„Ein Spiel mit vielen Torchancen“: DJK Dülmen empfängt Borussia Darup

+
Die DJK Dülmen um Nikolas Limke (rechts) möchte nach der Niederlage zuhause gegen Borussia Darup was gut machen.

Dülmen/Darup. Nach knapp drei Monaten Pflichtspielpause setzten auch die Kreisligisten am vergangenen Wochenende die Rückrunde fort. Ernüchternd verlief der Start für die DJK Dülmen, die beim Tabellenvorletzten Vorwärts Lette eine 1:3-Niederlage einwilligen musste und den Letteranern den Sprung auf den drittletzten Rang ermöglichte. „Wir ließen am Anfang zwei gute Chancen ungenutzt und haben danach zu wenig investiert. Lette hat es besser gemacht. In der zweiten Halbzeit war es dann ein offenes Spiel“, haderte DJK-Trainer Roland Nee.

Immerhin einen Punkt ergatterte die Borussia aus Darup um Coach Michael Gravermann, der mit diesem einen Zähler gegen Turo Darfeld nicht unzufrieden war, obwohl der Gast aus Darfeld vier Plätze hinter den Borussen steht: „Wir hatten in der Wintervorbereitung eine superstarke Beteiligung und sind dementsprechend auch gut in die Partie gegen Darfeld gekommen“, so Gravermann nach dem torlosen Remis.

Die Ausgangslage 

Lediglich zwei Punkte trennen beide Mannschaften. Die rot-weißen Dülmener bekleiden mit 24 Zählern den elften Rang, während die Borussen mit zwei Punkten mehr auf dem Konto den neunten Platz belegen. Mit einem Sieg könnten sowohl die Daruper als auch die Dülmener zumindest vorerst einen Haken hinter das Thema Abstiegskampf machen und in das gesicherte Mittelfeld vorrücken. Das Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnten die Dülmener Kicker mit einem 3:0-Auswärtssieg für sich entscheiden. „Im Hinspiel mussten wir durch einen individuellen Fehler einem frühen Rückstand hinterherlaufen und haben es versäumt, den Anschlusstreffer zu machen. Am Ende haben wir dann aber verdient verloren“, erinnert sich Gravermann ungern an die Heimpleite. Gegner-Trainer Roland Nee verspricht ein ansehnliches Spiel und weiß genau, worauf es bei seinem Team ankommt: „Es wird wieder ein enges Spiel. Darup ist eine robuste Truppe, die immer Richtung Tor spielt. Die Spiele gegeneinander waren nie langweilig und es ging immer hin und her – mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Wir müssen einfach unsere Möglichkeiten nutzen.“

Das Personal 

Die Nee-Elf bleibt im Vergleich zur Niederlage in Lette unverändert. Um fehlende Akteure will sich der Coach ohnehin keine zu großen Gedanken machen und betont: „Auf die Spieler, die da sind, kommt es an.“ Im Lager der Daruper machen sich keine großen Verletzungssorgen breit. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: „Leider müssen wir am Sonntag auf unseren gesperrten Jan Ahlers verzichten, der sich nach Abpfiff noch eben für einen „Verbesserungsvorschlag“ die gelb-rote Karte beim Schiri abgeholt hat. Ansonsten können wir fast aus dem Vollen schöpfen“, so Gravermann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare