BVB tankt Selbstvertrauen für Piräus

Roman Weidenfeller Mats Hummels Dortmund
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Roman Weidenfeller und Mats Hummels freuen sich über den Sieg in Bremen.

DORTMUND - Mit dem dritten Sieg in Folge ist der Deutsche Meister Borussia Dortmund nicht nur endgültig in die Erfolgsspur zurückgekehrt, er hat nach Einschätzung von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auch sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele getankt.

Von Jens Lederer

„Wir haben mit einer sehr guten Leistung Big Points eingefahren gegen eine tolle Bremer Mannschaft, die uns alles abverlangt hat“, war sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke vor allem mit Neven Subotic einig.

Für Subotic war es ein „ganz geiler Sieg“ in Bremen. „Ich habe den Erfolg gebraucht, nach den Ausrutschern in den vergangenen Spielen“, erklärte der Verteidiger, der der Meinung war: „Das war ein riesiges Spiel, an das ich mich wahrscheinlich noch Jahre später gerne erinnern werde. Wir sind eine gute Mannschaft, die in einer super Verfassung am Mittwoch in das Champions-League-Spiel in Piräus geht.“

Von all dem war in der ersten Halbzeit im Weserstadion wenig zu sehen, denn der SV Werder Bremen dominierte die Partie vor 42 000 Zuschauern. Im Gegensatz zu den Gästen nutzten die Norddeutschen allerdings ihre Möglichkeiten nicht und wurden prompt für ihre Fahrlässigkeit durch Perisic bestraft. Er tanzte in der 42. Minute seinen Bewacher Sokratis aus und stellte mit dem 1:0 die Weichen auf Sieg. Auch wenn er kurz nach Wiederbeginn wegen eines vermeintlichen Fouls die gelb-rote Karte (47. ) sah.

Dass die Dortmunder in Unterzahl keinen Treffer kassierten und durch Owomoyela sogar auf 2:0 (71. Min.) erhöhten, ist auch Trainer Jürgen Klopp geschuldet. Seine taktische Variante, Mario Götze aus dem Kreativzentrum zu nehmen, um ihn als Bremsklotz für die stürmischen Bremer ins defensive Mittelfeld zu beordern, war ein Volltreffer. Denn trotz Feldüberlegenheit gelang es den Bremern nicht, das Dortmunder Bollwerk vor unlösbare Probleme zu stellen. Ganz anders der BVB. Er schickte die Hausherren, die in dieser Saison alle Heimspiele gewonnen hatten, durch das Tor von Außenverteidiger Patrick Owomoyela in der 71. Minute auf die Verliererbahn.

Überragender Akteur beim BVB war einmal mehr Sven Bender. Vor allem in der ersten Halbzeit war er der Fels in der Brandung. Immer wieder den Zweikampf suchend, war Bender der überragende Mann im Mittelfeld. „Wir haben als Mannschaft gut gespielt und nehmen deshalb auch die drei Punkte verdientermaßen mit“, bilanzierte er, und fügte hinzu: „Wir sind so viel gelaufen, um in Unterzahl die Räume dicht zu machen, dass mir jetzt die Füße brennen.“

Sichtlich zufrieden war auch Innenverteidiger Mats Hummels: „Wir wussten in der Schlussphase, dass wir dieses Spiel gewinnen, weil wir eine richtig gute Mannschaft sind. Wir müssen uns nur auf unsere Stärken konzentrieren.“

Quelle: wa.de

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