Nach Meisterentscheidung will der BVB nun den Punkterekord

Mario Götze wird wahrscheinlich am Samstag Jakub Blaszczykowski ersetzen.

DORTMUND - Der bereits feststehende Absteiger 1. FC Kaiserslautern trifft Samstag (15.30 Uhr) auf den Spitzenreiter Borussia Dortmund, der bereits am vergangenen Wochenende die erfolgreiche Titelverteidigung feierte. Geht es nach den Vorstellungen von BVB-Meistertrainer Jürgen Klopp, dann werden die Zuschauer auf dem ausverkauften Betzenberg auf keinen Fall einen langweiligen Nachmittag verbringen.

Von Peter Schwennecker

 „Dass im Kampf um den Klassenerhalt ein gewaltiger Druck auf einen lastet, habe ich schon am eigenen Leib erfahren“, betont der Dortmunder Trainer. „Kaiserslautern hat, nachdem der Abstieg besiegelt ist, wohl zur Leichtigkeit zurückgefunden und schon beim Sieg in Berlin bewiesen, dass es doch guten Fußball spielen kann.“ Deshalb geht Klopp davon aus, dass sich die Roten Teufel „mit einer ansprechenden Vorstellung vor ihren Fans aus der Bundesliga verabschieden möchten“.

Dass seine Mannschaft trotz des vorzeitigen Titelgewinns auch die restlichen beiden Bundesliga-Aufgaben noch nicht abgehakt hat, liegt nicht nur allein an der Vorbereitung auf das Pokalendspiel am 12. Mai in Berlin gegen den Champions-League-Finalisten FC Bayern München. „Wir haben immer noch die Chance, mit 81 Punkten eine neue außergewöhnliche Bestmarke in der Bundesliga zu setzen, die so schnell wohl nicht geknackt werden kann“, betont der Dortmunder Fußball-Lehrer. „Damit wir das im letzten Heimspiel gegen Freiburg schaffen können, müssen wir erst einmal die erste von beiden noch ausstehenden Begegnungen gewinnen“, sagt Klopp.

Anders als im vergangenen Jahr, als Klopp noch der vorzeitigen Meisterfeier seine Spieler erst am Donnerstag wieder sah und die Mannschaft anschließend in Bremen verlor, verlief die Vorbereitung diesmal fast wie gewohnt. Sogar Dortmunds Urgestein Kevin Großkreutz, der nach dem Sieg über Mönchengladbach verkündete hatte, vor Mittwoch nicht wieder auf dem Trainingsplatz zu erscheinen, kam am Dienstag zur Arbeit. „Er war pünktlich, sah gut und fit aus und musste deshalb keinen zusätzlichen Beitrag in die Mannschaftskasse zahlen“, flachst Klopp, der davon ausgeht, dass auch alle anderen Borussen unbedingt den „Rekord für die Ewigkeit“ aufstellen wollen.

Die Startformation ergibt sich bei den Dortmundern fast von allein. Jakub Blaszczykowski (Infekt der Atemwege) fällt aus. Für ihn könnte Mario Götze erstmals nach der langen Pause wieder zur Startformation gehören. Wobei ihn Klopp noch nicht über 90 Minuten bringen will. Sollte der linke Außenverteidiger Marcel Schmelzer seine muskulären Probleme in der Wade nicht auskuriert haben, käme auf seiner Position mal wieder Talent Chris Löwe zum Zuge.

Quelle: wa.de

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