Wegen Coronavirus

BVB-Duell bei PSG ohne Zuschauer - Pariser Ultras im Video marschieren gen Stadion

Wegen des Coronavirus findet das Champions-League-Duell des BVB in Paris heute ohne Zuschauer statt. Dortmunds Trainer Lucien Favre hat eine klare Meinung dazu. 

  • Das Coronavirus hat die Stadt Dortmund erreicht.
  • Auch das Rückspiel des BVB im Achtelfinale der Champions League in Paris ist betroffen.
  • Für BVB-Coach Lucien Favre ist es eine spezielle Situation.

Update vom 11. März, 19.30 Uhr: Für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund werden heute rund 500 Personen im Prinzenpark-Stadion erwartet. Neben den VIP-Gästen, bestehend aus Funktionären und Paris‘ Bürgermeisterin Anne Hidalgo, werden Ordnungskräfte, medizinisches Personal, ausgewählte Medienvertreter, Ordner sowie Kellner und Köche im Stadioninnenraum erwartet.

Zudem sorgte die Pariser Polizei für eine ungewöhnliche Maßnahme. Zwar seien die Straßen rund um das Prinzenpark-Stadion weiträumig abgesperrt, dennoch erhält die Ultra-Gruppierung 'Kollektiv Ultras Paris' eine Sondergenehmigung. Ab 19 Uhr werden zwischen 2000 und 3000 Anhänger vor dem Stadion erwartet, um die Spieler von Paris Saint-Germain in Empfang zu nehmen.

Coronavirus: Geisterspiel PSG - BVB - Sondererlaubnis für Pariser Ultras

Update vom 11. März, 10.25 Uhr: Noch mehr als für den BVB könnte das geisterspiel in der Champions League für PSG zum Nachteil werden. Schließlich geht damit der Heimvorteil nahezu verloren. "Für ein Spiel und die Atmosphäre sind Zuschauer super wichtig", sagte Coach Thomas Tuchel.  

Update vom 10. März, 13 Uhr: Für Lucien Favre ist es am Mittwoch in Paris nicht das erste Geisterspiel in seiner Trainer-Karriere. Und dennoch: "Es ist komisch", sagte der Chefcoach des BVB. "Ich habe kürzlich das Spiel von Juventus im TV gesehen, ich konnte es mir nur zwei Minuten anschauen. Ich hatte keine Lust. Ohne Zuschauer ist es leider nicht angenehm für alle Beteiligte."

Ob es die richtige Entscheidung sei, wisse niemand. "Der Kalender ist eng, es ist schwer. Aber ich verstehe alles. Die Gesundheit ist wichtiger als alles andere, aber es ist speziell." 

Auch für die Spieler sei es eine ungewohnte Situation. "Wir müssen uns auch mental darauf vorbereiten", erklärte Favre.

BVB bricht zum Geisterspiel bei PSG auf

Update vom 10. März, 11.32 Uhr: Nach dem Duell PSG - BVB findet wegen des Coronavirus ein weiteres Achtelfinal-Rückspiel der Champions League vor leeren Rängen statt. Die Begegnung zwischen dem FC Barcelona und dem SSC Neapel werde am Mittwoch kommender Woche im Camp Nou ohne Publikum ausgetragen werden, berichteten spanische Medien.

Das hätten Barca und die katalanische Regionalregierung bei einem Treffen am Dienstag beschlossen. Der katalanische Sportsekretär Gerard Figueras bestätigte vor Journalisten diese Entscheidung. Zunächst sei wegen der Sars-CoV-2-Infektion sogar auch eine Spielabsage erwogen worden, hieß es in Fachmedien wie Mundo Deportivo und Sport.

BVB-Duell bei PSG ohne Zuschauer: Pariser Ultras mit Ankündigung

Update vom 9. März, 20.14 Uhr: Nicht nur die Zuschauer müssen draußen bleiben! Das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League am Mittwochabend zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund findet auch ohne den Großteil der Medien statt. Der BVB teilte am Montagabend mit, dass wegen der Coronavirus-Epidemie mit Ausnahme weniger TV-Rechteinhaber keine weiteren Journalisten für die Partie zugelassen. Zudem entfallen die vor solchen Partien obligatorischen Pressekonferenzen am Tag vor dem Spiel und in der Nacht nach dem Abpfiff.

Die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt hatte am Montagmittag aus Sorge vor einer Verbreitung des Coronavirus in Übereinstimmung mit dem nationalen Krisenstab beschlossen, die Partie ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

Update vom 9. März, 16.19 Uhr: Das Rückspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund ist nun offiziell ein Geisterspiel. Auf lautstarke Unterstützung der Fans muss der französische Meister wohl dennoch nicht verzichten. 

Wie die Ultras von PSG ankündigten, werde sich die Gruppierung am Mittwochabend vor dem Prinzenparkstadion in Paris versammeln, um dort Lärm zu machen. Der soll so laut sein, dass er bis ins Stadioninnere dringen soll. Ein ambitioniertes Unterfangen, dessen Ergebnis mit Spannung erwartet werden dürfte.

BVB-Partie in Paris ohne Zuschauer - wichtige Info für Ticket-Inhaber

Update vom 9. März, 14.54 Uhr: Nach der Bekanntgabe, dass das Rückspiel des BVB im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei PSG aufgrund der Coronavirus-Epidemie ohne Zuschauer stattfindet (21 Uhr/bei uns im Live-Ticker), hat der BVB die Fans informiert, die Karten für die Partie haben.

"Es tut uns wirklich in der Seele weh, dass wir bei #PSGBVB auf Euch verzichten müssen!" schrieb der Klub via Twitter: "Den Kaufpreis fürs Ticket erstatten wir natürlich zurück. Wir schreiben jeden Einzelnen gerade an und informieren darüber, wie und auf welchem Wege dies vonstattengehen wird."

Update vom 9. März, 12.40 Uhr: Wie reagieren die betroffenen Vereine auf die Entscheidung, das Champions-League-Duell in Paris ohne Zuschauer austragen zu lassen?

Der BVB, 2:1-Sieger im Hinspiel, prüft die Lage und will sich im Verlauf des Tages äußern. "Wir waren auf diesen Fall und die daraus resultierenden Konsequenzen vorbereitet und werden die Öffentlichkeit direkt informieren, sobald wir verbindliche Antworten auf die derzeit – verständlicherweise – kursierenden Fragen geben können", ließ Borussia Dortmund wissen.

Klar ist hingegen bereits, dass die BVB-Spieler vor dem Abflug nach Paris am Dienstag am Dortmunder Flughafen nicht für Interviews oder Autogramme zur Verfügung stehen werden.

PSG teilte mit, der Verein sei darauf vorbereitet, das Spiel "unter den bestmöglichen Bedingungen" auszutragen. Kartenbesitzer sollen später über eine mögliche Entschädigung informiert werden.

Coronavirus: Champions-League-Spiel des BVB in Paris ohne Zuschauer

Update vom 9. März, 11.37 Uhr: Es ist nun Gewissheit. Das Achtelfinal-Rückspiel des BVB am Mittwoch bei PSG im Pariser Prinzenparkstadion wird aufgrund der Coronavirus-Epidemie "hinter verschlossenen Türen" und somit ohne Zuschauer stattfinden, wie die Polizei-Präfektur von Paris am Montag bekanntgab.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte zuvor bereits angeordnet, auch die sonst übliche Begegnung zwischen Spielern und Journalisten zu canceln. Die sogenannte "Mixed Zone" nach der Begegnung am Mittwoch werde entfallen, hatte die UEFA mitgeteilt. Die französische Regierung hatte am Sonntag wegen der Coronavirus-Epidemie Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern untersagt.

Update vom 9. März, 10.56 Uhr: Das Rückspiel von Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League am Mittwochabend bei Paris Saint-Germain (21 Uhr/bei uns im Live-Ticker) wird französischen Medien zufolge wohl ohne Zuschauer stattfinden.

Die Sportzeitung L'Équipe berichtete, dass der Anpfiff unter normalen Bedingungen aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus "immer hypothetischer" werde. Das Blatt spekuliert, dass am Montag eine Entscheidung verkündet werde.

Eine Verschiebung der Partie scheint wegen des engen Spielplans jedoch ausgeschlossen. Es droht daher ein Geisterspiel - wie eventuell auch das anstehende Revierderby am Samstag zwischen dem BVB und Schalke.

Die UEFA bestätigte derweil, dass es nach dem Spiel in Paris definitiv keine Mixed Zone mit Gelegenheit für Gespräche von Journalisten mit Spielern geben wird. Interviews wird es nur durch die am Spielfeldrand zugelassenen TV-Sender geben.

Am Sonntag hatte L'Équipe über zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen im Prinzenparkstadion geschrieben. So sei die komplette Arena desinfiziert worden. Das Hinspiel in Dortmund gegen das Pariser Starensemble des deutschen Trainers Thomas Tuchel hatte der BVB mit 2:1 gewonnen.

Coronavirus: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert über den weiteren Verlauf der Bundesliga-Saison

Update vom 8. März, 15.53 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seifer hat am Sonntag in einer offiziellen Mitteilung Stellung zum aktuellen kursierenden Coronavirus und dessen Auswirkung auf die Fußball-Bundesligen genommen. Seifert betonte, dass die Gesundheit der Bevölkerung und somit auch der Fans oberste Priorität habe. Desweiteren kündigte Seifert an, dass sich die Klubs der 1. und 2. Bundesliga im engen Austausch mit den örtlichen Gesundheitsbehörden befänden.

"Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit", wird der DFL-Geschäftsführer zitiert. Zudem sollen in den kommenden Tagen Treffen mit den Klub-Verantwortlichen stattfinden. 

Coronavirus: Zuschauer bleiben Topspiel Gladbach - BVB fern

Update vom 8. März, 14 Uhr: Die Angst vor dem Coronavirus hat einige Hundert Fußballfans dazu bewogen, dem Bundesliga-Topspiel Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund fernzubleiben. Borussia Mönchengladbach hatte im Vorfeld allen Kartenkäufern aus dem am meisten vom Virus betroffenen Kreis Heinsberg angeboten, den Ticketpreis zu erstatten. Davon hätten 550 Leute Gebrauch gemacht, berichtete ein Vereinssprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Eigentlich sei das Stadion für das Topspiel am vergangenen Samstag seit Wochen ausverkauft gewesen, berichtete der Sprecher. Tatsächlich seien am Ende aber nur 53.877 statt der maximal möglichen 54.022 Zuschauer anwesend gewesen.

Update vom 8. März, 12.30 Uhr: Das Coronavirus zieht seine Kreise. Wie das Gesundheitsamt im Kreis Unna bestätigt, haben sich drei Personen in Dortmunds Nachbarstadt Bergkamen mit dem Virus infiziert. Da eine der Personen die örtliche Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen besucht, bleibt diese zumindest am Montag und Dienstag geschlossen. In Dortmund hingegen befinden sich die vier mit dem Coronavirus infizierten Personen in häuslicher Quarantäne. Ihnen soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Über weitere Fälle ist bislang nichts bekannt. 

Update vom 8. März, 10.20 Uhr: Am Wochenende hat es die erste Spielabsage in der französischen Ligue 1 gegeben. Ausgerechnet der Champions-League-Gegner des BVB muss am Samstagnachmittag auf seine Generalprobe gegen Racing Strasbourg verzichten. Die Partie von Paris Saint-Germain wurde aufgrund des Coronavirus verschoben. Welche Auswirkungen das auf das Rückspiel am Mittwoch in Paris haben wird, ist noch unklar. Denkbar wäre ein Geisterspiel oder eine Neuansetzung.

Update vom 6. März, 22.30 Uhr:  Paris St. Germain kann seine Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel gegen Borussia Dortmund nicht spielen. Die Präfektur Bas-Rhin hat die für Samstag geplante Ligue-1-Partie beim FC Straßburg platzen lassen. Die Mannschaft von Thomas Tuchel kann sich also nicht auf Wettkampfniveau auf das Achtelfinal-Rückspiel vorbereiten. Die Begegnung ist die erste in Frankreich, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus verschoben wird. Ein Nachholtermin ist bislang nicht genannt.

Coronavirus: Erste Fälle in Dortmund bestätigt - BVB-Spiel in Gladbach findet statt

Update vom 6. März, 13.21 Uhr: Mönchengladbachs Stadtsprecher Wolfgang Speen hat die Entscheidung, das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund am Samstagabend stattfinden zu lassen, verteidigt. Die Stadt gehe davon aus, dass Infizierte isoliert seien, sich bereits in Quarantäne befinden oder im Krankenhaus behandelt werden. Also müssen wir davon ausgehen, dass kein positiver Fall sich auf den Weg macht in Richtung Stadion", sagte Speen. Dennoch rief die Stadt Mönchengladbach Menschen mit besonderem Risiko durch Vorerkrankungen dazu auf zuhause zu bleiben. 

Update vom 6. März, 10.12 Uhr: Wird bald in Dortmund ein Diagnosezentrum eingerichtet? Spezielle Zentren sind unter anderem bereits in Düsseldorf, Köln und nun auch in Detmold eingerichtet worden. Zuvor waren schon in Gangelt im Kreis Heinsberg sowie in Kleve Stellen aufgebaut worden, an denen sich Patienten auf das neuartige Virus testen lassen können. So sollen Hausarzt-Praxen entlastet und deren Personal geschützt werden. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg am Donnerstag im Vergleich zum Vortag noch einmal deutlich auf landesweit 302. Auch in Dortmund wurden gestern zwei bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet (siehe Update vom 5. März, 15.01 Uhr).

Update vom 5. März, 15.01 Uhr:  Die Stadt Dortmund hat auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass es zwei bestätigte Coronavirus-Fälle in Dortmund gibt. Die beiden Personen leben zusammen in der Innenstadt von Dortmund. Sie waren kürzlich im Iran. Die Frau und der Mann sind in häuslicher Quarantäne. "Den beiden geht es aus klinischer Sicht gut", sagte Dortmunds Gesundheitsamtleiter Frank Renken in der Pressekonferenz. Jetzt würden die rund 40 Kontaktpersonen abgearbeitet.

Update 5. März, 10.21 Uhr: Der Coronavirus hat Dortmund erreicht. Zwei Personen aus Dortmund sind positiv getestet worden, hat die Stadt Dortmund am Donnerstagmorgen mitgeteilt. Beide Patienten würden aber nur geringe Symptome zeigen. Die Stadt will am Nachmittag in einer Pressekonferenz informieren.

Gladbach - BVB: Droht eine Absage des Top-Spiels wegen des Coronavirus?

Update vom 4. März, 10.22 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich entschieden: Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund findet statt. Das gab Laumann am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Aufgrund des kursierenden Coronavirus hatte die NRW-Regierung eine Absage oder ein Geisterspiel für die am Samstagabend im Borussia Park stattfindende Partie erwägt. Trotz der Nähe zur Kreisstadt Heinsberg, die besonders hart vom Coronavirus betroffen ist, hat das Gesundheitsamt nun grünes Licht erteilt. Stadionbesucher, die aus dem Kreis Heinsberg kommen und sich dazu entscheiden, zuhause zu beiben, würden den Ticketpreis erstattet bekommen.

Update vom 4. März, 9.10 Uhr: Droht dem BVB die erste Spiel-Absage aufgrund des Coronavirus? Wie die Rheinische Post berichtet, hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vorgeschlagen, das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) abzusagen. Im Gespräch sei auch ein Duell unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Grund dafür ist die nahe gelegene Kreisstadt Heinsberg, die stark vom Coronavirus betroffen ist.

Die Entscheidung liegt nun beim örtlichen Gesundheitsamt, das, anders als die NRW-Regierung, das Bundesliga-Spiel absagen darf. "Wenn der Minister eine entsprechende Empfehlung aussprechen sollte, warten wir ab, wie die im Detail aussieht. Dann werden wir uns die Empfehlung anschauen und entscheiden, ob wir ihr folgen oder nicht", wird Mönchengladbachs Stadtsprecher Wolfgang Speen zitiert. 

Und auch Borussia Mönchengladbachs Sprecher Markus Aretz wurde in Kenntnis über eine mögliche Absage von Gladbach gegen den BVB gesetzt. "Wir haben den Stand, dass die Zuständigkeit beim lokalen Gesundheitsamt in Mönchengladbach liegt. Da sind wir im Austausch", so Aretz, der anfügte: "Nach unseren Informationen ist eine Absage des Spiels nicht der Plan. Wir gehen daher momentan davon aus, dass gespielt wird. Mit eventuellen Konsequenzen beschäftigen wir uns, wenn es Fakten gibt."

Coronavirus: Droht BVB Geisterspiel gegen Paris Saint-Germain in der Champions League?

Update vom 3. März, 19.36 Uhr: Der Coronavirus hat nun auch offiziell Einfluss auf die Champions League genommen. Das Rückspiel zwischen dem FC Valencia und Atalanta Bergamo findet aufgrund des Coronavirus unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das gab der spanische Gesundheitsminister Salvador Illia am Dienstagabend offiziell bekannt.

Auch in der Europa League hat Spanien Vorkehrungen getroffen und die Partie FC Getafe gegen Inter Mailand am 19. März als Geisterspiel angesetzt. Inwieweit diese Entscheidungen das Rückspiel des BVB gegen Paris Saint-Germain beeinflussen, ist noch nicht bekannt.

BVB: Erstes Geisterspiel in der Königsklasse wegen Coronavirus beschlossen

Update vom 3. März, 12.58 Uhr: Der kursierende Coronavirus beherrscht nicht nur die Medien, sondern auch Großveranstaltungen in ganz Europa. So droht im Rückspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund ein Geisterspiel im Prinzen Park (siehe Update vom 2. März, 14.43 Uhr).

Geht es nach PSG-Verteidiger Marquinhos, heißt das Motto: Entweder ganz oder gar nicht. "Bevor wir das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, sagen wir das Duell lieber ab, weil wir unsere Fans mit dabei haben und auch sie dabei sein wollen", sagte der Brasilianer am Samstag in einem Gespräch mit dem Internetportal goal.com.

Das Duell in Frankreichs Hauptstadt ist für den 11. März angesetzt. Bislang deutet allerdings nichts auf eine Absage hin. "Mir ist – Stand jetzt – überhaupt nichts von einer Absage bekannt. Die Großveranstaltungsabsage in Frankreich bezieht sich meiner Kenntnis nach auf Hallenveranstaltungen", sagte ein BVB-Sprecher gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Coronavirus: Droht BVB Geisterspiel gegen Paris Saint-Germain in der Champions League?

Update vom 2. März, 14.43 Uhr: Droht dem BVB ein Geisterspiel in Paris? Wie die französische Zeitung Le Parisien berichtet, soll sich die Europäische Fußball-Union UEFA noch nicht entschieden haben, ob Zuschauer am 11. März zum Rückspiel in der Champions League das Stadion Parc des Princes besuchen dürfen.

Frankreich hatte am Wochenende wegen des neuartigen Coronavirus alle Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen untersagt. Davon waren auch einige Sportveranstaltungen betroffen.

Borussia Dortmund trifft in der nächsten Woche auf Paris Saint-Germain. Das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League hatte der BVB knapp mit 2:1 dank Toren von Erling Haaland gewonnen.

Coronavirus in Dortmund: Rückspiel des BVB in der Champions League in Gefahr?

Update vom 2. März, 10.35 Uhr: In der Bundesliga befindet sich Borussia Dortmund nach dem knappen 1:0-Erfolg gegen den SC Freiburg am vergangenen Samstag auf Kurs. In der Champions League mit einem 2:1 über Paris Saint-Germain im Hinspiel ebenso.

Das Achtelfinal-Rückspiel in Paris findet am 11. März statt - so zumindest der Plan. Denn aufgrund des Coronavirus hatte Frankreich am vergangenen Wochenende das nächste Großereignis abgesagt. Die Organisatoren des Halbmarathons in Paris hatten das für Samstag geplante Rennen rund 24 Stunden vor dem Start widerrufen, wie der SID berichtet.

Die französischen Behörden hatten kurz zuvor beschlossen, ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Zuschauern auszusprechen. Die Spiele der Ligue 1 waren davon allerdings nicht betroffen. PSG gewann mit 4:0 über Dijon FCO. Das Duell mit dem BVB in der Champions League in der kommenden Woche scheint somit vorerst nicht in Gefahr.

Coronavirus in Dortmund: Auch BVB spricht Spielern dieses Verbot aus

Update vom 1. März, 8.20 Uhr: Die Sorge vor dem Coronavirus  in Dortmund  macht auch vor einem Heimspiel des BVB  nicht Halt. Eine Aktion der Borussia kam aber gut an: Viele Fans nutzten die Spender mit Desinfektionsmittel, die im ganzen Stadion angebracht waren.

Indes spricht der BVB seinen Spielern ein klares Verbot aus: Sie dürfen vorläufig keinen Kontakt mit Fans haben. Das heißt: Sie dürfen keine Autogramme geben und nicht für Selfies mit Fans posieren. Ein entsprechendes Verbot hatte der FC Bayern München bereits seinen Spielern mit auf den Weg gegeben. Andere Vereine reagierten auch: So verzichten die Spieler auf Schalke auf ein Händeschütteln in der Kabine. Überschattet wurde der Bundesliga-Spieltag allerdings von den wiederholten Protesten in den Fankurven gegen Dietmar Hopp. In Dortmund wurden die Fans sogar aufgefordert, Schmähgesänge einzustellen.

Update vom 29. Februar, 16.15 Uhr: Es war ein gewöhnungsbedürftiges Bild am Samstagnachmittag beim Heimspiel des BVB gegen den SC Freiburg. Aber eines, das dem einen oder anderen durchaus ein wenig Sicherheit gegeben haben dürfte. Aufgrund des kursierenden Coronavirus hat Borussia Dortmund überall im Westfalenstadion Desinfektionsspender bereit gestellt. Eben jene fanden reichlich Anwender.

Es war der angekündigte Kompromiss. Denn: Das Mitführen von Fläschchen mit Desinfektionsmittel wurde den Zuschauern aus Sicherheitsgründen untersagt. Sie hätten als Wurfgeschosse eingesetzt werden können.

Coronavirus in Dortmund: BVB spricht wichtiges Verbot aus - Fans uneinig

Update vom 29. Februar, 12.38 Uhr: Es ist weiterhin unklar, ob sich die  zwei Personen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Ergebnisse der Labortests sind noch nicht bekannt. Die Tests von vier weiteren Verdachtsfällen sind negativ ausgefallen.

Update, 8.35 Uhr: Die Meinung bei den BVB-Fans und Bundesliga-Zuschauern ist durchaus geteilt vor dem heutigen Spiel zwischen dem BVB und dem SC Freiburg. 4150 Leser (Stand: 8.35 Uhr) haben bei der Abstimmung mitgemacht, inwieweit die Coronavirus-Verdachtsfälle den bevorstehenden Stadionbesuch beeinflussen. 1412 Leser stimmten dafür, sich nicht beeinflussen lassen zu wollen, 900 gehen trotz Bedenken ins Westfalenstadion. Gar 885 sagten für heute Nachmittag ab und werden die Partie vor dem heimischen TV verfolgen. Die Übrigen hatten ohnehin anderes vor.

Der BVB hat sich in einem Info-Video an seine Fans gerichtet (siehe Update vom 28. Februar, 17.07 Uhr). Wer sich dazu entscheidet, den BVB von der heimischen Couch verfolgen zu wollen, der kann dies wie gewohnt live im TV oder in unserem Live-Ticker tun.

Update, 28. Februar, 19.48 Uhr: Zwei weitere der insgesamt sechs Verdachtsfälle in Dortmund sind negativ. Die Stadt Dortmund teilte mit, dass der Labortest eines Abstriches, der von einem Schüler der Winfried-Grundschule genommen wurde, ebenso negativ ausfiel wie das Ergebnis einer weiteren Probe. Somit gibt es aktuell in Dortmund noch zwei bekannte Verdachtsfälle.

Update, 28. Februar, 17.07 Uhr:  Die Sorge vor dem Coronavirus in Dortmund geht um. Der BVB hat sich daher vom dem Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag ab 15.30 Uhr im Live-Ticker) an seine Fans gewendet. Stadionsprecher Norbert Dickel verbreitet in einem Video eine wichtige Nachricht: Fans dürfen am Samstag keine kleinen Fläschchen Desinfektionsmittel ins Stadion mitnehmen. Diese könnten als Wurfgeschosse benutzt werden. Der BVB stellt dafür Spender auf, an denen sich die Fans die Hände reinigen können.

Update vom 28. Februar, 16.15 Uhr: Das Thema Coronavirus beschäftigt die gesamte Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern hat bereits erste Vorkehrungen getroffen aufgrund von Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Den Spielern des Rekordmeisters wird angeraten, "bis auf Weiteres keine Autogramme mehr zu schreiben und auch nicht für Fotos oder Selfies mit den Fans zur Verfügung zu stehen", heißt es in einer offiziellen Vereinsmitteilung vom Freitag. 

Update vom 28. Februar, 14.58 Uhr: Ein Blick ins Nachbarland: In der Schweiz griffen die Behörden bereits durch: Der Bundesrat verbot am Freitag bis zum 15. März alle Sportevents mit mehr als 1000 Zuschauern. Alle Fußball-Erstligapartien des Wochenendes wurden auf einen unbestimmten Termin verlegt. Über die folgenden Spieltage soll in der kommenden Woche entschieden werden, teilte der Ligaverband mit. 

Coronavirus in Dortmund: Spiel des BVB muss nicht abgesagt werden

Update vom 28. Februar, 13.42 Uhr: Sechs Coronavirus-Verdachtsfälle wurden am Freitag in Dortmund gemeldet, zweimal gab es bereits Entwarnung. Dennoch stellt sich die Frage: Haben die jüngsten Ereignisse Einfluss auf die Fußball-Bundesliga und das Heimspiel des BVB gegen den SC Freiburg am Samstagnachmittag?

Birigit Zoerner, Gesundheitsdezernentin, äußerte sich am Mittag auf der Pressekonferenz der Stadt Dortmund: "Veranstaltungen müssten in Dortmund momentan nicht abgesagt werden", gibt die Expertin eine erste Entwarnung.

Update vom 28. Februar, 12.27 Uhr: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat sich am Freitagmittag zum neuartigen Coronavirus geäußert. "Wir haben es mittlerweile mit einer Situation zu tun, die eskaliert ist", sagte er. Allerdings betonte Sierau, dass von den mittlerweile sechs Verdachtsfällen in Dortmund kein betätigter Corona-Fall vorliegt. "Zwei waren durch Laborergebnisse unauffällig", erklärte Sierau. Weitere Ergebnisse werden in den kommenden Stunden erwartet. 

Update vom 28. Februar, 11.55 Uhr: Droht am Samstag die erste Spielabsage in der Fußball-Bundesliga aufgrund des Coronavirus? Wie die Deutsche Presse Agentur meldet, hat sich Borussia Dortmund auf etwaige Szenarios bereits vorbereitet - unabhängig von der aktuellen Epidemie.

Dem Bericht zufolge befürchte der BVB keinerlei Einnahmeausfälle in Folge einer Spielabsage. Demnach habe der Verein eine Ausfallversicherung abgeschlossen, bestätigte ein Sprecher am Freitag. Der Aktienkurs des Vereins war am Freitagmorgen um mehr als sieben Prozent gefallen. 

Coronavirus in Dortmund: Droht BVB-Heimspiel nach Verdachtsfall Absage?

Dortmund - Steht das Heimspiel des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am Samstagnachmittag gegen den SC Freiburg auf der Kippe? Wie am Freitag bekannt wurde, gibt es offenbar in der Stadt Dortmund einen Verdachtsfall zum Coronavirus an der Winfried Grundschule an der Ruhrallee in Dortmund-Mitte.

Wie es auf der Homepage der Schule heißt, stehe man "in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, dem Schulamt und dem Gesundheitsamt der Stadt". Der Unterricht finde wie gewohnt statt, heißt es. Allerdings will sich die Stadt Dortmund heute um 12 Uhr zum weiteren Vorgehen äußern - auch mit Bezug auf das morgige Bundesliga-Spiel.

Drohen der Bundesliga bald Geisterspiele? Der Coronavirus ist auf dem Vormarsch. Auch in Dortmund gibt es einen Verdachtsfall.

Coronavirus in Dortmund: Droht BVB-Heimspiel Absage?

Denn: Mehr als 200.000 Fans werden am Wochenende in den Stadien der 1. Bundesliga in NRW erwartet. Neben BVB gegen SC Freiburg (Sa, 15.30 Uhr/im Live-Ticker und live im TV) empfängt Fortuna Düsseldorf Hertha BSC, am Samstagabend begrüßt der 1. FC Köln den FC Schalke 04. Großveranstaltungen, die in der Regel bestens organisiert sind, aktuell allerdings die Verantwortlichen vor neuen Herausforderungen stellen.

Sars-CoV-2 beschäftigt den deutschen Fußball. Spiele ohne Publikum wie schon in Italien sind auch in Deutschland möglich, genauso wie die Verlegung von Partien - erst recht nach den jüngsten Meldungen am Freitagmorgen.  

Coronavirus in Dortmund: Drohen der Bundesliga Geisterspiele wie in Italien?

Nicht nur zur Gefahr des Coronavirus in Dortmund, sondern zur ganzen Bundesliga, hat sich der DFB bereits geäußert. "Denn dabei sind neben Aspekten der Infektionsvorbeugung auch solche des gesamten öffentlichen Lebens zu berücksichtigen, von dem der Fußball nur einen Teilbereich darstellt", sagte DFB-Chefmediziner Tim Meyer der Deutschen Presse Agentur. "Was der Fußball aber aus meiner Sicht leisten sollte, ist, sich zu wappnen und vorzubereiten, damit wir von der Spitze bis an die Basis eventuelle Maßnahmen schnell und kompetent umgesetzt bekommen."

Die Deutsche Fußball Liga äußerte sich wie folgt am Mittwoch zu der aktuellen Situation und mit Blick auf das anstehende Bundesliga-Wochenende: "Nach derzeitigem Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass die Begegnungen der Bundesliga und 2. Bundesliga am Wochenende nicht wie geplant ausgetragen werden können", heißt es in einem offiziellen Statement. 

Coronavirus in Dortmund: Max Eberl mahnt zur Ruhe - Spielabsagen nicht geplant

Die Panik vor der drohenden Epidemie ist vielerorts groß, nicht nur in Dortmund, wo es einen Verdachtsfall zum Coronavirus  gibt. Spielabsagen derzeit dennoch nicht geplant - trotz der wöchentlich stattfindenden Massenversammlung in den deutschen Fußball-Stadien

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl mahnt dennoch zur Ruhe: "Wir werden relativ normal damit umgehen, aber nicht in Hysterie verfallen und alles absagen, wo Menschen zusammenkommen", sagte er am Donnerstag im Vorfeld der Partie beim FC Augsburg.

Wir berichten hier in einem News-Ticker über den Ausbruch des Coronavirus in NRW.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © afp

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