Ausschreitungen in Dortmund

Rangnick lobt "konstruktives" Krisentreffen mit dem BVB

RB-Sportchef Ralf Rangnick.
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RB-Sportchef Ralf Rangnick.

Dortmund - RB Leipzig und Borussia Dortmund haben die Ereignisse des vergangenen Wochenendes gemeinsam aufgearbeitet. RB-Sportchef Ralf Rangnick lobt dabei die Gespräche mit dem BVB.

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat das Krisentreffen von Verantwortlichen von RB und Borussia Dortmund als "sehr konstruktiv" bezeichnet. "Wir haben uns länger in einem sehr harmonischen Rahmen ausgetauscht und den Blick nach vorne gerichtet. Es ging in dem Gespräch darum, was getan werden kann, um solche Geschehnisse künftig zu verhindern", sagte Rangnick am Freitag: "Wir haben großen Respekt vor dem BVB, und es gibt keinen Grund, nicht respektvoll miteinander umzugehen."

Respektlos waren dagegen einige Banner der BVB-Fans beim Spiel in Dortmund am vergangenen Samstag, die auch Rangnick selbst persönlich beleidigten. "Mich persönlich treffen die Beleidigungen nicht, sie sind schlicht geschmacklos", sagte der 58-Jährige.

Ereignisse aufgearbeitet

Am Donnerstag hatten die Verantwortlichen von RB und Borussia Dortmund bei einem Treffen die Ereignisse aufgearbeitet. Dabei entschuldigten sich BVB-Präsident Reinhard Rauball und -Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff und Rangnick für die verbalen Verunglimpfungen und gewalttätigen Attacken gegen Leipziger Fans durch Dortmunder Anhänger.

Außerdem vereinbarten beide Parteien eine "weitere Versachlichung der Beziehungen auf Führungsebene und eine intensivere Kommunikation untereinander", wie es in einer gemeinsamen Erklärung hieß.

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Quelle: wa.de

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