BVB-Profis tanken weiteres Selbstvertrauen

Kevin Großkreutz (links). ▪
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Kevin Großkreutz (links). ▪

DORTMUND ▪ Länderspielwochen sind für die Trainer der Bundesligisten meist ein notwendiges Übel. Manchmal kann man den internationalen Einsätzen aber durchaus etwas Positives abgewinnen. So war Dortmunds Fußball-Lehrer Jürgen Klopp mit seinen Nationalspielern rundum zufrieden, und das nicht nur, weil sich gestern am späten Nachmittag alle Akteure wieder gesund im Trainingszentrum in Brackel zurückmeldeten und am Samstag (15.30 Uhr) im schweren Auswärtsspiel in Freiburg zur Verfügung stehen.

15 BVB-Profis, angefangen bei U 20-Kicker Marco Stiepermann, waren unterwegs. „Die meisten sind sogar fitter als zuvor wiedergekommen, weil sie auch Erfolgserlebnisse hatten“, freute sich der Coach des Tabellenführers. Womit Klopp in erster Linie das gesteigerte Selbstvertrauen einiger Akteure ansprach. Das galt vor allem für die vier A-Nationalspieler Mario Götze, Kevin Großkreutz, Mats Hummels und Marcel Schmelzer, die in Göteborg zum Einsatz kamen. „Sie haben sich sehr gut verkauft“, betonte Klopp, der die Bestätigung seiner Einschätzung vom Bundestrainer persönlich erhielt. „Ich habe schon mit Joachim Löw telefoniert“, sagte der 43-Jährige. „Er war nicht nur mit den Leistungen, sondern auch mit dem Auftreten unserer Spieler im Kreise der Nationalmannschaft sehr zufrieden.“ Womit Klopp seine gute Arbeit der vergangenen Wochen gewürdigt sah.

Dass die BVB-Talente in Zukunft mit weiteren Nominierungen rechnen, versteht sich von selbst. Schließlich wollen die Dortmunder ihre Erfolgsgeschichte in der Bundesliga fortsetzen. Doch das wird morgen in Freiburg nicht so einfach sein. „Wir haben am Ende der vergangenen Runde in Freiburg 3:1 verloren, und das nicht unverdient“, erinnerte sich Klopp nur ungern an das letzte Aufeinandertreffen. „Die Freiburger haben – wie wir – auch in dieser Saison einen weiteren Schritt nach vorn gemacht.“ Deshalb rechnet Klopp am Samstag mit einer äußerst spannenden Begegnung, bei der zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die sich in vielen Punkten durchaus sehr ähneln. Insofern können schon Kleinigkeiten diese Partie entscheiden.

PETER SCHWENNECKER

Quelle: wa.de

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