Borussia Dortmund

Offiziell! Diallo verlässt BVB und wechselt zu Tuchels PSG

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Abdou Diallo wechselt vom BVB zu Paris Saint-Germain.

Abdou Diallo steht vor einem Wechsel von Borussia Dortmund zu Thomas Tuchels Paris Saint-Germain. Das hat Michael Zorc jetzt auch bestätigt.

  • Abdou Diallo wechselt vom BVB zu Paris Saint-Germain
  • Der Innenverteidiger reiste schon nicht mehr mit Borussia Dortmund in die USA
  • Der 23-Jährige erhält beim französischen Meister einen Fünf-Jahres-Vertrag

Update, 16. Juli, 17.21 Uhr: Es ist offiziell! Abdou Diallo verlässt Borussia Dortmund und wechselt zu Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain. Das gab der BVB am Dienstagnachmittag bekannt. Der 23 Jahre alte Verteidiger erhält beim französischen Meister einen Vertrag bis 2024. Die Schwarz-Gelben sollen bis zu 32 Millionen Euro kassieren: Laut Kicker können zwei Millionen Euro Bonus durch eine leicht zu erreichende Zahl ein Einsätzen hinzukommen.

"Es ist eine große Ehre, bei so einem angesehenen Verein wie Paris Saint-Germain zu spielen", lässt sich Diallo zitieren. "Dieser Wechsel ist ein weiterer wichtiger Schritt in meiner Karriere."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte: "Im Defensivbereich sind wir gut aufgestellt, sowohl was die Anzahl der Spieler als auch deren Qualität angeht. Abdou wollte das Angebot aus seinem Heimatland unbedingt annehmen, und für uns ist es ein ausgesprochen werthaltige. Wir danken Abdou Diallo für seinen Einsatz für Borussia Dortmund und wünschen ihm Gesundheit und viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte."

Update, 16. Juli, 11.08 Uhr: Sportdirektor Michael Zorc hat einer Journalisten-Runde in den USA bestätigt, dass Abdou Diallo den Klub verlassen wird. "Das hat sich so ergeben. Abdou hat für sich entschieden, dass er eine andere Herausforderung annehmen möchte, und für uns hat es wirtschaftlich gepasst. Deshalb haben wir dem Wechsel zugestimmt", wird Zorc bei den Ruhr Nachrichten zitiert.

Eine offizielle Bestätigung des vollzogenen Transfers steht allerdings noch aus.

Update, 16. Juli 9.12 Uhr: Französische Medien rechnen noch im Laufe des Dienstag mit dem Vollzug des Wechsels von Abdou Diallo zu Paris Saint-Germain. Der Innenverteidiger soll einen Fünf-Jahres-Vertrag erhalten, der BVB würde rund 30 Millionen Euro Ablöse (zuzüglich möglicher Boni) kassieren.

Update, 15. Juli, 15.46 Uhr: Der Wechsel von Abdou Diallo vom BVB zu Paris Saint-Germain rückt immer näher. Dass es dazu kommt, liegt wohl auch an Thomas Tuchel. Denn der Innenverteidiger soll der Wunschspieler schlechthin des PSG-Trainers gewesen sein, berichtet die französische Zeitung L'Equipe.

Der 23-Jährige soll in den Gesprächen mit Sportdirektor Leonardo sogar eine Stammplatz-Garantie bekommen haben - die er beim BVB spätestens seit der Rückkehr von Mats Hummels nicht mehr gehabt hätte.

Update 15. Juli, 10.14 Uhr: Borussia Dortmund ist für eine PR-Reise Richtung USA aufgebrochen. Und wie zu erwarten war, ist Abdou Diallo nicht dabei.

Der Innenverteidiger steht vor einem Wechsel zu Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain. Der 23-Jährige soll laut Ruhr Nachrichten den obligatorischen Medizincheck absolvieren.

Diallo vor Wechsel zu PSG

Dortmund - Der deutsche Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund muss wohl ohne Innenverteidiger Abdou Diallo planen. Wie die Sportzeitung L'Equipe berichtet, soll der 23-Jährige vor einem Wechsel zum französischen Meister Paris St. Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel stehen.

Demnach sollen sich beide Vereine auf eine Ablösesumme von 32 Millionen Euro geeinigt haben. Eine Bestätigung gab es am Sonntag zunächst nicht.

Diallo war erst im Sommer 2018 für rund 28 Millionen Euro von Mainz 05 zum BVB gewechselt, der Vertrag des Franzosen läuft bis Juni 2023.

Hummels nimmt Platz von Diallo ein

Unter Trainer Lucien Favre zählte Diallo im vergangenen Jahr zu den Stammspielern, er verpasste lediglich sechs Bundesligapartien aufgrund verschiedener Verletzungen und einer Sperre.

Durch die Verpflichtung des 2014er-Weltmeisters Mats Hummels, den Dortmunds Sportdirektor als "besten deutschen Innenverteidiger" bezeichnet hatte, scheint ein Platz in der Abwehrzentrale bereits vergeben. Um den zweiten streiten nach aktuellem Stand Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou, Ömer Toprak und eben Diallo.

Der Abgang des Innenverteidigers hatte sich bereits seit einigen Wochen abgezeichnet. Zuletzt hatte Diallo öffentlich Zweifel geäußert, ob die Vorstellungen des BVB sich noch mit seinen eigenen decken würden.

Öffentliche Kritik

"Ich will keinen großen Wirbel machen. Wir müssen sehen, ob die Vision noch die gleiche ist. Und sobald wir alle auf der gleichen Wellenlänge sind, treffen wir eine Entscheidung. Ich warte darauf, zu sehen, zu hören, was die Leute zu mir zu sagen haben, was sie von mir denken", erklärte Diallo Anfang Juli im Gespräch mit der französischen Sportzeitung L'Equipe.

Sommer-Fahrplan 2019 des BVB: Testspiele, Trainingslager und mehr

Schon seine Einsätze auf der Position des Linksverteidigers missfielen ihm. Er kritisierte öffentlich: Es ist frustrierend, weil man die großen Spiele auf einer Position spielen will, auf der man am besten agieren kann. Ein paar Spiele auf dem Flügel sind okay. Aber über mehrere Saisons hinweg ist dies nicht mein Projekt."

sid/mg

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Quelle: wa.de

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