„Bootcamp“ als neues Angebot bei Sport im Park

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Viele Teilnehmer stellten beim Sport im Schlosspark 2017 ihre Fitness unter Beweis – auch 2018 sollen alle Coesfelder die Möglichkeit erhalten, sich im Park auszupowern.

Coesfeld. Von entspannenden Yoga-Einheiten bis hin zum schweißtreibenden Lauf reicht das Angebot von Sport im Park. Am Montag, 4. Juni, beginnt das Projekt für flotte Coesfelder in diesem Jahr in zweiter Auflage.

„Nach dem Erfolg aus 2017 haben wir uns entschieden, die verschiedenen Kurse über 13 Wochen hinweg anzubieten“, so Alexander Bergenthal vom Kreissportbund. Das bedeutet: Ein sportliches Programm soll es im Schlosspark bis zum 31. August geben.

Zur Erinnerung an das Konzept des Angebots: Übungsleiter aus unterschiedlichen Coesfelder Sportvereinen bieten Kurse, beispielsweise das bereits bewährte Kampfsportprojekt „Thai Bo“, voraussichtlich im Schlosspark an der Bernhard-von-Galen-Straße, an. Interessierte Kreisstädter nehmen ganz unverbindlich, kostenlos und ohne vorherige Anmeldung am Training teil.

„Wir wollen die Angebote der Sportvereine keinesfalls ersetzen“, betont Bergenthal. „Stattdessen bieten wir eine Alternative in den Sommerferien, wenn viele Aktivitäten ruhen“, ergänzt der Projektkoordinator. Neu im Sportprogramm ist in diesem Jahr unter anderem das „Bootcamp“, ausgerichtet von der DJK Coesfeld. „Bei uns ist das Camp natürlich nicht ganz so, wie bei den amerikanischen Navy Seals“, schmunzelt Bergenthal über den Kurs, der ab dem 16. Juli immer freitags stattfindet.

Alle Feinheiten sind für die erneute Auflage von Sport im Park übrigens noch nicht abgestimmt. „Das Programm soll auch an den Samstagen stattfinden“, erläutert Bergenthal. Dies ist aktuell nicht der Fall. Derzeit finden Gespräche mit Hip-Hop-Übungsleitern statt, um die Lücke im Wochenplan zu füllen.

Ebenfalls noch nicht zu einhundert Prozent spruchreif ist der Veranstaltungsort im Schlosspark. Letzte planungsrechtliche Entscheidungen treffen und eine offizielle Genehmigung erteilen muss hierfür die Stadt Coesfeld. „Selbstverständlich stehen wir voll und ganz hinter dem Projekt ,Sport im Park‘ und wollen dieses auch 2018 im Schlosspark ermöglichen“, erklärt Andrea Zirkel, Mitarbeiterin der Stadt. Die Signale für die sportlichen Aktivitäten im Schlosspark ständen somit gut.

Für Ärger hatte im vergangenen Jahr eine Diskussion über den vermeintlichen Verstoß gegen das Lärmschutzgesetz gesorgt. „Aus Lärmschutzgründen steht der Nutzung des Schlossparks aber tatsächlich nichts im Wege“, erklärt Bergenthal. Dieses wurde zuvor ausführlich geprüft. „Vor allem unsere Hauptfläche, die direkt am ehemaligen Klostergebäude liegt, ist einwandfrei zu nutzen“, ergänzt der Sportler. Zudem sei schon 2017 weniger die Musik ein Problem gewesen, vielmehr allerdings die Lautsprecheranweisungen der Übungsleiter. „Wir werden die Trainer für eine angemessene Lautstärke sensibilisieren“, sagt Bergenthal. Die kleineren Rasenflächen in Nähe zum Krankenhaus sollen zudem für ruhigere Angebote, zum Beispiel Yoga, genutzt werden.

Die Sport-im-Park-Kurse finden übrigens bei fast jedem Wetter statt: „Ein bisschen Nieselregen stört uns nicht“, so Alexander Bergenthal. Zur Not finden die Sportler dann im Pavillon am Eingang des Schlossparks Unterschlupf. Hier könnten bis zu 40 Personen trainieren.

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