GWN-Kicker wechseln nach der Saison den Verein. Perzhollaj zurück zur SG

Bertelsbeck und Möllers folgen Feldkamp nach Vreden

Nottuln. Marcus Feldkamp, ehemaliger Trainer von GW Nottuln und aktuell Coach der SpVgg Vreden, konnte sich am Montagabend vergnügt die Hände reiben: Nachdem GWN-Kapitän Mirko Bertelsbeck bereits seine Zusage gegeben hatte, in der neuen Saison für Vreden zu kicken, folgt nun auch der Dülmener Marvin Möllers dem Ruf des Ex-Trainers.

„Das ist natürlich super für mein Team“, so der zufriedene Feldkamp. „Mirko ist ein Spieler, der mir unheimlich gut gefällt. Nicht nur seine Einstellung auf dem Platz ist unglaublich positiv, er hat auch eine tolle Laufanlage, ist zweikampfstark und hat einen guten Willen. Ich freue mich, dass er kommt!“ Auch für Möllers hat er nur lobende Worte: „Als mir Mirko berichtete, dass auch Marvin mit einem Vereinswechsel liebäugelt, habe ich unverbindlich mit ihm gequatscht. Dass er dann am Montag seine Zugabe gegeben hat, hat mich dann sehr angenehm überrascht, hatte ich nicht mit gerechnet. Er ist ähnlich vielseitig wie Mirko. Super Techniker mit Herz und Willen, eine Bereicherung!“

Marvin Möllers selbst blickt ebenfalls freudig in die Zukunft: „Ich freue mich auf die neuen sportlichen Herausforderungen und darauf, in der nächsten Saison in einer sicher sehr spielstarken Mannschaft zu spielen.“

Schon zur Winterpause mussten sich die Nottulner vom Coesfelder Stürmer Gjemajl Perzhollaj verabschieden, der zurück zu seinem alten Team, der SG Coesfeld, in die Kreisliga A wechselt. Dort will er um den Aufstieg mitmischen.

Dirk Altkrüger, aktueller Trainer von GW Nottulns Senioren, war nach Bekanntwerden der Abgänge nicht gerade begeistert: „Das ist wirklich schade, aber was soll ich machen. Ich wünsche den Jungs alles Gute für ihre weitere sportliche Zukunft.“ Doch damit seien zumindest alle Fragezeichen in seinem Team geklärt: „Alle anderen Jungs haben mir ihre Zusage für die neue Saison gegeben.“ Die Lücken, die sich in seinem Kader bilden, wird er ebenfalls füllen, bekräftigt er optimistisch: „Wir stehen noch mit einigen Spielern in Verhandlung und ich denke, dass wir die Positionen mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar qualitativ noch hochwertiger neu besetzen werden.“

SL-Ausgabe vom 7.1.2015

​Von André Sommer

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