BVB mit Nuri Sahin nach Bremen

DORTMUND - Mit Nuri Sahin wird der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund die Reise Richtung Bremen antreten. Ob der von Real Madrid ausgeliehene Heimkehrer allerdings am Samstag um 18.30 Uhr im ersten Bundesliga-Rückrundenspiel des BVB beim SV Werder in der Startformation stehen wird, lässt Jürgen Klopp offen.

Von Peter Schwennecker

„Falls nichts mehr passiert ist es sehr, sehr sicher, dass Nuri mit zum Aufgebot gehören wird“, bestätigt der Dortmunder Trainer während der Pressekonferenz. „Alles andere wird man dann sehen.“ Obwohl der Mittelfeldakteur die Vorbereitung und das Trainingslager in La Manga nicht mitgemacht hat, bestehen an der körperlichen Fitness des Nationalspielers keine Zweifel. „Er hat ja schließlich den ganzen Winter durchtrainiert“, sieht Klopp den 24-Jährigen, der mit dem FC Liverpool keine Winterpause hatte, konditionell in einer guten Verfassung. „In dieser Hinsicht müssen wir uns sicherlich keine Gedanken machen, wie wir Nuri mit dem Rest der Truppe körperlich auf Augenhöhe bringen“, betont der Coach. „Allerdings hat er in den vergangenen Wochen nur wenig gespielt.“

Ob er die fehlende Spielpraxis so schnell bei der Borussia erhalten wird, bleibt abzuwarten. „Wir haben überhaupt keinen Zeitdruck. Es ist das Wichtigste für einen Spieler, dass man das, was man tut, auch wieder aus dem Bauch machen darf. Wir gehen da ganz entspannt ran“, sagt Klopp, der an der Weser vermutlich nur auf Neven Subotic (Faserriss) und Patrick Owomoyela (Aufbautraining) verzichten muss. Felipe Santana wird trotz Nasenbeinbruchs die Innenverteidiger-Position von Subotic übernehmen. „Felipe wird mit einer Maske spielen“, bestätigt Klopp. Allerdings hat der Brasilianer damit Gewöhnungsprobleme. „Notfalls müssen wir die Löcher noch etwas größer schneiden“, sagt Klopp. Auch Lukasz Piszczek (Überlastung im Hüft- und Leistenbereich) und Jakub Blaszczykowski (Wadenprobleme) kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. „Wir müssen lediglich abwarten, wie sie auf die Belastung reagieren“, erklärt Klopp, der aber mit dem Einsatz der beiden Polen rechnet.

Quelle: wa.de

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