BVB will keine Mondpreise für Ivan Perisic zahlen

DORTMUND ▪ Der deutsche Fußballmeister Borussia Dortmund hat sein Interesse an einer Verpflichtung von Ivan Perisic bestätigt. „Das ist kein Geheimnis. Perisic ist beidfüßig, schnell, strategisch nicht unbegabt und hat einen starken Kopfball“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Der 22 Jahre Mittelfeldspieler vom FC Brügge soll mindestens vier Millionen Euro kosten und einen Vierjahresvertrag erhalten. „Wir wollen keine Mondpreise zahlen“, kommentierte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Gerüchten von einem Transfer des Münchner Edelreservisten Miroslav Klose zum Titelträger trat Klopp entgegen: „Wir haben auch über ihn nachgedacht, aber er passt eben aus bestimmten Gründen nicht. In unserer Systematik können wir auf diesem Niveau keinen dritten Stürmer dazunehmen.“

Mit seinem Meisterkader tritt der BVB am heutigen Dienstag (20.30 Uhr) zu einem Benefizspiel in Duisburg gegen eine Auswahl Japans an. Dortmunds Shinji Kagawa, Atsuto Uchido von Schalke 04 und der Wolfsburger Makoto Hasebe führen das japanische Team an. Die drei Akteure waren die treibende Kräfte bei der Zusammenstellung des Kaders aus aktuellen und ehemaligen japanischen Bundesliga- und Zweitligaprofis sowie deutschen Japan-Legionären wie Guido Buchwald, Michael Rummenigge oder Pierre Littbarski.

Letzterer wird seine Trainererfahrung als Teamchef des Team Japan einbringen. Der Erlös der Begegnung kommt den Erdbebenopfern in Japan zugute. Der Dortmunder Hauptsponsor Evonik unterstützt diese Aktion mit einer Spende in Höhe von einer Million Euro. Mit dem Spendengeld soll ein zerstörtes Kinderheim im Erdbebengebiet in Tohoku/Ichinoseki-shi wieder aufgebaut werden. Ferner werden Projekte der Hilfsorganisation „Save the Children Fund“ unterstützt. ▪ sid

Quelle: wa.de

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