Borussia Dortmund

BVB-Training in Zeiten des Coronavirus: Zweikämpfe sind tabu - Profis winken sich in Brackel zu

Borussia Dortmund kehrt in der Coronavirus-Krise aus der Isolation zurück. Der BVB trainiert in Kleingruppen. Zweikämpfe sind allerdings nach wie vor tabu.

  • Borussia Dortmund nimmt das Training wieder auf.
  • In Zeiten der Coronavirus-Krise arbeiten die BVB-Stars aber nur in Zweier-Gruppen.
  • Emre Can freut sich auf seinen Trainingspartner. Zweikämpfe sind dennoch tabu.

Update vom 6. April, 11.40 Uhr: Die Profis von Borussia Dortmund arbeiten weiterhin auf Sparflamme. Wie in einer Mitteilung angekündigt, wird der BVB auch in dieser Woche in Kleingruppen und unter strenger Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben trainieren.

Bedeutet: Zweikämpfe sind tabu, zudem wird der Mindestabstand eingehalten. Das Duschen auf dem Trainingsgelände in Dortmund-Brackel ist nach wie vor untersagt. Nachdem in der vergangenen Woche bereits Zweier-Gruppen miteinander arbeiteten (siehe Ursprungsmeldung), wird der BVB nun das weitläufige Gelände in Brackel nutzen, um ihre Akteure weitestgehend bei Laune zu halten. vom geregelten Profi-Alltag ist Fußball-Deutschland allerdings noch meilenweit entfernt.

Im Mai soll der Spielbetrieb der Bundesliga wieder aufgenommen werden, dann allerdings nur als Geisterspiele. Um sich darauf so gut wie möglich vorzubereiten, wollen die Verantwortlichen beim BVB am Ende der Woche die Lage neu bewerten und anschließend weitere Schritte einleiten, heißt es. 

Coronavirus: Borussia Dortmund trainiert in Kleingruppen - Can mit Dahoud

Dortmund - die Fußball-Profis von Borussia Dortmund wagen in der Coronavirus-Krise einen ersten Schritt aus der Isolation zurück in die Normalität. Von diesem Montag an soll die Mannschaft von Trainer Lucien Favre in Kleingruppen auf den Trainingsplatz zurückkehren.

"Morgen geht es los. Wir wollen langsam wieder anfangen, in ganz kleinen Gruppen mit zwei Spielern", kündigte Mittelfeldspieler Emre Can am Sonntag in der TV-Sendung Doppelpass auf Sport1 an. Er war per Video zugeschaltet.

In den vergangenen zwei Wochen mit den stark eingeschränkten Ausgangs- und Kontaktmöglichkeiten waren die BVB-Profis mit ihrem Trainingsplan im Homeoffice, Läufen und Fahrradfahren auf sich allein gestellt.

Coronavirus: Das ist für BVB-Star Can das größte Problem

Das größte Problem sei "die Unsicherheit", sagte Can. "Man weiß eben nicht, wann man wieder spielt. Am liebsten morgen. Aber das geht nicht. Deshalb muss man versuchen, sich irgendwie fitzuhalten", ergänzte der Nationalspieler. Es sei "schön, wieder etwas zu machen und wieder Aufgaben zu haben. Es ist schon mal wichtig, dass wir wieder auf den Platz gehen."

Der 26-Jährige betonte, er vermisse den sozialen Kontakt zu Mitspielern und Freunden. "Das fehlt im ganzen Alltag, der Fußball fehlt mir natürlich auch." Sein Trainingspartner am Montag sei Mahmoud Dahoud, berichtete Can: "Da wird es schon mal nicht langweilig." Dahoud gehört zu den Unterstützern der von BVB-Kapitän Marco Reus in Leben gerufenen Aktion "Help your Hometown".

Can hofft, dass die Bundesliga-Saison noch zu Ende gespielt werden kann. Ob der Titelgewinn für den Tabellen-Zweiten Borussia Dortmund noch zu realisieren sei, wenn wieder gespielt wird? "Das wird ganz, ganz schwer. Wir haben noch die direkten Duelle mit Bayern und Leipzig. Wir haben einen guten Kader, es wird nicht einfach. Aber ich glaube schon, dass es noch möglich ist." dpa

Quelle: wa.de

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