Kaum Einsätze bei den Profis

Wenig Spielpraxis: So analysiert BVB-Leihgabe Passlack seine Situation bei 1899

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Felix Passlack steht aktuell bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag.

Der Plan ging nicht auf: Bei der TSG Hoffenheim kommt BVB-Leihgabe Felix Passlack in der Bundesliga kaum zum Einsatz. Jetzt hat er sich dazu geäußert.

Dortmund - Gerade einmal 74 Minuten stand Felix Passlack in dieser Saison in der Bundesliga auf dem Rasen. Dabei sollte der Leihvertrag mit der TSG 1899 Hoffenheim dem jungen Außenverteidiger von Borussia Dortmund Spielpraxis in der höchsten Spielklasse verschaffen. Das misslang bislang. 13 der 74 Minuten hatte er sogar noch für den BVB am ersten Spieltag bestritten. 

Offensichtlich setzt TSG-Trainer Julian Nagelsmann nicht auf den Außenbahnspieler, der sich im Laufe seiner noch jungen Karriere immer mehr zum Verteidiger entwickelt hat. Dennoch findet Passlack im Gespräch mit 90min.de ausschließlich lobende Worte über seinen Coach, der ein heißer Kandidat bei der Borussia auf den Trainerposten zur kommenden Saison war. 

Lob für Nagelsmann

Nagelsmann habe "eine klare Philosophie und viele verschiedene Formationen, Systeme und Pläne im Kopf, wie er ein Spiel angeht. Er ist sehr kommunikativ, und sein Training ist sehr anspruchsvoll, das hilft und fordert vor allem uns junge Spieler extrem", sagt Passlack: "Ich habe mich in allen Bereichen verbessert, aber Julians Verständnis von Fußball und sein Wissen im taktischen Bereich sind schon eine Erfahrung."

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Spielpraxis erhält Passlack bislang vor allem in der zweiten Mannschaft der Hoffenheimer, die in de Regionalliga Südwest den fünften Platz belegt. Statt auf den FC Bayern München, FC Schalke 04 oder den VfB Stuttgart trifft der 19-Jährige auf den SV Röchling Völklingen, den TSV Eintracht Stadtallendorf oder den Traditionsklub 1. FC Saarbrücken.

Dauergast in der Regionalliga Südwest

Immerhin: Wenn er im Viertliga-Kader der Kraichgauer steht, ist der gebürtige Bottroper ein Dauerbrenner, bestritt zehn von elf Partien über die volle Distanz. Dabei gelangen ihm zwei Tore und eine Vorlage.

Passlack schätzt seine Situation kritisch und ehrlich ein: "Die Eingewöhnungszeit muss man sich gerade als junger Spieler geben, wobei ich mir natürlich schon langsam einen festen Kaderplatz erkämpfen möchte." Den Plan dafür hat er bereits: "Das geht vor allem über konstant gute Trainingsleistungen und Spielpraxis bei der U23."

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Auch in der kommenden Spielzeit wird Passlack für die TSG auflaufen. Trotz seiner schwierigen Situation nimmt der 19-Jährige die Herausforderung an: "Ich möchte mich bei der TSG durchsetzen. Ich habe hier einen laufenden Vertrag bis 2019, den ich erfüllen möchte. Über alles andere mache ich mir keine Gedanken." 

Keine schlechten Aussichten beim BVB

Bei der Borussia dürften die Verantwortlichen um Sebastian Kehl, der neue Leiter der Lizenzspielerabteilung, und Sportdirektor Michael Zorc ein genaues Augenmerk auf die Entwicklung des früheren Fritz-Walter-Medaillen-Gewinners legen. 

Denn die Zukunft des Linksverteidigers Marcel Schmelzer ist nach der jüngsten Nichtberücksichtigung ungewiss, auch sein Pendant auf rechts, Lukasz Piszczek, befindet sich im Spätherbst seiner Karriere und hat an Qualität eingebüßt. Da käme ein weiterentwickelter Passlack im kommenden Jahr gerade recht.

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Quelle: wa.de

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