Zorc erklärt Kagawa und Santana für unverkäuflich

Felipe Santana ▪
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Felipe Santana ▪

DORTMUND ▪ Für Borussia Dortmund folgt dem Projekt Meister nun die Mission Titelverteidigung. Am Mittwoch (10 Uhr) bittet Trainer Jürgen Klopp seine Schützlinge zum ersten Training, allerdings steht ihm nur ein Rumpfkader zur Verfügung, denn die zahlreichen BVB-Nationalspieler werden erst am Sonntag die Vorbereitung auf die neue Saison aufnehmen.

Während Rekordmeister Bayern München unter dem neuen, alten Coach Jupp Heynckes bereits vollmundig tönte „Wir werden Meister. Basta!“ (Thomas Müller bei „Bild“), legen die Schwarz-Gelben große Gelassenheit an den Tag. Selbst die jüngsten Transferspekulationen um Felipe Santana, der angeblich vom VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen umworben wird, sowie um Shinji Kagawa, der immer noch Begehrlichkeiten beim englischen Champion Manchester United weckt, werden vom Tisch gewischt. Diesen Spielern hängte Sportdirektor Michael Zorc das Schild „unverkäuflich“ um den Hals.

Kagawa seinerseits, der aufgrund eines Mittelfußbruchs die zweite Halbserie der vergangenen Saison verpasste, will an die Leistungen in der Hinrunde anknüpfen – und das im Dortmunder Dress. „Im ersten Jahr erwarteten die Leute wenig von mir. Aber jetzt werden Anforderungen und Druck größer sein, von mir werden Tore verlangt“, äußerte der japanische Nationalspieler. Die eigenen Transferaktivitäten der Borussen halten sich momentan in Grenzen. Das aus England kolportierte Interesse am dänischen Nationalstürmer Nicklas Bendtner (FC Arsenal) wurde ins Reich der Fabel verwiesen.

Der bulgarische Nationalstürmer Dimitar Rangelow steht hingegen offenbar vor einer Rückkehr zum Zweitligisten Energie Cottbus. Rangelow spielte bereits von 2007 bis 2009 bei Energie und war zuletzt von Dortmund an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen. Beim BVB besitzt der Bulgare noch einen Vertrag bis 2013. ▪ sid

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