gute Gelegenheit für die älteren beiden. Da haben sie einmal die Gelegenheit sich so richtig auzupowern.“

Auch ansonsten ist Thomas Sentis in seiner Freizeit sportlich unterwegs. Vor allem das Radfahren hat es ihm angetan. Vor kurzem fuhr der 40-jährige an einem Tag von Aachen bis nach Haltern am See – eine Strecke von 200 Kilometern. Ein Hobby, das er mit seiner Familie teilt. Zusammen fahren die Sentis oft um den Halterner See.

Thomas und Stefanie Sentis erinnern sich noch gut, an die Sportabzeichen, die sie im Sportunterricht gemacht haben. Damals war die Anzahl der Sportarten aber meist deutlich begrenzter. Heutzutage ist die Auswahl an Disziplinen enorm – und auch fast alle werden am Tourstopp in Coesfeld angeboten. Die Qual der Wahl für den Halterner, denn etwas Ehrgeiz ist für den Familienvater trotz erster Teilnahme im Spiel. „Das goldene Abzeichen würde mich schon reizen. Aber das wird vermutlich von der Kraftdisziplin abhängen.“ Aus den Gruppen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Schwimmfertigkeit muss jeweils eine Sportart erfüllt werden. Momentan liebäugelt der 40-jährige zum Beispiel mit dem Seilspringen: „Dafür hab ich extra schon einmal mit dem Springseil der Kinder im Garten geübt.“ Sein Rad bleibt dieses Mal allerdings vermutlich zu Hause stehen. „Die vorgegebenen Zeiten für das Radfahren sind mir zu schnell“, erklärt der Halterner.

Für seine Kinder steht hingegen vor allem der Spaß im Vordergrund. Bei einem Ausflug in den Duisburger Zoo konnten die Familienmitglieder ihre Geschwindigkeit über eine Strecke von 50 Metern testen. „Mein ältester Sohn ist auf 15 kmh gekommen. Verhältnismäßig war ich nicht extrem schneller“, schmunzelt Thomas Sentis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare