Geheimtraining: Der BVB schottet sich vor Spiel in Mönchengladbach ab

Jürgen Klopp ▪
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Jürgen Klopp ▪

DORTMUND ▪ Jürgen Klopp will sich in der Vorbereitung auf das möglicherweise titelentscheidende Spiel von Borussia Dortmund nicht stören lassen und hat für Donnerstag und Freitag „Geheimtraining“ angesetzt.

„Ich hoffe, dass unsere Fans Verständnis für diese Maßnahme haben. Es ist ja auch in ihrem Interesse, dass wir uns professionell auf das Spiel in Gladbach vorbereiten können“, wurde der Fußball-Lehrer am Mittwoch auf der Internetseite des Bundesliga-Tabellenführers zitiert.

Der BVB muss am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach antreten. In dieser Partie kann Dortmund mit einem Sieg dann vorzeitig Deutscher Meister werden, wenn die zweitplatzierte Mannschaft von Bayer Leverkusen am gleichen Tag gegen 1899 Hoffenheim nicht gewinnt. Diese Partie beginnt um 15.30 Uhr.

Die Begeisterung um Borussia Dortmund kenne keine Grenzen, behindere aber immens die Trainingsarbeit, weil schon die Zufahrtstraßen zum Trainingsgelände blockiert seien, teilte der BVB mit. Aus diesem Grund wies der Verein darauf hin, dass die Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Auch nach dem Einzug in die Fußball-Champions League will Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund seinen Kader nicht erweitern. „Warum sollte ich drei Leute dazuholen, nur weil wir in der Champions League spielen? Statt Donnerstag spielen wir Mittwoch oder Dienstag –  einen größeren Unterschied erkenne ich nicht“, sagte Trainer Jürgen Klopp der „Sport Bild“.

Der BVB-Trainer betonte, dass sich der Club auf dem Transfermarkt keine großen Sprünge leisten könne. „Leverkusen holt mal eben so einen Andre Schürrle. Für uns ist das nicht machbar. Wir müssen woanders gucken und vielleicht irgendwo für 250 000 Euro noch mal einen Kagawa finden“, meinte Klopp.

Laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will der Club aus den Champions-League-Millionen in Beine und Steine investieren will. Etwa zehn Millionen sollen in die Mannschaft gesteckt werden, mit den übrigen Einnahmen sollen Verbindlichkeiten abgebaut und die Stadion-Infrastruktur verbessert werden. ▪ sid/dpa

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