Aufstieg der Coesfelder Vereine

Abbruch der Saison: FLVW-Präsidium folgt Empfehlung des Verbands-Fußball-Ausschusses

Sowohl die Mannschaften der DJK Eintracht Coesfeld als auch der SG Coesfeld 06 könnten in der nächsten Saison in die Bezirksliga aufsteigen.
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Sowohl die Mannschaften der DJK Eintracht Coesfeld als auch der SG Coesfeld 06 könnten in der nächsten Saison in die Bezirksliga aufsteigen.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen hat eine Empfehlung herausgegeben, wie mit der aktuellen Saison umgegangen werden soll. Dadurch scheinen auch die Konsequenzen für die Vereine im Kreis Coesfeld absehbar.

  • Der FLVW hat eine Empfehlung für die Saison 2019/2020 herausgegeben.
  • Die Spielzeit soll abgebrochen werden mit Aufsteigern und ohne Absteiger.
  • Demnach würden beide Coesfelder Vereine in die Bezirksliga aufsteigen.

Kreis Coesfeld / Westfalen. Der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat dem Präsidium am Dienstagabend seine endgültige Empfehlung zur Wertung der Saison 2019/20 vorgelegt. Diese sieht einen Abbruch der aktuellen Spielzeit mit Aufsteigern und ohne Absteiger in den Amateurspielklassen von der Kreisliga D bis zur Oberliga Westfalen vor. 

Zur Berechnung der Aufsteiger hat der VFA ein Modell entwickelt, wonach sowohl der aktuelle Tabellenführer als auch der Hinrunden-Erste aufsteigen werden. Bei einer unterschiedlichen Anzahl absolvierter Spiele greift eine Quotientenregelung. Das FLVW-Präsidium folgte der Empfehlung einstimmig. Jetzt muss ein Außerordentlicher Verbandstag entscheiden.

Für die Kreisliga A hieße das konkret: Da die DJK-Eintracht Coesfeld mit 48 Punkten aktuell auf dem ersten Platz der Tabelle steht, steigt sie in der nächsten Saison in die Bezirksliga auf. Außerdem kann sich ein weiterer Verein der Kreisstadt freuen. Als Sieger der Hinrunde steigt auch die SG Coesfeld 06 in die Bezirksliga auf. 

In der Bezirksliga 11 hat der TuS Haltern II mit 55 Punkten die Nase vorn und steigt auf. 

"Saisonabbruch Wunsch der Vereine"

"Saisonabbruch Wunsch der Vereine"

„Der VFA hat nach Auffassung des Präsidiums die bestmögliche und fairste Lösung für den Großteil der Vereine gefasst. Die Empfehlung schöpft all unsere Möglichkeiten aus, um den Gegebenheiten in all unseren Staffeln gerecht zu werden. Es war keine leichte Aufgabe, schließlich reden wir hier von 6.641 Männer- und Frauen-Mannschaften in 233 Staffeln“, spricht Präsident Gundolf Walaschewski von einer salomonischen Regelung. Er dankte dem Gremium dabei besonders für den enormen Arbeitsaufwand, den der VFA unter Vorsitz von Reinhold Spohn (Herne) geleistet hat.

Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball, hat den Prozess aktiv und Hand in Hand mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss über die vergangenen Wochen mitgestaltet. „Der Saisonabbruch ist der ausdrückliche Wunsch der Vereine – genau wie eine Wertung, um die bisher sportlich erbrachte Leistung zu würdigen. Wir haben es uns alles andere als leicht gemacht und uns die Ligen sehr genau angeschaut. Jetzt hoffen wir auf das Verständnis der Vereine – vor allem bei denjenigen, die in der nächsten Spielzeit einen neuen Anlauf in Sachen Aufstieg nehmen müssen“, so Schnieders. -eB

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