Klopp freut sich auf das Spiel des BVB in Stuttgart

DORTMUND ▪ Immer dann, wenn es gegen einen spielstarken Gegner geht, sieht Dortmunds Trainer Jürgen Klopp der Bundesliga-Aufgabe zuversichtlich entgegen. Das gilt auch für die Partie morgen beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr).

Von Peter Schwennecker

„Das wird ein echtes Spitzenspiel, sagt der BVB-Fußball-Lehrer. „Die Stuttgarter sind richtig gut in die Saison gestartet, haben zuletzt auch die Hürde im Pokal souverän genommen. Der VfB hat Qualität“, betont Klopp, was dem Spiel des Deutschen Meisters eigentlich entgegen kommt. „Ich freue mich richtig auf diese Begegnung, weil Stuttgart keine Mannschaft ist, die gegen uns unheimlich tief stehen wird. Sie werden vor eigenem Publikum die Initiative ergreifen und selbst versuchen, Fußball zu spielen“, erklärt der 44-Jährige.

Und wenn die Dortmunder genug Räume vorfinden, ihr schnelles und direktes Kombinationsspiel aufzuziehen, dann sehen sie meist gut aus. Und sind auch erfolgreich. Zuletzt gewannen die Borussen im deutschen Oberhaus viermal in Folge und schoben sich wieder hinter den Münchner Bayern auf den zweiten Tabellenplatz vor. „Wir wollen diese Serie ausbauen“, beteuert Klopp. „Wir sind uns aber darüber im Klaren, dass das ein hartes Stück Arbeit wird.“

Befürchtungen, dass angesichts der großen Belastung durch Liga, Champions League, Pokal und Länderspiel-Einsätzen die Kräfte beim Meister schwinden, hat er übrigens nicht, obwohl der enge Terminplan „einen dramatischen Eingriff in den Trainingsplan“ mit sich bringt. Viele Profis beschäftigen sich zwischen den Spielen in erster Linie nur mit Regeneration. „Den einen oder anderen sehe ich oft nur beim Abschlusstraining“, sagt Klopp. „Jeder Fußballer will die englischen Wochen. Und wenn er sie hat, merkt er, wie intensiv sie sind“, betont der Trainer: „Aber wir gestalten das Programm so, dass die Jungs am Samstag nicht denken: Schon wieder Fußball . . .“

Da bis auf die verletzten Patrick Owomoyela und Mohamed Zidan alle Akteure zur Verfügung stehen, hat die Borussia keine Personalprobleme. Klar ist, dass die Mannschaft gegenüber dem Pokalsieg gegen Dresden auf jeden Fall auf einer Position verändert wird. Roman Weidenfeller wird wieder für Mitch Langerak zwischen den Pfosten stehen. Ansonsten hält sich Klopp mit Blick auf die Startformation bedeckt. „Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass wir mit einer unveränderten Formation auflaufen werden“, kündigt der Coach zwar keine Rotation, aber vielleicht die eine oder andere kleine Veränderung an.

Quelle: wa.de

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