Fußball-Landesliga 4: TSG reist zum Schlusslicht Emsdetten

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Eine bittere 0:2-Niederlage musste Landesligist TSG Dülmen gegen Gemen einstecken. Nun geht es gegen Schlusslicht Emsdetten.

Kreis Coesfeld. Die DJK-VBRS will beim Favoriten SV Mesum wieder in die Spur zurückkehren. Auf Nottuln wartet im Auswärtsspiel der Tabellenführer Beckum.

DJK Coesfeld: „Das Ergebnis ist katastrophal“, so Sebastian Scheinig nach dem 1:3 seiner DJK-VBRS gegen Schlusslicht Emsdetten. Dabei konnten die Coesfelder nach gutem Start mit 1:0 in Führung gehen. „Wir sind schon siebenmal in Führung gegangen. Danach wird immer der Fuß vom Gas genommen. Auch am Sonntag haben wir wieder gebettelt, dass Emsdetten ein Tor erzielt. Nach dem 1:3 durch einen Fehler im Spielaufbau gingen die Köpfe herunter.“ Mit dem SV Mesum wartet ein dicker Brocken auf die Coesfelder am Sonntag – Punkte gegen den Tabellenkeller sind aber dringend nötig. „Es kommen jetzt arbeitsreiche Wochen auf uns zu. Jeden stelle ich ein Stück weit in Frage – auch mich selber. Ich werde die Mannschaft aber jetzt wieder auf Kurs bringen“, so Scheinig. Bis auf Marcel Strübig ist der Kader komplett.

GW Nottuln: Durch zwei Gegentreffer kurz vor Schluss mussten sich die Kicker um Oliver Glaser mit einem 3:3-Remis gegen Preußen Lengerich zufrieden geben. „Es war eine gefühlte Niederlage. Wir waren 70 Minuten klar überlegen und hatten etliche Großchancen.“ Dabei fielen alle drei Gegentore durch Standardsituationen. Hier soll auch die der Hebel für die nächste Aufgabe angesetzt werden. „Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben in den beiden Spielen nach der Winterpause gute Leistungen abgerufen“, so Oliver Glaser. Auch wenn es jetzt mit dem Spitzenreiter ein dickes Auswärtsbrett zu bohren gilt, „bin Ich optimistisch, dass es auch für uns möglich ist, gegen Beckum einen Sieg zu holen. Wir sind gegen keine Mannschaft in der Liga chancenlos.“ Tim Beughold und Jan Ehm fallen bei GW Nottuln aus.

TSG Dülmen: Eine „ärgerliche“ 0:2-Niederlage attestierte TSG-Coach Andre Bertelsbeck seiner Mannschaft nach dem Heimspiel gegen Gemen. „Vorne war es sehr knapp, letztlich hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Der Schiedsrichter hat bei dem Spiel aber mit zweierlei Maß gemessen – auch wenn dies keine Ausrede sein soll“, haderte Bertelsbeck mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters. So blieb den Blau-Gelben ein Elfmeter verwehrt, Dominik Arnsmann musste mit einer „zweifelhaften“ gelb-roten Karte vom Platz und Trainer Bertelsbeck wurde kurz vor Schluss hinter die Bande geschickt. Gegen Schlusslicht Emsdetten soll das Ruder wieder herumgerissen werden. „Die Leistung stimmt bei uns, es fehlt nur der Vollstrecker vorm Tor. Wir müssen uns jetzt selber aus dem Sumpf herausziehen.“ Dominik Arnsmann fehlt gesperrt.

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