Zwei Mannschaften reisen Ende Juli nach Estland

Hausdülmen international: Indiaca Mannschaften im Worldcup-Fieber

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Die Indiaca-Damen um Trainer Dominic Schmauck freuen sich auf die sportliche Herausforderung in Estland. Ziel beim Worldcup ist das Halbfinale.

Hausdülmen. Während die Teilnahme am Indiaca-Worldcup für die Senioren der Indiaca Damen von Grün-Weiß Hausdülmen schon seit letztem Jahr feststand, qualifizierte sich die Damen-Mannschaft überraschend im Mai mit dem Sieg der Deutschen Meisterschaften. Damit nehmen die Damen-Teams nach dem Worldcup 2015 in Japan am zweiten Worldcup in Folge teil. Die Vorbereitungen für das Turnier, das vom 27. bis zum 31. Juli in Tartu stattfindet, laufen bei beiden Teams auf Hochtouren.

„Ich bin mit den Vorbereitungen zufrieden, wir haben mehrere Sondertrainingstermine an Wochenenden eingeschoben. Die Spielerinnen sind durch den Gewinn des Meistertitels hoch motiviert. Es entwickelt sich alles gut“, so der Trainer der Indiaca-Damen, Dominic Schmauck. Mit neun Spielerinnen reist die Mannschaft nach Estland. „Wir können dann einfach etwas mehr wechseln und haben noch mehr Alternativen beim Turnier.“

Das Seniorenteam um Coach Christian Freckmann (links) konnte zuletzt die „Kamen Open“ gewinnen und strebt eine World-Cup-Medaille an.

Insgesamt treten 47 Mannschaften aus sieben Ländern beim Worldcup in Estland gegeneinander an. Gespielt wird in den Kategorien Damen, Herren und Mixed, in der offenen Klasse und in der Altersklasse Senioren. Die Damenmannschaft hat es dabei mit acht gegnerischen Mannschaften aus Luxemburg, Polen, Estland und der Schweiz zu tun, während die Hausdülmener Senioren-Damen auf fünf Teams aus Estland, Japan, Polen und der Schweiz treffen.

Die Eröffnungsfeier in Tartu findet am Samstag, 27. Juli, um 18 Uhr statt, am 28. und 29. Juli werden dann die Vorrundenspiele ausgetragen. Am 30. Juli finden die Platzierungsspiele und die Halbfinals statt, bevor am 31. Juli die Finalspiele in allen sechs Kategorien absolviert werden.

Neben der Vorfreude auf die Reise nach Estland – viele Spielerinnen und Betreuer fliegen schon einige Tage vor dem eigentlichen Turnier Richtung Baltikum – wartet aber auch eine große sportliche Herausforderung auf die Indiaca-Damen.

„Natürlich geben wir für die ganze Reise nicht so viel Geld aus, um nur auf dem Platz zu stehen und zu spielen. Ziel ist es, die Vorrunde zu überstehen. Dann müssen wir sehen, wir stark die anderen Teams sind. Es wird aber ein anderes Kaliber, da wir nur auf Meister oder Vizemeister treffen. Wichtig wird bei der Vorrunde sicherlich auch die Tagesform sein“, so Coach Schmauck.

Während das Damenteam sich überwiegend in der Hausdülmener Sporthalle auf das Turnier vorbereitet, hat das Senioren-Team am Wochenende bei den „Kamen Open“ mitgespielt. „Wir haben das international besetzte Indiaca-Turnier für einen Härtetest für Kondition und Konzentration genutzt. Die beim Turnier gewonnenen Erkenntnisse werden wir dann auch beim Training besprechen, um letzte Schwächen abzustellen“, so Senioren-Coach Christian Freckmann, dessen Team bei den „Kamen Open“ den Titel erringen konnte. Am gestriegen Dienstag fand noch einmal ein Video-Analyse-Abend des Teams statt. „Durch die Trainingseinheiten der letzten Wochen, die gespielten Turniere und die Analysen sollten wir optimal vorbereitet nach Estland fahren. Die Stimmung im Team ist sehr gut. Unser Ziel ist es, mit einer Medaille wieder nach Hausdülmen zu kommen.

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