Beim 4:0 gegen Leverkusen

Ungewohntes Terrain, starke Leistung: Akanji überzeugt als Linksverteidiger

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Hatte am Samstag in der Partie gegen Leverkusen allen Grund zum Jubeln: BVB-Verteidiger Manuel Akanji.

Das Staunen war groß, als klar war, dass Manuel Akanji als Linksverteidiger in der Startelf gegen Leverkusen steht. Trotz der ungewohnten Position löste er die Aufgabe hervorragend.

Dortmund – Wenn Marcel Schmelzer mal nicht spielen kann oder – so wie vor der Partie gegen Bayer Leverkusen (4:0) nicht berücksichtigt wird, gibt es im Augenblick eine Optionen, wie der Kapitän von Borussia Dortmund ersetzt werden kann. Jeremy Toljan ist gelernter Außenverteidiger und somit Kandidat Nummer eins. 

Doch Dortmunds Trainer Peter Stöger hatte einen anderen Plan. Er bot Manuel Akanji als Linksverteidiger auf. Eine mutige Entscheidung, denn auf der Position war es eine Premiere, wie er selbst einräumte: „ Ich bin zum ersten Mal als Linksverteidiger in meiner Profikarriere aufgelaufen. Ich habe es zuletzt in der U21 oder in der U18 gespielt. Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen.“ 

Philipp schwärmt von Akanji

Was formidabel gelang. Ruhig, aber mit der nötigen Härte agierte Akanji, der außerdem für einen 1,87 Meter über eine gute Schnelligkeit verfügt. „Akanji war bärenstark. Das muss man schon herausheben, gerade als Rechtsfuß. Wie ruhig er am Ball ist, wie klar er das Spiel gestalten kann, das nötigt mir ein großes Lob ab“, so die lobenden Worte vom Kollegen Maximilian Philipp. 

BVB siegt deutlich mit 4:0 gegen Leverkusen

Auch Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc geriet mit Blick auf die Leistung des Schweizers ins Schwärmen: „Ich finde, Akanji hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er ist so etwas wie ein Universaltalent. Er hat schon rechts vorne, rechts hinten, früher Stürmer. Hinten links war neu für ihn, das hat er überragend gelöst.“ 

Von seinem Einsatz auf ungewohntem Terrain hat er am Freitag erfahren: „Der Trainer hat am Tag vor der Partie mit mir gesprochen und mich gefragt, ob das geht. Ich habe ihm gesagt: ‚Sicher, das geht!‘. Ich bin froh wenn ich spielen kann.“ 

Causa Schmelzer nicht Akanjis Thema

Dass er die Dortmunder Institution Schmelzer ersetzte, nahm der 22-Jährige sportlich: „Es ist nicht meine Entscheidung, wer im Kader steht und wer nicht. Ich bin einfach froh, wenn ich spielen kann.“ 

Aber nicht nur die eigene Vorstellung, sondern auch die Darbietung seiner Mitspieler stimmten ihn froh. „Es war eine super Mannschaftsleistung. Das gibt – vor allem nach dem Spiel in der letzten Woche – ein sehr gutes Gefühl“, so Akanji, der aber direkt mahnend anfügte: „Aber ein Spiel reicht nicht, wir müssen das jetzt bis zum Saisonende durchziehen. Wenn wir so weiterspielen, sind sicherlich alle zufrieden.“

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Quelle: wa.de

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