Der BVB will auch in Berlin punkten

DORTMUND ▪ Nach dem sensationellen 5:1-Erfolg in Wolfsburg hat bei Hertha BSC ein Run auf die Karten für das heutige Heimspiel gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr) eingesetzt. Der Gastgeber rechnet mit der Rekordkulisse von 60 000 Zuschauern. Offenbar schöpfen die Berliner Fußball-Fans neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Bei der „vielleicht letzten Chance der Hertha“ – so Jürgen Klopp – sehen sich die Schwarz-Gelben aber eher in der Rolle des Spielverderbers: „Wir sollen Herthas Spielpartner bei der geplanten großen Aufholjagd sein, aber das kann nicht in unserem Sinne sein“, beteuert der BVB-Trainer. „Wir haben selbst noch nichts erreicht.“

Aber zumindest befinden sich die Dortmunder auf einem guten Weg Richtung Europa. Vier Siege aus den vergangenen fünf Spielrunden haben die Borussia auf Platz vier der Tabelle geführt. Mit einem Sieg in Berlin würden die Westfalen schon einen Meilenstein setzen, könnten sie doch anschließend im Heimspiel mit dem SV Werder Bremen einen weiteren Verfolger auf Distanz halten.

Aber zunächst kommt es für den BVB darauf an, im Olympiastadion stabil zu stehen. „In der Berliner Truppe steckt jedenfalls weit mehr Qualität als es der Tabellenplatz aussagt“, erklärt Klopp, der vor allem von der Angriffsleistung Herthas in Wolfsburg beeindruckt war. „Wenn man ihnen Angebote macht, dann rappelt es im Karton.“

Deswegen ist der Dortmunder Fußball-Lehrer froh, dass ihm auch wieder mehr Personal zur Verfügung steht. „Wir haben einen guten Kader zur Verfügung, um vor und während des Spiels reagieren zu können“, lässt Klopp allerdings offen, wie die Startformation des BVB aussehen wird. Auf jeden Fall verfügt der Coach wieder über mehr Alternativen, vor allem im Mittelfeld.

Peter Schwennecker

Quelle: wa.de

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