Erstes BSG-„Winterglühen“

Mit außergewöhnlichen Gästen und vielen Überlegungen

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BSG-Geschäftsführer Holger Schmidt (von links) hieß zum „Winterglühen“ auch das junge Ehepaar Anna und André Rosien willkommen.

Dülmen. Bestens besucht war am Sonntag vor der vereinseigenen Halle das erste „Winterglühen“ der Behindertensportgemeinschaft (BSG) Dülmen. Neben rund 80 Mitgliedern, die sich zuvor zu der Veranstaltung angemeldet hatten, war auch ein junges Ehepaar aus Marl der Einladung gefolgt. Es hatte dem Verein gespendet.

„Vielen Dank Euch beiden“, sagte BSG-Geschäftsführer Holger Schmidt in seiner Begrüßung in Richtung der beiden 29-jährigen Jungvermählten Anna und André Rosien, die an den Verein 50 Euro überwiesen hatten: „Bei meinem Junggesellenabschied war ich mit einer elfköpfigen Truppe beim Schlager-Open-Air ,Viva Willingen’. Ich musste als ,Aladin mit der Wunderlampe’ Aufgaben erfüllen wie zwei Euro gegen fünf Euro tauschen. Und dabei habe ich bei den Festivalbesuchern auch Geld für die BSG gesammelt“, berichtete der Chemikant des Chemieparks Marl, der von der Arbeit der BSG wusste.

Während die Besucher des BSG-„Winterglühens“ sich an Stehtischen und in der Garage der Sporthalle an Biertischgarnituren sitzend Glühwein, Grillwurst und Spekulatius schmecken ließen, kam auch zur Sprache, welche Überlegungen – „Träume“, wie Geschäftsführer Holger Schmidt sie bezeichnete – bei der BSG aktuell sind.

„Sofern nebenan die Feuer- und Rettungswache tatsächlich umzieht und die Stadt Dülmen bereit ist, uns einen Teil des Grundstücks zu überlassen, würden wir gerne einen Teil des Grundstücks kaufen und zusätzliche Übungsräume erstellen“, so Holger Schmidt. Und „mit finanzieller und ideeller Unterstützung durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband würden wir zusätzlich eine inklusive Kita errichten und als Träger betreiben, sofern die Stadt Dülmen Bedarf dafür sieht. Und wenn die Möglichkeit besteht, würden wir das Gebäude, in dem sich aktuell die Atemschutzübungsstrecke des Kreises Coesfeld befindet, übernehmen und dort für Vereine, die keine eigene Geschäftsstelle haben, eine Gemeinschaftsgeschäftsstelle einrichten und betreiben. An der Wand zur Straße hin könnten die Vereinsnamen stehen.“

Ebenfalls in der Überlegung stehe, dass die BSG das bislang in Erbpacht genutzte BSG-Hauptgrundstück von der Stadt abkauft. Die Überlegungen „liegen der CDU- und der SPD-Fraktion im Dülmener Stadtrat vor, und beide haben ihrerseits Unterstützung signalisiert“, so Holger Schmidt.

Aktuell hat die BSG rund 680 Mitglieder, „und bis zum düb-Umbau haben wir noch weitere etwa 400 Sportler, die im düb Wassergymnastik betrieben haben, betreut“, so Holger Schmidt.

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